Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutsche Bundesländer erfolgreich in der Einwerbung europäischer Fördergelder für die regionale Entwicklung

11.08.2008
In den kommenden drei Jahren werden ca. 70 Mio. Euro Fördermittel aus dem Europäischen Fond für Regionale Entwicklung (EFRE) in 52 Regionen Mitteleuropas fließen.

Nutznießer der Mittel sind 30 Projekte, welche Ende Juli von den Mitgliedsstaaten des Mitteleuropaprogramms der Europäischen Union aus 96 eingereichten Projektanträgen ausgewählt wurden.

In 26 der 30 zur Förderung ausgewählten Projekten treten öffentliche Verwaltungen, Forschungseinrichtungen sowie weitere Institutionen, aber auch private Partner aus den acht am Programm beteiligten Bundesländern als aktive Gestalter auf. Sie werden mit Partnern aus Österreich, Ungarn, Italien, Polen, Tschechien und Slowenien an der Umsetzung von gemeinsamen Zielen, wie der Schaffung günstiger Voraussetzungen für Innovationen, einer verbesserten Erreichbarkeit sowie der gesteigerten Attraktivität von Städten und Regionen, mitwirken.

Zu den Arbeitsfeldern der Projekte gehören beispielsweise die Unterstützung von Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU) durch die Bereitstellung von Forschungsergebnissen, die Erschließung alternativer Energieressourcen und das Hochwasserrisikomanagement an der Elbe. Von Interesse ist ebenfalls die Frage der Nachnutzung von Bergbaulandschaften und Bergbaustädten beispielsweise im Erzgebirge oder im Lausitzer Revier.

Das Mitteleuropaprogramm der Europäischen Union dient der Stärkung des Zusammenhalts, der Förderung der internen Integration und Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit Mitteleuropas. Das Programm führt die als Gemeinschaftsinitiative INTERREG begonnene transnationale Zusammenarbeit der Staaten in Europa als eigenständiges Ziel 3 "Europäische territoriale Zusammenarbeit" fort. Das Programm wurde als Antwort auf die Lissabon- und Göteborg-Strategie formuliert, welche in den Jahren 2000/2001 von der Europäischen Union beschlossen wurden. Dabei stehen die Themen Wachstum, Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, Beschäftigung und die Aspekte der Nachhaltigkeit im Mittelpunkt.

Mit der Territorialen Agenda der Europäischen Union, die im April 2007 in Leipzig von den für Raumordnung zuständigen Ministern der EU-Mitgliedsstaaten verabschiedet wurde, sind ergänzende politische Handlungsempfehlungen formuliert worden, wie die unterschiedlichen territorialen Potenziale in Europa für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum sowie mehr Beschäftigung mobilisiert und genutzt werden können.

Der nächste Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen wird zu Beginn des Jahres 2009 erwartet.

Seit April 2008 besteht am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in Dresden der neue deutsche Contact Point für das EU-Programm INTERREG IV B - Mitteleuropa (Central Europe). Antragstellern steht hier eine umfassende Informations- und Beratungsmöglichkeit innerhalb Deutschlands zur Verfügung. Diese erstreckt sich von der Unterstützung bei der Projektentwicklung über die komplexe Antragsphase während der Calls bis hin zur Begleitung bei der Umsetzung der genehmigten Projekte.

Kontakt und weitere Informationen:

Berit Edlich
Central Contact Point Deutschland am Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung in Dresden,
Telefon: 0351 4679-216, Fax: 0351 4679-212
E-Mail: b.edlich@ioer.de

Berit Edlich | idw
Weitere Informationen:
http://www.ioer.de
http://www.central2013.eu
http://www.central2013.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fließender Übergang zwischen Design und Simulation

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Industrial Data Space macht neue Geschäftsmodelle möglich

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Neue Sicherheitstechnik ermöglicht Teamarbeit

27.03.2017 | HANNOVER MESSE