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Spin-off des Heinrich-Hertz-Instituts macht das Internet schneller

15.08.2001


Forschungsförderung kleinerer und mittlerer Unternehmen

Der Datenverkehr im Internet verdoppelt sich jährlich. Die Netzwerkbetreiber, die ihre Netze entsprechend ausbauen müssen, können in Zukunft auf eine leistungsfähige Planungssoftware nicht mehr verzichten. Der Markt für Telekommunikationsausrüstungen in Europa betrug im letzten Jahr 73 Milliarden Euro. Dieser Markt wird in den nächsten Jahren um voraussichtlich 15% pro Jahr wachsen.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat im Rahmen des Förderschwerpunkts "Optische Kommunikationsnetze KomNet" für die Entwicklung von Software zur Planung und zum Entwurf optischer Kommunikationsnetze 4 Millionen Mark an die Virtual Photonics Ingenieur-Gesellschaft Berlin bewilligt. Das Projekt läuft bis 2004. Virtual Photonics will eine neue Dimension im Bereich der Netzwerkplanung erschließen, indem sie die bisher vorhandenen eigenständigen Softwaremodule in eine einheitliche Systemplattform integriert, um in Zukunft auch hochkomplexe Datennetze simulieren zu können. Damit erhalten Netzbetreiber ein Hilfsmittel um das Internet, dessen Rückgrat optische Kommunikationsnetze sind, schneller den Markterfordernissen anzupassen. Die Förderung unterstreicht die Strategie des BMBF, im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik Forschung auch in kleineren und mittleren Unternehmen zu fördern, die Wachstum und neue Arbeitsplätze durch technische Innovationen möglich macht.

Virtual Photonics wurde 1996 als Spin-off des Heinrich-Hertz-Instituts in Berlin von Dr. Kay Iversen gegründet und ist mittlerweile durch Zusammenarbeit mit anderen Firmen in Australien und Russland sowie durch eine Partnerschaft mit der Firma Siemens weltweit vertreten. Die Firma beschäftigt weltweit 190 Mitarbeiter, davon 30 in Berlin. Die Förderung des BMBF versetzt Virtual Photonics in die Lage, einen weiteren Wachstumsschritt zu gehen, der zu neuen Märkten führt und neue Arbeitsplätze schafft.

Weitere Informationen sind erhältlich beim
Projektträger für Informationstechnik des BMBF


beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt
- Kommunikationstechnik -
Linder Höhe

51170 Köln
Tel.: 02203/601-3462 (Folkmar Nilkes)
folkmar.nilkes@dlr.de

Folkmar Nilkes | Pressereferat (LS 13)
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de

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