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FU Berlin gewinnt Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg

07.07.2008
Die Freie Universität Berlin ist erneut als erfolgreichste Ideenschmiede ausgezeichnet worden. Sie erreichte bei der Prämiierungsgala des diesjährigen Businessplan-Wettbewerbs (BPW) Berlin-Brandenburg mit deutlichem Abstand Platz eins, gefolgt von der Technischen Universität und der Humboldt-Universität. Von den sechs Preisträgern in den beiden Kategorien "Technology" und "Service"
stammten drei von der Freien Universität.

Der Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg ist der bundesweit größte seiner Art. Er fand in diesem Jahr zum 13. Mal statt. Eingereicht wurden 702 Geschäftsmodelle und damit mehr als je zuvor.

In der Kategorie BPW-Technology kamen gleich fünf der an der Freien Universität entwickelten Geschäftsideen in die engere Auswahl. Platz zwei und 7.500 Euro Preisgeld gingen an die Entwickler des innovativen Diagnoseverfahrens "Humedics", mit dem die Enzymleistung der Leber und dadurch mittelbar die Leberfunktion gemessen werden kann. Die hohe Genauigkeit der Messwerte trägt dazu bei, die Therapie der Patienten deutlich zu verbessern und durch optimierte Behandlungsabläufe Kosten zu senken. Es handelt sich um ein Gemeinschaftsprojekt von Prof. Dr. Karsten Heyne von der Freien Universität und Dr. Martin Stockmann von der Charité. Platz drei und 5.000 Euro gewannen Werner Eymann und Ralf Blohberger für die Entwicklung der neuartigen Lautsprecher-Technik "Eysono". Ihre Geschäftsidee sieht vor, extrem flache Lautsprecher ohne Gehäuse zu bauen und zu vermarkten. Die Lautsprecher sind präzise im Klang und verbrauchen wenig Energie.

In der Kategorie BPW-Service für nicht technologieorientierte Konzepte wurde die Geschäftsidee "Gagamedia" mit Platz zwei und einem Preisgeld von 7.500 Euro geehrt. Das Team um Ilja Aßmus will an ausgesuchten Standorten multimediale Inhalte für Mobiltelefone über Multimedia-Automaten verkaufen. Die Übertragung von digitaler Musik, Handy-Spielen oder Klingeltönen erfolgt über Funk via Bluetooth, die Sofortzahlung ermöglicht Kostentransparenz.

Christoph Lang | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.berlin-partner.de
http://www.berlin-sciences.com
http://www.berlin-partner.de/wissenschaft

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