Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

NRW-Schülerwettbewerb zur Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik

16.09.2008
Ministerin Thoben: Jugendliche mit Kreativität und Teamgeist gesucht
Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie NRW teilt mit:
Düsseldorf. Der NRW-Schülerwettbewerb „Fuel Cell Box" zur Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik wird heute (16. September 2008) zum vierten Mal gestartet.

Ziel des Wettbewerbs, den die EnergieAgentur.NRW in Kooperation mit der h-tec Wasserstoff-Energie-Systeme GmbH durchführt, ist es, das Verständnis für den Energieträger „Wasserstoff" und die Effizienztechnik „Brennstoffzelle“ in den weiterführenden NRW-Schulen besser zu platzieren. In diesem Jahr übernimmt erneut NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben die Schirmherrschaft: „Die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes beginnt nicht im Büro, in der Fabrikhalle oder im Forschungslabor, sondern im Klassenzimmer.

Daher müssen wir wieder mehr Schülerinnen und Schüler für innovative Themen begeistern. Die Schüler von heute sind die dringend gesuchten Facharbeiter, Techniker und Ingenieure von morgen."

In diesem Schuljahr müssen die Jugendlichen eine Aufgabe lösen, die als Vorbild den realen Betrieb von Brennstoffzellen betriebenen Gabelstaplern hat: Mit Hilfe eines Baukastens, der „Fuel Cell Box", muss ein entsprechendes Modellfahrzeug inklusive Wasserstoffinfrastruktur entwickelt werden. Dafür ist die „Fuel Cell Box" mit einem Elektrolyseur, einem Wasserstoffspeicher, einer Brennstoffzelle, diversen Kabeln und Anschlussmaterialien sowie einem Elektromotor, einem Getriebe und einer Fahrzeugplattform mit Rädern ausgestattet.

Bevor es zur praktischen Entwicklung des Modell-Staplers geht, müssen die Jugendlichen die Aufgabe schriftlich lösen. Dafür stellen die Veranstalter themenbezogene Unterrichtsmaterialien zur Verfügung. Auf Grundlage der eingesandten Lösungen werden bis Februar nächsten Jahres maximal 20 Teams ausgewählt, die dann die Möglichkeit bekommen, ihre schriftlich dargestellten Lösungsideen mit Hilfe der „Fuel Cell Box" in die Tat umzusetzen. Teilnehmen können die Jahrgangsstufen 9 bis 11 aller weiterführenden Schulen aus NRW.

Ministerin Thoben zur Bedeutung der innovativen Technologie: „Für die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik sehen wir hervorragende Aussichten in NRW. Vor allem über die speziellen Anwendungen, wie z.B. Flurförderzeuge, wollen wir den frühen Markteintritt der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik schaffen und unseren Unternehmen in NRW zu einem Vorsprung verhelfen. Auch hinsichtlich des hiermit verbundenen Aspekts der notwendigen Personalgewinnung passt der Schülerwettbewerb optimal in die Strategie des Landes.“

Der Schülerwettbewerb wird in enger Kooperation mit der Wirtschaft durchgeführt. So unterstützen bisher bereits die TÜV Nord AG, Air Liquide Deutschland GmbH, KION GROUP GmbH, Hydrogenics Corporation, HOPPECKE Batterien GmbH sowie der Deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Verband (DWV) und das Wasserstoff-Netzwerk Metropole Ruhr e.V. (i.G.) den Wettbewerb.

Weitere Informationen, Unterrichtsmaterialien sowie das Anmeldeformular zur Wettbewerbsrunde im Internet unter: http:www.fuelcellbox.nrw.de

Iris Thiele | EnergieAgentur.NRW
Weitere Informationen:
http://www.brennstoffzelle-nrw.de
http://www.energieagentur.nrw.de
http://www.fuelcellbox.nrw.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht »Die Oberfläche 2018« – Fünf Nominierungen gehen in die Endrunde
18.05.2018 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

nachricht DFG fördert Entwicklung innovativer Forschungssoftware an der Universität Bremen
17.05.2018 | Universität Bremen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vielseitige Nanokugeln: Forscher bauen künstliche Zellkompartimente als molekulare Werkstatt

Wie verleiht man Zellen neue Eigenschaften ohne ihren Stoffwechsel zu behindern? Ein Team der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München veränderte Säugetierzellen so, dass sie künstliche Kompartimente bildeten, in denen räumlich abgesondert Reaktionen ablaufen konnten. Diese machten die Zellen tief im Gewebe sichtbar und mittels magnetischer Felder manipulierbar.

Prof. Gil Westmeyer, Professor für Molekulare Bildgebung an der TUM und Leiter einer Forschungsgruppe am Helmholtz Zentrum München, und sein Team haben dies...

Im Focus: LZH showcases laser material processing of tomorrow at the LASYS 2018

At the LASYS 2018, from June 5th to 7th, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) will be showcasing processes for the laser material processing of tomorrow in hall 4 at stand 4E75. With blown bomb shells the LZH will present first results of a research project on civil security.

At this year's LASYS, the LZH will exhibit light-based processes such as cutting, welding, ablation and structuring as well as additive manufacturing for...

Im Focus: Kosmische Ravioli und Spätzle

Die inneren Monde des Saturns sehen aus wie riesige Ravioli und Spätzle. Das enthüllten Bilder der Raumsonde Cassini. Nun konnten Forscher der Universität Bern erstmals zeigen, wie diese Monde entstanden sind. Die eigenartigen Formen sind eine natürliche Folge von Zusammenstössen zwischen kleinen Monden ähnlicher Grösse, wie Computersimulationen demonstrieren.

Als Martin Rubin, Astrophysiker an der Universität Bern, die Bilder der Saturnmonde Pan und Atlas im Internet sah, war er verblüfft. Die Nahaufnahmen der...

Im Focus: Self-illuminating pixels for a new display generation

There are videos on the internet that can make one marvel at technology. For example, a smartphone is casually bent around the arm or a thin-film display is rolled in all directions and with almost every diameter. From the user's point of view, this looks fantastic. From a professional point of view, however, the question arises: Is that already possible?

At Display Week 2018, scientists from the Fraunhofer Institute for Applied Polymer Research IAP will be demonstrating today’s technological possibilities and...

Im Focus: Raumschrott im Fokus

Das Astronomische Institut der Universität Bern (AIUB) hat sein Observatorium in Zimmerwald um zwei zusätzliche Kuppelbauten erweitert sowie eine Kuppel erneuert. Damit stehen nun sechs vollautomatisierte Teleskope zur Himmelsüberwachung zur Verfügung – insbesondere zur Detektion und Katalogisierung von Raumschrott. Unter dem Namen «Swiss Optical Ground Station and Geodynamics Observatory» erhält die Forschungsstation damit eine noch grössere internationale Bedeutung.

Am Nachmittag des 10. Februars 2009 stiess über Sibirien in einer Höhe von rund 800 Kilometern der aktive Telefoniesatellit Iridium 33 mit dem ausgedienten...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vielseitige Nanokugeln: Forscher bauen künstliche Zellkompartimente als molekulare Werkstatt

22.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Mikroskopie der Zukunft

22.05.2018 | Medizintechnik

Designerzellen: Künstliches Enzym kann Genschalter betätigen

22.05.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics