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Ministerium für Wissenschaft und Kultur unterstützt Zukunftstechnologie mit 770.000 Euro

22.11.2002


Zwei Institute der Universität Hannover sind Teil des neugegründeten "Kompetenzzentrums für Geoinformatik in Niedersachsen" (GiN): Das Institut für Photogrammetrie und GeoInformation und das Institut für Kartographie und Geoinformatik.



Das GiN ist ein Kooperationsprojekt der Universitäten Hannover und Osnabrück, der Hochschule Vechta sowie der Fachhochschule Oldenburg/Ostfriesland/Wilhelmshaven. Ziel des Zentrums ist es, anwendungsorientierte Lösungen im Bereich der Geoinformationssysteme zu entwickeln, Forschungsvorhaben zu koordinieren und Weiterbildungsangebote zu vermarkten. Geoinformationssysteme werden vom Navigationssystem im Auto über Rettungsinformationssysteme bis hin zur Netzplanung von Energiekonzernen weltweit eingesetzt. Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur unterstützt das GiN bis 2005 mit insgesamt 770.000 Euro.



Die Mitarbeiter der beiden Institute der Universität Hannover richten ihr Augenmerk besonders auf die Forschung: Sie unterstützen und begleiten bereits angelaufene Projekte und setzen auf Früherkennung neuer Forschungstrends. Außerdem wollen sie die Bündelung der Geoinformatik-Forschung in Niedersachsen vorantreiben.
"Das GiN wird von den in der Geoinformatik führenden Hochschulen in Niedersachsen getragen und es wird die IT-Kompetenz dieses Landes erheblich stärken", betont Prof. Dr. Monika Sester, die Leiterin des Institutes für Kartographie und Geoinformatik an der Universität Hannover.


Rund die Hälfte aller Wirtschaftszweige nutzt digitale Geoinformationen direkt oder indirekt für ihre Arbeit. Mit Geoinformationssystemen wird weltweit bereits über eine Milliarde Euro Umsatz erzielt - und die Potenziale sind noch lange nicht erschöpft.

Dipl.Geogr. Stefanie Beier | idw
Weitere Informationen:
http://www.tt.uni-hannover.de

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