Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Oberfränkische Universitäten fördern Unternehmensgründungen

19.08.2008
Die Universität Bamberg erhält Förderung im Rahmen des EXIST-Programms der Bundesregierung

Großer Erfolg für die oberfränkischen Hochschulen: Als einziges bayerisches Projekt der aktuellen Wettbewerbsrunde wurde "4 hoch 2 für Oberfranken" in das EXIST-III-Programm des Bundeswirtschaftsministeriums aufgenommen.

In den kommenden Jahren fließen rund 800.000 Euro Fördermittel, um das akademische Gründungsklima zu verbessern. Die Initiative "Existenzgründungen aus der Wirtschaft (EXIST)" ist Teil der Hightech-Strategie Deutschland und soll helfen, kreativen Geist aus der Forschung verstärkt in unternehmerische Selbstständigkeit umzumünzen.

Hinter "4 hoch 2 für Oberfranken" stehen die vier oberfränkischen Hochschulen, die Otto-Friedrich-Universität Bamberg, die Universität Bayreuth, die Hochschule Coburg und die Hochschule Hof. Mit "2" sind die Partner gemeint, die das Projekt unterstützen: das betriebswirtschaftliche Forschungszentrum für Fragen der mittelständischen Wirtschaft e. V., kurz BF/M Bayreuth, und das Netzwerk Nordbayern.

Die Fördermittel ermöglichen es diesem Netzwerk nun, die Bedingungen für Existenzgründungen an den oberfränkischen Hochschulen weiter zu verbessern: Die Wissenschaftler und Studierenden sollen für das Thema sensibilisiert werden. Darüber hinaus werden unterstützende Abläufe und Strukturen geschaffen, zum Beispiel Gründungsbeauftragte. Schließlich wird ein Gründer- und Ideenscouting durchgeführt werden, um vielversprechende Ideen zu finden und den Wissenschaftlern dabei unter die Arme zu greifen, diese marktfähig zu machen. Innerhalb des Gründungsnetzwerks wird die Otto-Friedrich-Universität Bamberg vor allem ihre Kompetenzen im geistes-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Bereich einbringen.

Damit bietet die Universität Bamberg über die Qualifizierung der Studierenden und die Forschungstätigkeit ihrer Wissenschaftler hinaus eine Hilfestellung zum erfolgreichen Weg in die Selbstständigkeit.

Kontakt:
Peter Rosner
Kapuzinerstraße 16
96045 Bamberg
Telefon: 0951/863-1227
Fax: 0951/863 1054
E-Mail: peter.rosner@uni-bamberg.de

Dr. Martin Beyer | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-bamberg.de/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht ERC-Grants: Fünf neue Projekte an der LMU
11.08.2017 | Ludwig-Maximilians-Universität München

nachricht Krankheitserreger beim Reis blockieren
10.08.2017 | Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Im Focus: Exotic quantum states made from light: Physicists create optical “wells” for a super-photon

Physicists at the University of Bonn have managed to create optical hollows and more complex patterns into which the light of a Bose-Einstein condensate flows. The creation of such highly low-loss structures for light is a prerequisite for complex light circuits, such as for quantum information processing for a new generation of computers. The researchers are now presenting their results in the journal Nature Photonics.

Light particles (photons) occur as tiny, indivisible portions. Many thousands of these light portions can be merged to form a single super-photon if they are...

Im Focus: Wissenschaftler beleuchten den „anderen Hochtemperatur-Supraleiter“

Eine von Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) geleitete Studie zeigt, dass Supraleitung und Ladungsdichtewellen in Verbindungen der wenig untersuchten Familie der Bismutate koexistieren können.

Diese Beobachtung eröffnet neue Perspektiven für ein vertieftes Verständnis des Phänomens der Hochtemperatur-Supraleitung, ein Thema, welches die Forschung der...

Im Focus: Tests der Quantenmechanik mit massiven Teilchen

Quantenmechanische Teilchen können sich wie Wellen verhalten und mehrere Wege gleichzeitig nehmen, um an ihr Ziel zu gelangen. Dieses Prinzip basiert auf Borns Regel, einem Grundpfeiler der Quantenmechanik; eine mögliche Abweichung hätte weitreichende Folgen und könnte ein Indikator für neue Phänomene in der Physik sein. WissenschafterInnen der Universität Wien und Tel Aviv haben nun diese Regel explizit mit Materiewellen überprüft, indem sie massive Teilchen an einer Kombination aus Einzel-, Doppel- und Dreifachspalten interferierten. Die Analyse bestätigt den Formalismus der etablierten Quantenmechanik und wurde im Journal "Science Advances" publiziert.

Die Quantenmechanik beschreibt sehr erfolgreich das Verhalten von Partikeln auf den kleinsten Masse- und Längenskalen. Die offensichtliche Unvereinbarkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

Sensibilisierungskampagne zu Pilzinfektionen

15.08.2017 | Veranstaltungen

Anbausysteme im Wandel: Europäische Ackerbaubetriebe müssen sich anpassen

15.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Neue Einblicke in die Welt der Trypanosomen

16.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Maschinensteuerung an Anwender: Intelligentes System für mobile Endgeräte in der Fertigung

16.08.2017 | Informationstechnologie

Komfortable Software für die Genomanalyse

16.08.2017 | Informationstechnologie