Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovativer Leichtbau mit Stahl 2008: Wettbewerb "Stahl fliegt"

21.07.2008
Am Freitag, 1. August 2008, startet um 9.30 Uhr im nordsaarländischen Weiskirchen der 8. Leichtbauwettbewerb "Stahl fliegt", den in diesem Jahr die Universität des Saarlandes ausrichtet.

Am Wettbewerbstag präsentieren die teilnehmenden Teams - darunter auch Studenten der Saar-Universität - ihre Flugobjekte, die sie ausschließlich aus dem Werkstoff Stahl konstruiert haben. Sieger ist das Team, dessen Flugobjekt die aus drei Wertungsflügen längste gemittelte Flugdauer erreicht.

Teamgeist, innovatives Denken und der Beweis, aus einfachen Mitteln viel machen zu können, stehen im Vordergrund des Hochschul-Wettbewerbs, bei dem ein Flugobjekt allein aus dem Werkstoff Stahl gebaut werden soll. Die Herausforderung besteht darin, dass das Flugobjekt auch ohne elektronischen Antrieb mit einem Handstart möglichst lange in der Luft bleibt.

Dazu entwickeln die Studenten immer wieder neue Konstruktionen. Pro teilnehmender Universität haben am Wettbewerbstag maximal drei Teams Gelegenheit, die Flugtauglichkeit ihrer Flugobjekte unter Beweis zu stellen.

... mehr zu:
»RWTH

In diesem Jahr wollen zwei Mannschaften der Universität des Saarlandes ihre Kunstfertigkeit im Leichtbau mit Stahl unter Beweis stellen, eine davon aus dem Bereich Werkstoffwissenschaften, die andere aus dem Fachbereich Mechatronik. Die Teams arbeiten bereits seit Anfang Mai an ihren Flugobjekten - "klassischen Segelfliegern". Die Konzepte basieren auf den bewährten guten Flugeigenschaften dieser Flieger. Zu den fertigungstechnischen Neuheiten gehören unter anderem eingefügte Sollbruchstellen zwischen Rumpf und Tragfläche: Sie mindern die hohe mechanische Beanspruchung bei der Landung, indem sich beim Aufprall die Tragfläche leicht vom Rumpf lösen kann.

Jedem Team aus maximal vier Mitgliedern steht ein wissenschaftlicher Mitarbeiter als Ansprechpartner zur Seite. Die Saarbrücker Studenten können bereits auf mehrere erfolgreiche Teilnahmen zurückblicken: Im Jahr 2006 belegten die beiden teilnehmenden Teams die Plätze eins und zwei. 2007 konnte ein dritter Platz errungen werden. Jeder Mannschaft steht ein Startbudget zur Materialbeschaffung gesponsert von der FOSTA (Forschungsvereinigung Stahlanwendung e.V.) zur Verfügung. Außerdem wurden die saarländischen Teams in diesem Jahr großzügig von der Saarstahl AG, der Dillinger Hütte und dem Aero-Club-Saar unterstützt.

Der Wettbewerb "Stahl fliegt" wird seit dem Jahr 2001 jährlich vom Zentrum Metallische Bauweisen e. V. unter der Federführung des Instituts für Bildsame Formgebung (RWTH Aachen) veranstaltet - gemeinsam mit dem Institut für Produktionstechnik und Umformmaschinen (TU Darmstadt), dem Institut für Umformtechnik und Leichtbau (Universität Dortmund), dem Institut für Werkstofftechnik (Universität Kassel), dem Lehrstuhl für Pulvertechnologie von Glas und Keramik (Universität des Saarlandes) und - in diesem Jahr neu - dem Labor für Mikrozerspanung (Universität Bremen). Teilnehmen können alle Studenten der RWTH Aachen, der TU Darmstadt, der Universität Dortmund, der Universität Kassel, der Universität des Saarlandes und der Universität Bremen.

Auf die drei erstplatzierten Teams warten wertvolle Sachpreise. In diesem Jahr wird erstmals auch ein Innovationspreis unter den Teams, die nicht aufs Podium kommen konnten, verliehen.

Gerhild Sieber | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-saarland.de

Weitere Berichte zu: RWTH

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Berührungslose Ladesysteme
16.11.2017 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

nachricht Studenten nehmen mit Frühwarnsystem für Geisterfahrer an internationalem Wettbewerb in Peking teil
15.11.2017 | Universität des Saarlandes

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Transparente Beschichtung für Alltagsanwendungen

Sport- und Outdoorbekleidung, die Wasser und Schmutz abweist, oder Windschutzscheiben, an denen kein Wasser kondensiert – viele alltägliche Produkte können von stark wasserabweisenden Beschichtungen profitieren. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben Forscher um Dr. Bastian E. Rapp einen Werkstoff für solche Beschichtungen entwickelt, der sowohl transparent als auch abriebfest ist: „Fluoropor“, einen fluorierten Polymerschaum mit durchgehender Nano-/Mikrostruktur. Sie stellen ihn in Nature Scientific Reports vor. (DOI: 10.1038/s41598-017-15287-8)

In der Natur ist das Phänomen vor allem bei Lotuspflanzen bekannt: Wassertropfen perlen von der Blattoberfläche einfach ab. Diesen Lotuseffekt ahmen...

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

500 Kommunikatoren zu Gast in Braunschweig

20.11.2017 | Veranstaltungen

VDI-Expertenforum „Gefährdungsanalyse Trinkwasser"

20.11.2017 | Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Künstliche neuronale Netze: 5-Achs-Fräsbearbeitung lernt, sich selbst zu optimieren

20.11.2017 | Informationstechnologie

Tonmineral bewässert Erdmantel von innen

20.11.2017 | Geowissenschaften

Hemmung von microRNA-29 schützt vor Herzfibrosen

20.11.2017 | Biowissenschaften Chemie