Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gute Ideen im Kampf gegen Schadstoffe

30.04.2002


Wie kann die Umwelt geschützt, wie können Schadstoffe reduziert werden? Wissenschaftler an der Universität Karlsruhe befassen sich mit diesen Fragen. Besonders pfiffige Antworten zeichnet die Sparkassen-Stiftung mit den Umweltpreisen aus - nun schon zum 22. Mal. Die Stiftung ehrt

... mehr zu:
»Schadstoff

die Preisträger des Jahres 2001
am Dienstag, 7. Mai, 17 Uhr,
im Festsaal des Rundturms

im Allgemeinen Verfügungsgebäude (AVG)
des Forschungszentrums Umwelt (FZU;
Adenauerring 20a, Geb. Nr. 50.41).

Erstmals nach längerer Zeit schüttete die Stiftung wieder eine Gesamtsumme von 10.000 Euro für Preise und Projektförderung aus. Im Vorjahr waren es nur 10.000 Mark gewesen. Dies geht insbesondere auf das Engagement von Ehrensenator Jakob Hupperich zurück, des früheren Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Karlsruhe. In seiner Amtszeit ist das Kapital der Stiftung insgesamt von 250.000 auf 500.000 Mark verdoppelt worden. Die Umstellung auf den Euro ließ ihn nicht ruhen - und so veranlasste er noch vor seinem Ausscheiden im vergangenen Jahr, dass der Verwaltungsrat der Sparkasse den nahezu halbierten Euro-Betrag auf 300.000 Euro aufstockte.

Erstmals übergibt Michael Huber, der neue Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Karlsruhe, die Preise. Der Geschäftsführende Rektor der Fridericiana, Professor Dr. Manfred Schneider, stellt die Preisträger vor. Sie tragen zudem in Kurzreferaten ihre Arbeiten in verständlicher Weise vor. Die Arbeiten befassen sich im weitesten Sinne mit der Erfassung und Verbreitung von (meist schädlichen) Elementen und Stoffen in Luft, Wasser, Boden und Organismen sowie mit Entwicklungen zur Reduktion des Schadstoffausstoßes.

Den 1. Preis mit 3.500 Euro erhält Dr. Stefan Norra für seine Doktorarbeit, in der er insbesondere die unterschiedliche Verbreitung verschiedener Isotope von Kohlenstoff, Stickstoff und Schwefel in ihren Verbindungen in verschiedenen Räumen Karlsruhes untersucht und interpretiert.

Ein 2. Preis mit 2.000 Euro für eine Doktorarbeit geht an Dr. Gerd Ohlenbusch, der die Verbreitung und Anreicherung von organischen Schadstoffen in Gewässern ermittelt und modelliert hat.

Als studentische Arbeit wird die Diplomarbeit von Thomas Schneider mit einem Preis und 2.000 Euro ausgezeichnet. Er arbeitet an der Entwicklung eines neuartigen Katalysators, der über die Lambdasonde die bessere Verbrennung des Brennstoffgemischs und damit die Schadstoffreduktion im Motor steuert.

Mit 2.500 Euro wird in Form einer Projektförderung die Arbeit von Sonja Zimmermann am Zoologischen Institut über die Verbreitung von Platingruppenelementspuren aus Autokatalysatoren in Gewässern (Fisch und Fischparasiten) unterstützt.

Die Veranstaltung klingt bei einem Empfang aus. Nähere Informationen: Ulrich Becksmann Geschäftsführer des FZU Tel.: 0721 / 608-2053

| Uni Karlsruhe

Weitere Berichte zu: Schadstoff

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe
22.09.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Millionen für die Krebsforschung
20.09.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie