Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kaven-Ehrenpreis für Mathematik geht im Jahr der Mathematik an zwei nordrhein-westfälische Forscher

15.09.2008
Pinkwart gratuliert zwei nordrhein-westfälischen Mathematikern zur Ehrung

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat den beiden nordrhein-westfälischen Wissenschaftlern, Professor Dr. Arthur Bartels (Mathematisches Institut der Universität Münster) und PD Dr. Ulrich Görtz (Mathematisches Institut der Universität Bonn), zur Verleihung des renommierten Kaven-Ehrenpreises gratuliert.

Die beiden Mathematiker erhalten heute den mit jeweils 10.000 Euro dotierten Preis auf der Jahrestagung der Deutschen Mathematiker-Vereinigung in Erlangen. "Ich freue mich, dass gerade zwei nordrhein-westfälische Wissenschaftler im Jahr der Mathematik diesen angesehen Preis erhalten", sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart in Düsseldorf. "Mathematische Forschung ist in Nordrhein-Westfalen auf internationalem Spitzenniveau.

Forschung und Lehre sind ein hervorragender Werbeträger für Nordrhein-Westfalen."

Drei Sonderforschungsbereiche an den Universitäten in Bielefeld, Bonn und Münster, ein in der Exzellenzinitiative erfolgreiches Exzellenzcluster Mathematik (Uni Bonn), neun von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Angebote für eine strukturierte Doktorandenausbildung, eine Max Planck Research School (Bonn), das namhafte Max-Planck-Institut für Mathematik in Bonn und das Fraunhofer-Institut in St. Augustin dokumentieren das herausragende Niveau der Mathematik in Nordrhein-Westfalen. 13 von bundesweit 19 Leibnizpreisträgern und der einzige deutschen Fieldsmedaillenträger unterstreichen dies.

5.000 Studienanfänger waren im Studienjahr 2007/08 und insgesamt 16.800 Studierende waren im Wintersemester 2007/08 an einer der 17 nordrhein-westfälischen Hochschulen mit einem mathematischen Studienangebot eingeschrieben. 78 Studienangebote gibt es derzeit in Nordrhein-Westfalen: vom klassischen Mathematikstudium über Technomathematik bis zur Wirtschaftsmathematik. "Wir brauchen dringend mehr gut ausgebildeten Nachwuchs gerade in den mathematisch, technischen und naturwissenschaftlichen Fächern", appellierte Pinkwart unter Hinweis auf das besondere Profil der mathematischen Forschung und Lehre in Nordrhein-Westfalen.

André Zimmermann | idw
Weitere Informationen:
http://www.innovation.nrw.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Millionen für die Krebsforschung
20.09.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

nachricht Ausschreibung des Paul-Martini-Preises 2018 für klinische Pharmakologie
19.09.2017 | Paul-Martini-Stiftung (PMS)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

23. Baltic Sea Forum am 11. und 12. Oktober nimmt Wirtschaftspartner Finnland in den Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

6. Stralsunder IT-Sicherheitskonferenz im Zeichen von Smart Home

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

OLED auf hauchdünnem Edelstahl

21.09.2017 | Messenachrichten

Weniger (Flug-)Lärm dank Mathematik

21.09.2017 | Physik Astronomie

In Zeiten des Klimawandels: Was die Farbe eines Sees über seinen Zustand verrät

21.09.2017 | Geowissenschaften