Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wissenschaftsrat bewilligt Millionen für neues Forschungszentrum in Greifswald

08.07.2008
Der Wissenschaftsrat hat heute den Bau eines interdisziplinären Kompetenzzentrums an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald befürwortet. Bis 2011 soll am Campus Berthold-Beitz-Platz ein Neubau für das "Greifswald Center of Drug Absorption and Drug Transport - C_DAT" entstehen. Die Kosten von etwas mehr als 17 Millionen Euro werden sich Bund und Land jeweils zur Hälfte teilen.

Wissenschaftler verschiedener Fakultäten wollen in dem geplanten Forschungszentrum untersuchen, wie der menschliche Körper Arzneimittel aufnimmt und transportiert.

Ziel ist es, neue Therapiekonzepte zu entwickeln. Die Forscher hoffen, z.B. die Dauerbehandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich verbessern zu können.

An dem künftigen Kompetenzzentrum werden Experten der Allgemeinen Pharmakologie, der Klinischen Pharmakologie, der Pharmazeutischen Technologie sowie der Pharmazeutischen Biotechnologie arbeiten. Darüber hinaus ist eine enge Kooperation mit der klinischen Forschung geplant. Der vorgesehene Standort am Berthold-Beitz-Platz ist für die Zusammenarbeit verschiedener Forschergruppen besonders geeignet. In unmittelbarer Nähe befinden sich das neue Universitätsklinikum sowie mehrere naturwissenschaftliche Institute.

... mehr zu:
»Pharmakologie

"Wir haben uns über die offizielle Nachricht des Wissenschaftsrates sehr gefreut. Sie bringt uns und dem Land mehrere Millionen Euro vom Bund für ein innovatives Vorhaben. Besonders wichtig für unsere Universität ist, dass sich unsere Spitzenforscher in bundesweiten Konkurrenzwettbewerben wieder einmal sehr erfolgreich behaupten konnten." Das erklärte der Rektor der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Rainer Westermann.

Das Vorhaben wurde vom Wissenschaftsrat als Forschungszentrum von nationaler Bedeutung eingestuft. Bundesweit wurden 17 von 52 eingereichten Projekten zur gemeinsamen Förderung durch Bund und Land empfohlen. Voraussichtlich am 27. Oktober wird die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GKW) über die Aufnahme in die Förderung entscheiden.

Ansprechpartner an der Universität Greifswald
Dr. Stefan Oswald/Klinische Pharmakologie
Friedrich-Löffler-Straße 23d, 17487 Greifswald
Telefon 03834 86-56 42
Telefax 03834 86-56 35
info@cdat-greifswald

Constanze Steinke | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-greifswald.de
http://www.cdat-greifswald.de
http://www.wissenschaftsrat.de

Weitere Berichte zu: Pharmakologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Organisch-anorganische Heterostrukturen mit programmierbaren elektronischen Eigenschaften

29.03.2017 | Energie und Elektrotechnik

Klein bestimmt über groß?

29.03.2017 | Physik Astronomie

OLED-Produktionsanlage aus einer Hand

29.03.2017 | Messenachrichten