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Max-Planck-Preis für Öffentliche Wissenschaft zum zweiten Mal vergeben

22.06.2001


Mit dem Max-Planck-Preis für Öffentliche Wissenschaft werden im Rahmen der Hauptversammlung der Max-Planck-Gesellschaft am 21. Juni in Berlin das Max-Planck-Institut für Hirnforschung, Frankfurt, und das Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme, Dresden, ausgezeichnet. Der Preis ist mit jeweils 10.000 Mark dotiert. Das Preisgeld soll zweckgebunden für die Öffentlichkeitsarbeit des jeweiligen Instituts verwendet werden.

Die Max-Planck-Gesellschaft vergibt den Max-Planck-Preis für Öffentliche Wissenschaft in diesem Jahr zum zweiten Mal, um besonders erfolgreiche Initiativen von Max-Planck-Instituten in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu honorieren. Unter dem diesjährigen Motto "Wissenschaft an die Schulen" bewarben sich elf Max-Planck-Institute, die im Rahmen der zielgruppenspezifischen Öffentlichkeitsarbeit ihre Forschungsmethoden und -ergebnisse in einer für Lehrer und Schüler besonders geeigneten Form dargestellt haben. Zur Jury zählten neben der Generalsekretärin der Max-Planck-Gesellschaft, Dr. Barbara Bludau, die Wissenschaftsjournalisten Dr. Regina Oehler, Hessischer Rundfunk, Martin Urban, Süddeutsche Zeitung, Reinhold Gruber, Bayerischer Rundfunk, Wolfgang Hess, bild der wissenschaft, sowie Prof. Heinz Saedler, Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung, und Prof. Karl Daumer, Präsident des Verbands Deutscher Biologen.

Das Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt, hat neben der klassischen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Schulvorträge, Schulbesuche, Praktika, Lehrerfortbildung, Laborbesuche - verschiedene Initiativen entwickelt, um speziell junge Menschen für die Wissenschaft zu interessieren. Mit dem Projekt "Brücken bauen" wurde ein institutioneller Rahmen geschaffen, der Kontakte zwischen Experten aus Forschungsinstituten und einzelnen Schulen ermöglicht. Über das Schulamt können die Schulen ein Themen- und Referentenangebot der wissenschaftlichen Institutionen im Rhein-Main-Gebiet nutzen. Damit sollen Schulen den Anschluss an den aktuellen Stand der Forschung behalten. Als Sponsor wurde die BHF-Bank Stiftung gewonnen.

Dem Max-Planck-Institut für Physik komplexer Systeme in Dresden war es seit der Einweihung im Jahr 1997 ein wichtiges Anliegen, mit den Physiklehrern und Schülern der Dresdner Schulen in Kontakt zu treten. Deshalb erarbeitete das Institut ein umfangreiches Paket von ineinander greifenden Aktivitäten. Beispielsweise werden in Diskussionsnachmittagen interessierten Lehrern Impulse für einen aktuellen Physikunterricht gegeben. Schüler kommen durch Vorlesungen und praktische Arbeiten im Institut in Kontakt mit den wissenschaftlichen Themen und werden auf diese Weise auch zur Wahl eines naturwissenschaftlichen Studiums angeregt.

Eine besondere Anerkennung geht an die Post-Doktorandin Dr. Marian de Reus und die Promotionsstudentin Stefanie Wong vom Max-Planck-Institut für Chemie in Mainz. Mit einem selbstständig durchgeführten Projekt "Methan, ein chemisch aktives Treibhausgas" vermitteln die beiden Forscherinnen den Schülern auf anschauliche Weise ein aktuelles Thema und betreuen die praktische Arbeit in kleinen Gruppen. Damit erhalten die Schüler Einblick sowohl in die Klimaproblematik als auch in den wissenschaftlichen Alltag.

Im Rahmen der Hauptversammlung der Max-Planck-Gesellschaft in Berlin werden die "Max-Planck-Preise für Öffentliche Wissenschaft" am Donnerstag, 21. Juni 2001, 17.00 Uhr, im Audimax der Freien Universität Berlin, Garystr. 35, 14195 Berlin, überreicht.

Dr. Bernd Wirsing | Referat für Presse- und Öffentli
Weitere Informationen:
http://www.mpg.de/index.html

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