Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Forschung zur Verbesserung der Leukämietherapie

29.07.2008
Frankfurter Ärztin erhält Förderpreis der Gutermuth-Stiftung

PD Dr. Gesine Bug, Oberärztin an der Medizinischen Klinik II des Klinikums der J.W. Goethe-Universität, ist mit dem diesjährigen Preis der Alfred und Angelika Gutermuth-Stiftung ausgezeichnet worden.

Die Ärztin und Wissenschaftlerin erhielt den mit 5.000 Euro dotierten Preis für ihre wissenschaftlichen Arbeiten und ihren herausragenden Einsatz zum Wohle von Patienten mit akuter myeloischer Leukämie (AML) und myelodysplastischem Syndrom. Die Preisverleihung fand im Rahmen ihrer Antrittsvorlesung zum Abschluss des Habilitationsverfahrens statt.

Die akute myeloische Leukämie ist eine Stammzellerkrankung, bei der es durch unkontrollierte Vermehrung und gestörte Ausreifung der bösartigen Stammzellen zu einer Anhäufung unreifer Leukämiezellen im Knochenmark kommt. Zur Verbesserung der Leukämietherapie erforscht PD Dr. Gesine Bug den Einsatz innovativer molekularer Medikamente wie der Histon-Deacetylase-Inhibitoren (HDACi).

... mehr zu:
»Leukämie »Stammzelle

HDACi wie beispielsweise Valproinsäure bewirken eine Umwandlung der unreifen Leukämiezellen in reife Blutzellen, die sich nicht mehr teilen können und zugrunde gehen. Durch die Untersuchung der HDACi-Effekte auf bestimmte, für das Überleben leukämischer aber auch normaler Stammzellen essentielle Signalwege soll die Grundlage für die Planung zukünftiger Kombinations- und Erhaltungstherapien geschaffen werden.

PD Dr. Gesine Bug (38) studierte Humanmedizin in Mainz, wo sie auch promovierte und ihre ärztliche Approbation erhielt. Seit 1997 arbeitete sie als wissenschaftliche Assistentin in der Medizinischen Klinik III des Klinikums der J.W. Goethe-Universität und ist seit 2006 Oberärztin der Medizinischen Klinik II. PD Dr. Gesine Bug ist Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin und der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie/Onkologie.

Die 1998 gegründete Alfred und Angelika Gutermuth-Stiftung fördert die Wissenschaft und Forschung auf dem Gebiet der bösartigen Erkrankungen des blutbildenden Systems, insbesondere des myelodysplastischen Syndroms und der Leukämie. Die Stiftung fördert insbesondere zukunftsweisende Projekte, die an der Schnittstelle zwischen Grundlagenforschung und praktischer Anwendung in der Klinik angesiedelt sind.

Für weitere Informationen:

PD Dr. med. Gesine Bug
Medizinische Klink II
Abt. Hämatologie/Onkologie
Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt/Main
Fon (0 69) 63 01 - 61 03 oder - 48 02, Fax (0 69) 63 01 - 41 70
E-Mail g.bug@em.uni-frankfurt.de
Ricarda Wessinghage
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Klinikum der J.W. Goethe-Universität Frankfurt/Main
Fon (0 69) 63 01 - 77 64, Fax (0 69) 63 01 - 8 32 22
E-Mail ricarda.wessinghage@kgu.de

Ricarda Wessinghage | idw
Weitere Informationen:
http://www.kgu.de

Weitere Berichte zu: Leukämie Stammzelle

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Center Smart Materials CeSMa erhält SilverStar Förderpreis 2017 für innovativen Druckmessstrumpf
30.05.2017 | Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC

nachricht Ausgezeichnet: Hallesche Pharmazeuten erhalten „Best Paper Award“ für Studie zu Nanopartikeln
30.05.2017 | Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Neue Methode zur Charakterisierung von Graphen

Wissenschaftler haben eine neue Methode entwickelt, um die Eigenschaften von Graphen ohne das Anlegen störender elektrischer Kontakte zu charakterisieren. Damit lassen sich gleichzeitig der Widerstand und die Quantenkapazität von Graphen sowie von anderen zweidimensionalen Materialien untersuchen. Dies berichten Forscher vom Swiss Nanoscience Institute und Departement Physik der Universität Basel im Wissenschaftsjournal «Physical Review Applied».

Graphen besteht aus einer einzigen Lage von Kohlenstoffatomen. Es ist transparent, härter als Diamant, stärker als Stahl, dabei aber flexibel und ein deutlich...

Im Focus: New Method of Characterizing Graphene

Scientists have developed a new method of characterizing graphene’s properties without applying disruptive electrical contacts, allowing them to investigate both the resistance and quantum capacitance of graphene and other two-dimensional materials. Researchers from the Swiss Nanoscience Institute and the University of Basel’s Department of Physics reported their findings in the journal Physical Review Applied.

Graphene consists of a single layer of carbon atoms. It is transparent, harder than diamond and stronger than steel, yet flexible, and a significantly better...

Im Focus: Detaillierter Blick auf molekularen Gifttransporter

Transportproteine in unseren Körperzellen schützen uns vor gewissen Vergiftungen. Forschende der ETH Zürich und der Universität Basel haben nun die hochaufgelöste dreidimensionale Struktur eines bedeutenden menschlichen Transportproteins aufgeklärt. Langfristig könnte dies helfen, neue Medikamente zu entwickeln.

Fast alle Lebewesen haben im Lauf der Evolution Mechanismen entwickelt, um Giftstoffe, die ins Innere ihrer Zellen gelangt sind, wieder loszuwerden: In der...

Im Focus: Neue Methode für die Datenübertragung mit Licht

Der steigende Bedarf an schneller, leistungsfähiger Datenübertragung erfordert die Entwicklung neuer Verfahren zur verlustarmen und störungsfreien Übermittlung von optischen Informationssignalen. Wissenschaftler der Universität Johannesburg, des Instituts für Angewandte Optik der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT) präsentieren im Fachblatt „Journal of Optics“ eine neue Möglichkeit, glasfaserbasierte und kabellose optische Datenübertragung effizient miteinander zu verbinden.

Dank des Internets können wir in Sekundenbruchteilen mit Menschen rund um den Globus in Kontakt treten. Damit die Kommunikation reibungslos funktioniert,...

Im Focus: Strathclyde-led research develops world's highest gain high-power laser amplifier

The world's highest gain high power laser amplifier - by many orders of magnitude - has been developed in research led at the University of Strathclyde.

The researchers demonstrated the feasibility of using plasma to amplify short laser pulses of picojoule-level energy up to 100 millijoules, which is a 'gain'...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wissenschaftsforum Chemie 2017

30.05.2017 | Veranstaltungen

Erfolgsfaktor Digitalisierung

30.05.2017 | Veranstaltungen

Lebensdauer alternder Brücken - prüfen und vorausschauen

29.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Neue Methode zur Charakterisierung von Graphen

30.05.2017 | Physik Astronomie

Riesenfresszellen steuern die Entwicklung von Nerven und Blutgefäßen im Gehirn

30.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Nano-U-Boot mit Selbstzerstörungs-Mechanismus

30.05.2017 | Biowissenschaften Chemie