Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Klaus Tschira Preis für Jugendsoftware - jetzt bewerben

10.01.2001


Bis zum 15.03.2001 können SchülerInnen selbst entwickelte Software aus dem mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich einreichen

Wie kann man die Faszination der Naturwissenschaften, Mathematik oder Informatik mit Hilfe selbst entwickelter Software vermitteln? Wer als Schülerin oder Schüler an diesem Problem bastelt und ideenreiche Software entwickelt, kann sich um den Klaus Tschira Preis für Jugendsoftware "Bits and Bytes for Science" bewerben. Teilnehmen können Einzelne oder Gruppen von Schülerinnen und Schülern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, gleich welcher Staatsangehörigkeit. Um möglichst vielen SchülerInnen die Teilnahme zu ermöglichen, ist der Einsendeschluss auf den 15. März 2001 verlängert. Der Preis wird verliehen von der Klaus Tschira Stiftung, gemeinnützige GmbH in Heidelberg, und unterstützt von der Fujitsu Siemens AG. Die Teilnahmebedingungen stehen im Internet unter www.lbb.bw.schule.de


Eine kürzlich vom Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung vorgestellte internationale Vergleichsstudie hat gezeigt, dass deutsche SchülerInnen im Mittelfeld liegen, wenn es um ihre naturwissenschaftlich-mathematische Bildung geht (www.mpib-berlin.mpg.de/TIMSS_II/Ergebnisse.htm). Neue Impulse für die Vermittlung dieser Inhalte sind daher dringend notwendig. "Der Ansatz des Edutainments scheint mir erfolgversprechend, Schüler und Schülerinnen auf unterhaltsame Weise an diese Themen heranzuführen, sie zu einer naturwissenschaftlich-technischen Berufswahl zu motivieren oder sie wenigstens mit den notwendigen Grundkenntnissen zum Verständnis unserer modernen Welt auszurüsten", begründet Klaus Tschira die Vergabe des nach ihm benannten Preises. "Als Land der Dichter und Denker, der Tüftler und Erfinder können wir es uns nicht leisten, dass wir jungen Menschen kein mathematisch-naturwissenschaftliches Grundverständnis mitgeben. Bei den alten Griechen gehörte die Beschäftigung mit Mathematik und der Natur selbstverständlich zur Kultur - bei uns werden diese Themen leider meistens ausgrenzt."

Mit dem Klaus Tschira Preis für Jugend-Software werden einfallsreiche, multimediale On- oder Offline-Produkte auf den Gebieten Lernen, Edutainment und Infotainment ausgezeichnet. Wer es schafft, ein Thema aus einer der naturwissenschaftlichen Disziplinen Physik, Chemie, Biologie, der Mathematik oder Informatik seinen Mitschülerinnen und Mitschülern per Computer näher zu bringen - dem winken tolle Preise. Für die besten Bewerber lobt die Klaus Tschira Stiftung aus: die Teilnahme an einem der jährlich stattfindenden einwöchigen Treffen der Nobelpreisträgerinnen und Nobelpreisträger in Lindau am Bodensee, vier unterschiedlich konfigurierte Laptops der Fujitsu Siemens AG sowie ein Stipendium zum Studium der Informatik an der International University in Germany in Bruchsal (siehe http://www.i-u.de).

Die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der edut@in (http://www.edutain.de) (Kongress mit Fachmesse für Edutainment, Lernsoftware und elektronische Spiele in Unternehmen, Schule und Freizeit) in Karlsruhe am 8. Mai 2001. Neben den PreisträgerInnen haben auch weitere TeilnehmerInnen am Wettbewerb die Möglichkeit, ihre Projekte auf der Messe zu präsentieren und sie unmittelbar SchülerInnen, LehrerInnen sowie AusbilderInnen sowie interessierten Verlagen vorzustellen.


Seid ihr an einer Teilnahme interessiert, habt aber noch die ein oder andere Frage? Die Landesbildstelle Baden, die die Vergabe des Klaus Tschira Preises für Jugendsoftware organisiert, hilft gerne weiter:


Dr. Peter Jaklin, Tel: 0721-8808-28, Fax: 0721-8808-68, jaklin@lbb.bw.schule.de


Die Klaus Tschira Stiftung, gemeinnützige GmbH in Heidelberg (www.kts.villa-bosch.de), fördert die Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik und die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit. Besonders interessiert ist sie daran, das allgemeine Verständnis für diese Disziplinen zu fördern. Sitz der Stiftung ist die Villa Bosch, der ehemalige Wohnsitz des Nobelpreisträgers für Chemie Carl Bosch (1874 - 1940).

Weitere Fragen zur Klaus Tschira Stiftung beantwortet Ihnen gern:
Renate Ries, Tel: 06221-533 214; Fax: 06221-533 198; renate.ries@kts.villa-bosch.de

Informationen zur edut@in: Kenia Merz, Tel.: 0721/3720-2131, Fax:-2139, edutain@kka.de

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Dipl.Biol. Renate Ries |

Weitere Berichte zu: Edutainment Jugendsoftware Mathematik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Über zwei Millionen für bessere Bordnetze
28.04.2017 | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

nachricht Innovationspreis 2017 der Deutschen Hochschulmedizin e.V.
24.04.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: TU Chemnitz präsentiert weltweit einzigartige Pilotanlage für nachhaltigen Leichtbau

Wickelprinzip umgekehrt: Orbitalwickeltechnologie soll neue Maßstäbe in der großserientauglichen Fertigung komplexer Strukturbauteile setzen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bundesexzellenzclusters „Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen" (MERGE) und des Instituts für...

Im Focus: Smart Wireless Solutions: EU-Großprojekt „DEWI“ liefert Innovationen für eine drahtlose Zukunft

58 europäische Industrie- und Forschungspartner aus 11 Ländern forschten unter der Leitung des VIRTUAL VEHICLE drei Jahre lang, um Europas führende Position im Bereich Embedded Systems und dem Internet of Things zu stärken. Die Ergebnisse von DEWI (Dependable Embedded Wireless Infrastructure) wurden heute in Graz präsentiert. Zu sehen war eine Fülle verschiedenster Anwendungen drahtloser Sensornetzwerke und drahtloser Kommunikation – von einer Forschungsrakete über Demonstratoren zur Gebäude-, Fahrzeug- oder Eisenbahntechnik bis hin zu einem voll vernetzten LKW.

Was vor wenigen Jahren noch nach Science-Fiction geklungen hätte, ist in seinem Ansatz bereits Wirklichkeit und wird in Zukunft selbstverständlicher Teil...

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationaler Tag der Immunologie - 29. April 2017

28.04.2017 | Veranstaltungen

Kampf gegen multiresistente Tuberkulose – InfectoGnostics trifft MYCO-NET²-Partner in Peru

28.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Traumata, Sprachbarrieren, Infektionen und Bürokratie – Herausforderungen

27.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über zwei Millionen für bessere Bordnetze

28.04.2017 | Förderungen Preise

Symbiose-Bakterien: Vom blinden Passagier zum Leibwächter des Wollkäfers

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wie Pflanzen ihre Zucker leitenden Gewebe bilden

28.04.2017 | Biowissenschaften Chemie