Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Rittal und EPLAN verleihen Productivity Award

02.07.2008
Deutschland = Zukunftsland

Zum dritten Mal haben Rittal und EPLAN den „Productivity Award 2008“ verliehen. Den ersten Platz dieser mit 6.000 Euro dotierten Auszeichnung belegte die Betec Engineering GmbH aus dem schwäbischen Nürtingen. Eine unabhängige Jury mit Mitgliedern des VDMA, ZVEI, SPS-Magazins und der Deutschen Messe AG prämierte die Gewinner, die mit ihren Praxisbeispielen für mehr Produktivität überzeugten.


Der 1. Platz des Productivity Awards ging an die Betec Engineering GmbH. Platz 2 erreichte die Firma Siempelkamp – die beiden 3. Plätze belegten die Funkwerk plettac electronic GmbH sowie die Industrie Elektrik Homuth GmbH.
V.l.n.r.: Uwe Scharf (Rittal), Peter Witter (Siempelkamp), Thomas Rilke (Deutsche Messe AG), David Friedrich (Siempelkamp), Kai Binder (SPS-Magazin), Helmut Pieck und Jürgen Flick (Homuth), Harald Lautz (Betec Engineering), Michael Synek (VDMA), Thomas Lammer und Otto Seubert (Funkwerk Plettac), Norbert Müller (Rittal) und Dieter Pesch (EPLAN).


„Wir haben beste Voraussetzungen für ein wettbewerbsfähiges Deutschland“, betonte Norbert Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung von Rittal und EPLAN in seiner Laudatio.

Der Standort Deutschland muss sich entschieden im internationalen Wettbewerb behaupten. Dass die Chancen hervorragend sind, langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben, machten die Gewinner des diesjährigen Productivity Award mit faszinierenden Praxisbeispielen deutlich. „Wir haben beste Voraussetzungen für ein wettbewerbsfähiges Deutschland“, betonte Norbert Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung von Rittal und EPLAN in seiner Laudatio. Deutschland profitiere nicht nur von seinem Ideenreichtum, es biete auch konkrete Marktvorteile, die aus seiner Sicht in fünf Kriterien münden: Deutlich höhere Produktivität, ausgeprägte Prozessfähigkeit, tiefgreifende Innovationspotenziale, intensive Vernetzung von Wissenschaft & Industrie sowie eine perfekte Infrastruktur, die u.a. den Schutz des geistigen Eigentums sichert. Diese Chancen für mehr Produktivität und eine langfristige Standortsicherung aufzuzeigen – darum ging es während der zweitägigen Productivity Days, die am 17.- und 18. Juni in Köln stattfanden. Zum Abschluss wurden die besten Anwendungen für Engineering- und Gehäuselösungen mit dem Productivity Award 2008 prämiert.

Strahlende Sieger
Die Gewinner sind die Unternehmen Betec Engineering (1. Platz), Siempelkamp Maschinen und Anlagenbau (Platz 2), Funkwerk plettac electronic sowie Industrie-Elektrik Homuth (jeweils Platz 3). Die Entwicklung des Bluewave-Filters, der Oberschwingungen und Blindleistungen im Stromnetz beseitigt, war für die unabhängige Jury die beste Antwort auf die Frage nach mehr Produktivität. Bluewave von Betec Engineering passt sich selbstständig an alle relevanten Störungsmuster an und sichert so saubere stabile Stromnetze. Damit wird die Verlustleistung in den Übertragungswegen deutlich reduziert. Auch das Konzept eines integrativen Engineering-Ansatzes der Firma Siempelkamp bekam Applaus und den hervorragenden zweiten Platz. Der Maschinen- und Anlagenbauer konstruiert seine Maschinen auf Basis funktionaler Subsysteme (mechatronischer Module). So wird eine Gesamtanlage aus diesen Einzelmodulen generiert – mit hohem Grad an Wiederverwendung und Standardisierung.
... mehr zu:
»Anlagenbau

„Da viele technologisch exzellente Vorschläge zur Auswahl standen, fiel der Jury die Auswahl sehr schwer – so entschied man kurzerhand, zwei dritte Plätze zu vergeben. Eine der beiden Prämierungen entfiel auf die Industrie Elektrik Homuth GmbH, deren präzise Auslegung der Schaltanlage (Hardware) eines schienengebundenen Schmiedemanipulators mit 950 Tonnen Gewicht die Juroren überzeugte. Die Funkwerk plettac electronic GmbH präsentierte eine Sicherheitslösung für eine Öl- und Gasraffinerie in Nordafrika, die modulare Schalt-schrankkonzepte im Ex- und nicht-Ex-geschützten Raum perfekt kombinierte. Besonders dabei: Ein riesiges Areal wird mit Kameras durchgängig überwacht und über einen Leitstand gesichert.

Productivity Days
Hochkarätige Referenten aus Forschung und Industrie stellten während der zweitägigen Fachveranstaltung erfolgreiche Lösungsansätze für mehr Produktivität vor und ernteten bei den Teilnehmern großen Beifall. Das Ziel ist klar gefasst: Ein optimales Zusammenspiel von Komponenten und Engineering-Tools in allen Bereichen der Wertschöpfungskette. „Technologien für die Fabrik von morgen“ war das Thema von Prof. Dr. Detlef Zühlke, der Ausblicke in Richtung Smart Factory gab. Als Leiter des Zentrums für Mensch-Maschine-Interaktion ZMMI präsentierte Prof. Zühlke eindrucksvoll die Chancen einer funkbasierenden Ansteuerung von Maschinen und der Ortung von Mensch/Maschine per RFID im Raum. „Effizienzsteigerungen in der Lieferkette“ war das Thema von Jürgen Breier, der praxisnah neue Ansätze der Kooperation im Steuerungs- und Schaltschrankbau darstellte. „Standardisierung trotz Liefervorschriften“ ist kein Widerspruch und wurde eindrucksvoll von der Firma Elteba Elektrotechnik präsentiert. Produktivität gilt es selbstverständlich durchgängig zu erreichen, somit muss auch der kaufmännische Prozess betrachtet werden, den Andreas Ripploh, Inhaber des gleichnamigen Elektrotechnik-Unternehmens aufzeigte. Ein innovativer Auftragsdurchlauf auf Basis einer ERP-Lösung hat in seiner Firma die Produktivität gesteigert.

Wieder einmal waren die Productivity Days eine einzigartige Plattform zum Wissenstransfer, die eines deutlich machte: Wer es schafft, nah am Kunden einen integrierten Prozess anzubieten, der kann langfristig auch dem härtesten Wettbewerb trotzen. Voraussetzung ist allerdings, dass die gesamte Wertschöpfungskette betrachtet und optimiert wird.

EPLAN Software & Service

EPLAN Software & Service ist ein Software-Anbieter für globale Engineering-Lösungen. Effiziente Workflows und Prozessunterstützung stehen im Zentrum aller Weiterentwicklung. Kunden werden praxisgerecht unterstützt durch das breite Dienstleistungsspektrum von Schulungen, Consulting und Customer Solutions. Mit 18.000 Kunden und rund 60.000 Installationen weltweit demonstriert das Monheimer Unternehmen seit über 20 Jahren den Erfolg von konsequenter Praxisorientierung und internationaler Präsenz. Als Rittal-Tochter im Unternehmensverbund der Friedhelm Loh Group steht EPLAN Software & Service für Langfristigkeit und Investitionssicherheit.

Rittal
Die Rittal GmbH & Co. KG aus Herborn in Hessen hat sich seit ihrer Gründung im Jahr 1961 zu einem global agierenden Unternehmen entwickelt. Heute ist Rittal mit mehr als 10.000 sofort lieferbaren Standard-Produkten einer der weltweit führenden Systemanbieter für Gehäuse- und Schaltschranktechnik, gefragter Partner in allen Bereichen der Industrie und des Maschinen- und Anlagenbaus sowie Trendsetter für alle Segmente des IT-Marktes. Rittal steht für zukunftsorientierte und umfassende Lösungs-, Service- und Beratungskompetenz.
Das Rittal-Produktprogramm umfasst die Bereiche Schaltschrank-Systeme, Elektronik-Aufbau-Systeme, Systemklimatisierung, Stromverteilung, IT-Solutions und Communication Systems.
Unter der Bezeichnung „Rittal together – Complete IT Competence” bietet der Leistungsverbund von Rittal (modulare, skalierbare und ganzheitliche IT-Infrastrukturen mit Lampertz (Physikalische IT-Sicherheit und IT-Solutions) und Litcos (Consulting- und Planungspartner für effiziente Rechenzentrumsstrukturen sowie ganzheitliches Business Continuity Management) ein abgestimmtes Spektrum an Produkten, Lösungen und Dienstleistungen für effiziente, sichere und ökologische Data Center. Zu dem Unternehmensverbund gehört schließlich Eplan (Europas Nr. 1 bei Softwarelösungen für den Maschinen- und Anlagenbau sowie die Industrie).

Um alle Märkte der Welt optimal zu bedienen, beliefern 19 Hightech-Produktionsstätten über 60 Tochtergesellschaften, 150 Vertriebs- und Logistik Center und über 70 Vertretungen rund um den Globus. In Deutschland leisten 22 Rittal Vertriebs- und Logistik Center flächendeckend den uneingeschränkten Service im Dienste des Kunden. Mit weltweit über 10.500 Mitarbeitern ist Rittal International das größte Unternehmen der Friedhelm Loh Group, Haiger, Hessen. Die gesamte Unternehmensgruppe beschäftigt mehr als 11.600 Mitarbeiter.

Birgit Hagelschuer | EPLAN
Weitere Informationen:
http://www.eplan.de

Weitere Berichte zu: Anlagenbau

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Red Dot Design Award für die dormakaba 360°City App
09.12.2016 | Kaba GmbH

nachricht Zweimal Gold beim Architects’ Darling Award 2016 für dormakaba
28.11.2016 | Kaba GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Interfacial Superconductivity: Magnetic and superconducting order revealed simultaneously

Researchers from the University of Hamburg in Germany, in collaboration with colleagues from the University of Aarhus in Denmark, have synthesized a new superconducting material by growing a few layers of an antiferromagnetic transition-metal chalcogenide on a bismuth-based topological insulator, both being non-superconducting materials.

While superconductivity and magnetism are generally believed to be mutually exclusive, surprisingly, in this new material, superconducting correlations...

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Im Focus: Studying fundamental particles in materials

Laser-driving of semimetals allows creating novel quasiparticle states within condensed matter systems and switching between different states on ultrafast time scales

Studying properties of fundamental particles in condensed matter systems is a promising approach to quantum field theory. Quasiparticles offer the opportunity...

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Bundesweiter Astronomietag am 25. März 2017

17.01.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Intelligente Haustechnik hört auf „LISTEN“

17.01.2017 | Architektur Bauwesen

Satellitengestützte Lasermesstechnik gegen den Klimawandel

17.01.2017 | Maschinenbau