Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Alumni als Türöffner in die Unternehmen

11.08.2008
Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik der FH Köln bietet Förderprogramm

Finanzielle Würdigung herausragender Arbeiten, Karrierementoring und die Vermittlung von Kontakten zu potenziellen Arbeitgebern: das Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik an der Fachhochschule Köln hat im Verbund mit der Industrie ein studienbegleitendes Förderpaket für angehende Ingenieure geschnürt. Eine wesentliche Rolle spielen dabei die Alumni.

"Überall wird der Fachkräftemangel beklagt. Wir hoffen, dass unsere Aktivitäten Interessierte zu einem Studium der Anlagen- und Verfahrenstechnik ermutigen bzw. Studierende in ihrer Entscheidung für das ingenieurwissenschaftliche Studium bestärken und wollen dazu beitragen, Wege in eine erfolgreiche berufliche Zukunft zu bahnen", unterstreicht Prof. Dr.-Ing. Thomas Rieckmann, Direktor des Instituts für Anlagen- und Verfahrenstechnik der Fachhochschule Köln.

Zum Wintersemester 2008 /2009 wird gemeinsam mit Unternehmen ein Programm gestartet, das herausragende Leistungen von Studierenden würdigt und bereits im Studium enge Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern ermöglicht. Eine wesentliche Funktion kommt dabei den Alumni des Instituts zu: Sie sollen als Mentoren Studierende nicht nur in ihrer Karriereplanung beraten, sondern auch als Türöffner in die Unternehmen fungieren, in denen sie selbst arbeiten - und den studentischen Nachwuchs gezielt empfehlen.

Herausragende Leistungen im Studium werden künftig mit finanzieller Unterstützung von Unternehmen prämiert: jeweils die drei Besten eines Studienjahrgangs erhalten 500, 400 bzw. 300 Euro. Das Förderprojekt steht noch am Anfang, beteiligen können sich nach Angaben von Institutsdirektor Rieckmann Chemieunternehmen, Anlagebauunternehmen und Ingenieurbüros aus Köln und der Region, in denen Absolventen der Fachhochschule Köln tätig sind. Feste Zusagen für das Programm gibt es bereits von den Firmen TGE Marine Gas Engineering GmbH, Deutsche Infenium GmbH, Basell Polyoefine GmbH, Evonik Degussa GmbH und KHD Humboldt Wedag AG. Mit weiteren Partnern aus der Industrie ist das Institut im Gespräch.

Am Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik in der Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme werden rund 430 Studierende ausgebildet. Angeboten wird das Studium der Verfahrens- und Versorgungstechnik als Bachelorstudiengang und als vertiefender Masterstudiengang.

Über die Fachhochschule Köln
Die Fachhochschule Köln ist die größte Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Deutschland. An drei Standorten (Campus Deutz, Campus Südstadt und Campus Gummersbach ) werden ca. 16.000 Studierende von rund 400 Professorinnen und Professoren unterrichtet. Die zehn Fakultäten bieten knapp 70 Studiengänge an - jeweils etwa die Hälfte aus den Ingenieurwissenschaften bzw. Geistes- und Gesellschaftswissenschaften: von Architektur über Maschinenbau, Design, Restaurierung, Informationswissenschaft, Sprachen und Soziale Arbeit bis hin zu Wirtschaftsrecht und Medieninformatik. Die Fachhochschule Köln ist eine nach den europäischen Öko-Management-Richtlinien EMAS und dem Internationalen Standard ISO 14001 geprüfte und zertifizierte umweltorientierte Einrichtung.
Weitere Informationen: Fachhochschule Köln
Fakultät für Anlagen-, Energie- und Maschinensysteme
Institut für Anlagen- und Verfahrenstechnik
Prof. Dr.-Ing. Thomas Rieckmann
Tel.: 0221/8275-2212, Fax: 0221/8275-2202
E-Mail: thomas.rieckmann@fh-koeln.de

Petra Schmidt-Bentum | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-koeln.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Neues Helmholtz-Institut in Würzburg erforscht Infektionen auf genetischer Ebene
24.05.2017 | Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

nachricht CRTD erhält 1.56 Millionen Euro BMBF-Förderung für Forschung zu degenerativen Netzhauterkrankungen
24.05.2017 | DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien TU Dresden

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten