Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

3,1 Millionen Euro für Graduiertenkolleg in Mannheim bewilligt

30.06.2008
Für eine dritte Förderperiode des internationalen Graduiertenkollegs Vascular Medicine bewilligt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ab 1. Juli 2008 weitere 3,1 Millionen Euro für 4,5 Jahre.

In dem Graduiertenkolleg, das an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg und der Rijksuniversiteit Groningen, Niederlande, angesiedelt ist, arbeiten unter Leitung von Professor Dr. Hans-Peter Hammes, Mannheim, und Professor Han Moshage, PhD, Groningen insgesamt 33 Doktorandinnen und Doktoranden.

Ziel des Graduiertenkollegs 880 ist es, Doktoranden der Medizin und anderer Lebenswissenschaften mit fundiertem Wissen in der klinischen Medizin auszubilden.

Das Forschungsprogramm des Graduiertenkollegs umfasst Themen mit Bezug zu weit verbreiteten Krankheiten wie koronare Herzkrankheit, Diabetes mellitus und Krebs. Das Gefäßsystem spielt bei diesen Erkrankungen eine wichtige Rolle. Entsprechend gruppieren sich die insgesamt 16 geförderten Projekte um das Zentralthema "Gefäßschädigung".

... mehr zu:
»DFG

Das von der DFG als exzellent beurteilte Lehr- und Lernprogramm wird von Wissenschaftlern aus Mannheim/Heidelberg und Groningen gemeinsam gestaltet. Besonderheit des Programms ist die von der Universität Groningen geschaffene Möglichkeit, neben dem deutschen Doktorgrad auch einen europäisch anerkannten "PhD" zu erwerben. In dem Graduiertenkolleg, das im Jahr 2004 gegründet wurde, sind bisher rund 52 junge Wissenschaftler ausgebildet worden.

Als einzige Medizinische Fakultät in Deutschland bietet die Fakultät in Mannheim Studierenden der Medizin ein strukturiertes Programm zur Einführung in die klinische Forschung an, das in Groningen entwickelt wurde und Grundlage für die Konzeption des Graduiertenkollegs 880 war. Mit der Etablierung des Reformstudiengangs MaReCuM wird diese von Hans-Peter Hammes koordinierte Junior Scientific Masterclass fester Bestandteil der Ausbildung von Medizinstudenten in Mannheim.

Seit 1990 fördert die DFG in Graduiertenkollegs besonders qualifizierte Doktorandinnen und Doktoranden in allen wissenschaftlichen Disziplinen. Jeweils 15 bis 25 von ihnen arbeiten in einem meist interdisziplinären Forschungs- und Studienprogramm unter der Anleitung von Professorinnen und Professoren, die in Forschung und Lehre besonders ausgewiesen sind.

Kontakt:
Professor Dr. Hans-Peter Hammes
Sektionsleiter Endokrinologie der V. Medizinischen Klinik
Universitätsklinikum Mannheim
Theodor-Kutzer-Ufer 1-3
68167 Mannheim
Telefon: 0621 / 383 - 2663
Fax: 0621 / 383 - 3804
E-Mail: hans-peter.hammes@med5.ma.uni-heidelberg.de

Dr. Monika Mölders | idw
Weitere Informationen:
http://www.klinikum-mannheim.de

Weitere Berichte zu: DFG

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus
23.02.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie