Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gemeinsam zum Erfolg

29.08.2001


Mit dem Programm InnoNet unterstützt das BMWi Kooperationen von Wirtschaft und Wissenschaft. Noch bis zum 31. Oktober können Forschungseinrichtungen und mittelständische Unternehmen Konzepte für Verbundprojekte entwerfen und damit am InnoNet-Ideenwettbewerb teilnehmen.

In mittelständischen Unternehmen entstehen täglich gute Ideen für neue Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen. Für die Umsetzung dieser Ideen fehlt es vielen Firmen jedoch an Forschungs- und Entwicklungskapazitäten; die Vergabe anspruchsvoller FuE-Aufträge an Forschungsinstitute ist kostspielig.

Um kleinen und mittleren Unternehmen den Zugang zum technologischen Know-how von Forschungseinrichtungen zu erleichtern, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) das Programm InnoNet - Förderung von innovativen Netzwerken aufgelegt. Mit diesem Programm wird der Aufbau von Kooperationsnetzwerken zwischen Wirtschaft und Wissenschaft gezielt gefördert. Bis zum 31. Oktober haben Forschungseinrichtungen und mittelständische Unternehmen - einschließlich des Handwerks - Gelegenheit, Konzepte für gemeinsame Verbundprojekte zu entwerfen und damit am InnoNet-Ideenwettbewerb teilzunehmen.

InnoNet unterstützt Verbundprojekte, in denen Forschungseinrichtungen und mittelständische Unternehmen sich gemeinsam der Entwicklung von anspruchsvollen Produkten, Verfahren oder Dienstleistungen widmen. An jedem Projekt nehmen mindestens zwei Forschungseinrichtungen und vier mittelständische Unternehmen teil. Die Kosten der Forschungsinstitute können bis zu 80% über Zuwendungen aus dem Förderungsprogramm finanziert werden; pro Verbundprojekt steuert das BMWi bis zu 1,5 Mio. Euro bei. Den Rest der Kosten tragen die Unternehmen. Dafür wirken sie maßgeblich bei der inhaltlichen Ausgestaltung der Vorhaben mit und können diese auf ihre spezifischen Bedürfnisse abstimmen.

Bis zum 31. Oktober 2001 können beim Projektträger, der VDI/VDE-Technologiezentrum Informationstechnik GmbH (VDI/VDE-IT), Ideenskizzen für innovative Verbundprojekte eingesendet werden; eine unabhängige Jury wählt die besten Konzepte aus.

VDI/VDE-Technologiezentrum Informationstechnik GmbH
- InnoNet -
Rheinstraße 10B, 14513 Teltow
Tel: 03328 / 435-136, Fax 03328 / 435-189, innonet@vdivde-it.de

Wiebke Ehret | idw
Weitere Informationen:
http://www.vdivde-it.de/innonet

Weitere Berichte zu: BMWi Forschungsinstitut InnoNet Verbundprojekt

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope
20.10.2017 | Freie Universität Berlin

nachricht Gitterdynamiken in ionischen Leitern
18.10.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden Hinweise auf verknotete Chromosomen im Erbgut

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Saugmaschinen machen Waschwässer von Binnenschiffen sauberer

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope

20.10.2017 | Förderungen Preise