Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Netz von 15 Informationsstellen vermittelt Wissen über den Naturpark Thüringer Wald

31.05.2002


DBU-Generalsekretär Brickwedde und Thüringens Finanzminister Trautvetter weihten Informationssystem in Ruhla ein - Fördersumme 2,1 Millionen Euro

Eines der bekanntesten Erholungsgebiete Deutschlands, der Naturpark Thüringer Wald besitzt jetzt ein Netzwerk für Umweltbildung und Regionalentwicklung. 15 Informationsstandorte, an den wichtigsten Kernpunkten im Naturpark aufgebaut, ermöglichen Besuchern Orientierung und Information. 470.000 Einwohner in 220 Kommunen präsentieren sich mit ihren Angeboten den interessierten Gästen. "Damit bietet dieses System für alle Interessierten eine wichtige Grundlage, die Bedürfnisse und Bedeutung eines solchen ursprünglichen Naturraums zu begreifen", erläuterte Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), Osnabrück, die das Projekt mit 2,1 Millionen Euro förderte. Projektpartner und Initiator war hierbei der Verband Naturpark Thüringer Wald e. V., dessen Vorsitzender Andreas Trautvetter, Finanzminister von Thüringen, das Informationszentrum in Ruhla heute stellvertretend für alle weiteren einweihte.

Mit 220.000 Quadratkilometern zählt der Naturpark Thüringer Wald zu den großen ökologisch wertvollen Regionen Deutschlands. Damit sich auch seinen Gästen die Vorzüge dieser Landschaft auf einen Blick eröffnen und jeder sich das für ihn Interessante heraussuchen könne, habe sich der Verband 1995 entschlossen, ein Informationsnetz aufzubauen und die DBU um Förderung gebeten. Hier zeigte man sich überzeugt vom Konzept des Modellprojektes: "Mit seinem Internetauftritt rundet der Verein ein Angebot ab, das in der Lage ist, auch die individuellen Wünsche von Besuchern zu erfüllen", lobte Brickwedde.

So informiere man nicht nur über die Natur des Gebietes, seine Besonderheiten, sondern mache lebendige Umweltbildung jenseits von trockener Theorie möglich. Dabei unterscheide man bei den Informationsstellen drei Grundtypen: Die Naturpark-Pavillons stünden vor allem im Dienst der Umweltinformation. Ihre Standorte befinden sich prinzipiell an den Zufahrtsstraßen zum Naturpark. Hier würden Serviceinformationen für Touristen angeboten. Unter anderem informiere man über die umweltfreundlichen Möglichkeiten des öffentlichen Nahverkehrs in Verbindung mit Parkmöglichkeiten am Rande des Naturparks. So fanden auch die Feierlichkeiten zur Eröffnung in einem solchen Naturpark-Pavillon in Ruhla statt.

Die Naturpark-Informationszentren stellten die Kerneinrichtungen im System dar und befänden sich in der Regel in markanter Lage innerhalb des Thüringer Waldes. Hier wolle man bei den Besuchern das Verständnis für ihre Umwelt wecken und das Verhalten zugunsten des Erhalts und des Schutzes der Natur beeinflussen. Speziell konzipierte Dauerausstellungen mit regional abgestimmten Ausstellungsbereichen ergänzten dieses Ziel. Zielgruppe seien hier neben den Tagesbesuchern und Urlaubern auch Ansässige. Die Naturpark-Informationen seien gezielt an Standorten errichtet worden, die durch ihre touristische Bedeutung eine breite Zielgruppenannahme ohne personellen Betreuung ermöglichten. Informationen aus allen Gebieten des Naturparks seien miteinander vernetzt und auch im Internet abrufbar.

Franz-Georg Elpers | ots

Weitere Berichte zu: Naturpark

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Von Agenten, Algorithmen und unbeliebten Wochentagen

28.03.2017 | Unternehmensmeldung

Hannover Messe: Elektrische Maschinen in neuen Dimensionen

28.03.2017 | HANNOVER MESSE

Dimethylfumarat – eine neue Behandlungsoption für Lymphome

28.03.2017 | Medizin Gesundheit