Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gute Ideen für die Stadt der Zukunft entwickelt

15.03.2001


21 Preisträger im "Ideenwettbewerb Stadt 2030" des Forschungsministerium ausgezeichnet

Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn hat heute in Berlin die 21 Preisträger des Ideenwettbewerbs "Stadt 2030" bekannt gegeben und ausgezeichnet.

Die Urkunden wurden von der Ministerin an die Vertreter der Projektpartnerschaften - jeweils bestehend aus einer Gemeinde sowie einer wissenschaftlichen Institution - überreicht. Mehr als 100 Kommunen beteiligten sich an dem Wettbewerb, der vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) fachlich begleitet wurde. Die Preisträger wurden unter Federführung unabhängiger Fachleute des Instituts nach einem einheitlichen Bewertungsverfahren ausgewählt.

Im Ideenwettbewerb "Stadt 2030" waren Gemeinden und Forschungsinstitute dazu aufgerufen, umfassende Zukunftsbilder zu entwerfen, die über die jeweiligen Ressortplanungen hinaus - die nur einzelne Teilaspekte behandeln können - auf ganzheitliche und zukunftsverträgliche Entwicklungsmodelle zielen. Gefragt waren langfristig angelegte integrierte Strategien und Modelle oder Konzepte einer zukunftsverträglichen Stadt- und Regionalentwicklung. Da der Bundeswettbewerb ein Ideenwettbewerb ist, kommt in der Prämierung auch keine Rangfolge zum Ausdruck.

Die Preisträger sind:
Beeskow/BB, Borken/HE, Bremen/HB, Dietzenbach/He, Eisenhüttenstadt/BB, Erlangen/BY, Esslingen/BW, Görlitz/SN, Guben/BB, Günzburg/BW, Karlsruhe/BW, Kiel/SH, Leipzig/SN, Mönchengladbach/NRW, München/BY, Region Braunschweig/ND, Saarbrücken/SL, Schkeuditz/SN, "Städte im Ruhrgebiet", Stuttgart/BW,Wetzlar/Gießen/HE.

Der Wettbewerb bietet den Gewinnern Gelegenheit, langfristige Zukunftskonzeptionen und Leitbilder für die jeweilige Stadt und Region zu erarbeiten, die den drei Schwerpunkten Wirtschaft, Umwelt und Soziales/Kulturelles in Stadtentwicklung und Kommunalpolitik Rechnung tragen. Gleichzeitig sollen Strategien, planerische Schritte und politische Verfahren für die Umsetzung enthalten sein, wie beispielsweise Integration von kommunalen Politik- bzw. Planungsbereichen, regionale Kooperation und Beteiligung der Bevölkerung an der Planung. Die Zukunftsmodelle werden jeweils über einen Zeitraum von 18 Monaten in enger Kooperation mit wissenschaftlichen Einrichtungen und unter Beteiligung der wichtigsten kommunalen und regionalen Akteure entwickelt. Etwa 15 Millionen Mark werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung für diese Fördermaßnahme bereitgestellt.

Die Preisträger sollen auch Vorbild für andere sein, die nach Ideen und Praxiserfahrungen Ausschau halten. Daher sind die Projektskizzen sowie weitere Informationen über den Ideenwettbewerb für Interessierte auch im Internet zu finden: http://www.stadt2030.de .

Weitere Informationen:

... mehr zu:
»Ideenwettbewerb

Dr. Albrecht Göschel
Telefon: 030/39001-235
Telefax: 030/39001-100

E-Mail: goeschel@difu.de


Pressestelle
Sybille Wenke-Thiem,
Telefon: O3O/39OO1-2O9/-2O8
Telefax: O3O/39OO1-13O,
E-Mail: wenke-thiem@difu.de
http://www.difu.de
Difu-Pressestelle, Straße des 17. Juni 112, D-1O623 Berlin

Weitere Informationen finden Sie im WWW:

Sybille Wenke-Thiem |

Weitere Berichte zu: Ideenwettbewerb

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Space Exploration Masters 2017: Topaktueller Innovationswettbewerb
22.06.2017 | AZO Anwendungszentrum GmbH Oberpfaffenhofen

nachricht Otto-Hahn-Medaille für Jaime Agudo-Canalejo
21.06.2017 | Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Im Focus: Forscher entschlüsseln erstmals intaktes Virus atomgenau mit Röntgenlaser

Bahnbrechende Untersuchungsmethode beschleunigt Proteinanalyse um ein Vielfaches

Ein internationales Forscherteam hat erstmals mit einem Röntgenlaser die atomgenaue Struktur eines intakten Viruspartikels entschlüsselt. Die verwendete...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

Forschung zu Stressbewältigung wird diskutiert

21.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Individualisierte Faserkomponenten für den Weltmarkt

22.06.2017 | Physik Astronomie

Evolutionsbiologie: Wie die Zellen zu ihren Kraftwerken kamen

22.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Spinflüssigkeiten – zurück zu den Anfängen

22.06.2017 | Physik Astronomie