Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ausgezeichnet: Mosambikanische Aluminiumschmelze Mozal wird vom International Project Management Institute zum "Projekt des Jahr

05.12.2001


DEG beteiligt sich an der Finanzierung des Projektausbaus

Das Project Management Institute, USA, hat das größte Industrieprojekt Mosambiks jetzt zum "Projekt des Jahres 2001" gewählt. Im September vergangenen Jahres hatte die mosambikanische Aluminiumschmelze Mozal ihren Betrieb aufgenommen. In einer zweiten Phase wird die Kapazität auf 500.000 Tonnen Aluminium jährlich verdoppelt. Die DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH, Köln, die bereits die erste Phase des Baus der Aluminiumschmelze durch langfristige, teilweise subordinierte Darlehen in Höhe von 18 Mio Euro mitfinanzierte, stellte für die geplante Ausbauphase ein zusätzliches Darlehen in Höhe von 18 Mio Euro zur Verfügung. Die Phase 2 des Projektes bringt Mosambik zusätzlich 100 Mio USD an Deviseneinnahmen pro Jahr und wird das Bruttoinlandsprodukt um geschätzte weitere 7 Prozent erhöhen.

Trotz der Flutkatastrophe im vergangenen Jahr war die Aluminiumschmelze in der Nähe der Hauptstadt Maputo in Rekordzeit entstanden. Weniger als fünf Jahre lagen zwischen Feasibility-Studie und Inbetriebnahme. Bereits heute produziert die Anlage, die vom französischen Aluminium- und Verpackungskonzern Aluminium Pechiney gebaut wurde, 250.000 Tonnen Aluminium jährlich. Das sind ca. 1,3 Prozent der Weltproduktion. Dank der modernen Produktionstechnologie, seinem optimalen Standort in Hafennähe, günstigen Stromtarifen und niedrigen Personalkosten gehört Mozal zu den Erzeugern mit den weltweit niedrigsten Kosten. Am Projekt sind der britisch-australische Rohstoffkonzern BHP Billiton, der japanische Mitsubishi-Konzern, die Industrial Development Corporation of South Africa (IDC) sowie die mosambikanische Regierung beteiligt.

Die Wahl zum "Projekt des Jahres 2001" zeigt, dass es auch im Südlichen Afrika möglich ist, erfolgreich große Investitionsprojekte zu realisieren. Seit 1989 zeichnet das Project Management Institute jährlich ein Projekt für herausragende Realisierungs- und Managementleistungen aus. In den Vorjahren hatten u.a. das Qatargas Flüssiggaswerk, das Mars Pathfinder Project und das Advanced Photo System von Advantix den Preis erhalten. Mehr Informationen zum Project Management Institute unter www.pmi.org.

ots Originaltext: DEG mbH
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Ihre Ansprechpartnerin:
Christiane Weiß, Telefon 0221/ 49 86 - 474, Telefax - 292, E-Mail: we@deginvest.de,
DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH
Belvederestraße 40, 50933 Köln

| ots

Weitere Berichte zu: ALUMINIUM Aluminiumschmelze DEG

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Sechs innovative Projekte sind im Rennen um den begehrten European Health Award 2017
17.08.2017 | European Health Forum Gastein

nachricht ERC-Grants: Fünf neue Projekte an der LMU
11.08.2017 | Ludwig-Maximilians-Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie