Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Forschungspreis der Deutschen Wildtier Stiftung ausgeschrieben

10.07.2001


Zum ersten Mal schreibt die Deutsche Wildtier Stiftung im Jahr 2001 ihren mit 175.000,- dotierten Forschungspreis der Deutschen Wildtier Stiftung aus.

Ausschreibung

Forschungspreis der Deutschen Wildtier Stiftung

Stipendium für Nachwuchswissenschaftler

Zum ersten Mal schreibt die Deutsche Wildtier Stiftung im Jahr 2001 ihren Forschungspreis der Deutschen Wildtier Stiftung aus.
Dieser mit insgesamt bis zu DM 175.000 hoch dotierte Preis, vormals Deutscher Preis für Wildtierforschung (Goldene Kornblume), fördert und unterstützt hochqualifizierte junge Wissenschaftler auf dem Gebiet anwendungsorientierter wildtierökologischer Forschung. Voraussetzungen für die Bewerbung sind ein überdurchschnittlicher Hochschulabschluss und eine einschlägige Examensarbeit (z.B. Diplom- oder Magisterarbeit, Dissertation).

Der Preisträger erhält eine einmalige persönliche Zuwendung als Würdigung seiner Leistung.
Des Weiteren wird dem Nachwuchswissenschaftler die Möglichkeit gegeben, sich im Rahmen eines Promotions- oder Habilitationsvorhabens an einer deutschen Universität weiterzuqualifizieren.

Die Deutsche Wildtier Stiftung wurde 1993 gegründet. Stifter ist der Hamburger Unternehmer Haymo G. Rethwisch.
Die Stiftung will Verantwortung, Kenntnisse und Sensibilität gegenüber kleinen und großen einheimischen Wildtieren und ihren Lebensräumen fördern. Sie hat auf eigenen Forschungsstationen in Fintel (Niedersachsen) und Gut Klepelshagen (Mecklenburg-Vorpommern) Zugriff auf insgesamt 1.300 Hektar land- und forstwirtschaftliche Fläche, auf denen anwendungsorientierte Forschung sowie Aufgaben des Langzeitmonitoring durchgeführt werden. Darüber hinaus sollen durch landschaftsgestaltende Maßnahmen Tier- und Pflanzengesellschaften gefördert werden.

Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses bildet einen weiteren Schwerpunkt in der Arbeit der Stiftung. Seit 1997 vergibt sie daher an herausragende junge Wissenschaftler einen Forschungspreis. Bisher erhielten sechs junge Forscher die Auszeichnung. Mit dem Ausbau des Preises zu einem mehrjährigen Stipendium und der damit verbundenen Erhöhung des Preisgeldes, verstärkt die Deutsche Wildtier Stiftung ihr Engagement im Bereich der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses deutlich.
Eine Jury aus namhaften Experten entscheidet über die Preisvergabe. Die Diplomarbeit oder Dissertation des Preisträgers muss dazu beitragen, das Wissen über die Lebensweise und die Situation einheimischer Wildtiere wesentlich zu erweitern und Wege zu einem wirkungsvollen Schutz aufzuzeigen.

Detaillierte Richtlinien zur Antragstellung sind Gegenstand der Ausschreibung und sind anzufordern unter:


Deutsche Wildtier Stiftung
Billbrookdeich 210
22113 Hamburg
www.DeutscheWildtierStiftung.de 
forschungspreis@dewist.de


Bewerbungsschluß ist der 1. August 2001

Sven Holst | idw
Weitere Informationen:
http://www.deutschewildtierstiftung.de/
http://www.DeutscheWildtierStiftung.de/c/c3/Forschungspreis.pdf

Weitere Berichte zu: Dissertation Forschungspreis

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)
26.05.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Neues Helmholtz-Institut in Würzburg erforscht Infektionen auf genetischer Ebene
24.05.2017 | Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften