Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Sonderforschungsbereich/Transregio der Hadronenphysik geht in zweite Runde

26.06.2008
Wissenschaftler an der Universität Gießen erhalten 1,45 Millionen Euro Fördermittel von Deutscher Forschungsgemeinschaft

Die Hadronenphysiker an der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen dürfen sich freuen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat den Sonderforschungsbereich/Transregio "Subnuclear Structure of Matter" für weitere vier Jahre verlängert.

Damit fließen den Gießener Wissenschaftlern am II. Physikalischen Institut und am Institut für Theoretische Physik insgesamt 1,45 Millionen Euro zu. Das Projekt war vor vier Jahren in Kooperation mit den beiden Universitäten Bonn und Bochum gegründet worden. Das Forschungsprogramm konzentriert sich auf die Untersuchung der Natur und der inneren Struktur von so genannten Hadronen (Teilchen), die einer starken Wechselwirkung unterworfen sind.

In Gießen gibt es seit längerem eine Arbeitsgruppe von Hadronenphysikern, der es im Jahr 2000 gelang, hessenweit das erste Europäische Graduiertenkolleg in der Physik und eines der ersten deutschlandweit nach Gießen zu holen. Ein weiteres internationales Standbein erhielt die Arbeitsgruppe durch ein Marie-Curie-Training Site - ein von der Europäischen Kommission gefördertes Projekt, das junge Wissenschaftler ausbildet.

Erst vor kurzem hatte zudem die Helmholtz-Gemeinschaft einen Antrag auf Einrichtung einer Helmholtz-Graduiertenschule für die Physik an der neuen Forschungseinrichtung "Facility for Antiproton and Ion Research" (FAIR) positiv beschieden. Den Antrag hatte die JLU Gießen gemeinsam mit den Universitäten Frankfurt, Darmstadt, Heidelberg und Mainz und der Gesellschaft für Schwerionenforschung mbH Darmstadt (GSI) gestellt.

Die Gießener Hadronenphysik ist zudem an dem bis 2010 mit rund 12,4 Millionen Euro geförderten LOEWE-Zentrum (Landes-Offensive zur Entwicklung wissenschaftlich-ökonomischer Exzellenz) namens "Helmholtz International Center for FAIR" beteiligt (Federführung Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main).

Kontakt:
Prof. Dr. Ulrich Mosel, Institut für Theoretische Physik
Heinrich-Buff-Ring 16, 35392 Gießen,
Telefon: 0641 99- 33300, E-Mail: mosel@physik.uni-giessen.de

Meike Mossig | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-giessen.de/
http://theorie.physik.uni-giessen.de

Weitere Berichte zu: Hadronenphysik JLU Physik Sonderforschungsbereich/Transregio

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Gewebe mit Hilfe von Stammzellen regenerieren
16.10.2017 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

nachricht Dr. Philipp Schommers erhält Förderpreis für Klinische Infektionsforschung
16.10.2017 | Uniklinik Köln

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Im Focus: Neutron star merger directly observed for the first time

University of Maryland researchers contribute to historic detection of gravitational waves and light created by event

On August 17, 2017, at 12:41:04 UTC, scientists made the first direct observation of a merger between two neutron stars--the dense, collapsed cores that remain...

Im Focus: Breaking: the first light from two neutron stars merging

Seven new papers describe the first-ever detection of light from a gravitational wave source. The event, caused by two neutron stars colliding and merging together, was dubbed GW170817 because it sent ripples through space-time that reached Earth on 2017 August 17. Around the world, hundreds of excited astronomers mobilized quickly and were able to observe the event using numerous telescopes, providing a wealth of new data.

Previous detections of gravitational waves have all involved the merger of two black holes, a feat that won the 2017 Nobel Prize in Physics earlier this month....

Im Focus: Topologische Isolatoren: Neuer Phasenübergang entdeckt

Physiker des HZB haben an BESSY II Materialien untersucht, die zu den topologischen Isolatoren gehören. Dabei entdeckten sie einen neuen Phasenübergang zwischen zwei unterschiedlichen topologischen Phasen. Eine dieser Phasen ist ferroelektrisch: das bedeutet, dass sich im Material spontan eine elektrische Polarisation ausbildet, die sich durch ein äußeres elektrisches Feld umschalten lässt. Dieses Ergebnis könnte neue Anwendungen wie das Schalten zwischen unterschiedlichen Leitfähigkeiten ermöglichen.

Topologische Isolatoren zeichnen sich dadurch aus, dass sie an ihren Oberflächen Strom sehr gut leiten, während sie im Innern Isolatoren sind. Zu dieser neuen...

Im Focus: Smarte Sensoren für effiziente Prozesse

Materialfehler im Endprodukt können in vielen Industriebereichen zu frühzeitigem Versagen führen und den sicheren Gebrauch der Erzeugnisse massiv beeinträchtigen. Eine Schlüsselrolle im Rahmen der Qualitätssicherung kommt daher intelligenten, zerstörungsfreien Sensorsystemen zu, die es erlauben, Bauteile schnell und kostengünstig zu prüfen, ohne das Material selbst zu beschädigen oder die Oberfläche zu verändern. Experten des Fraunhofer IZFP in Saarbrücken präsentieren vom 7. bis 10. November 2017 auf der Blechexpo in Stuttgart zwei Exponate, die eine schnelle, zuverlässige und automatisierte Materialcharakterisierung und Fehlerbestimmung ermöglichen (Halle 5, Stand 5306).

Bei Verwendung zeitaufwändiger zerstörender Prüfverfahren zieht die Qualitätsprüfung durch die Beschädigung oder Zerstörung der Produkte enorme Kosten nach...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Dezember 2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Intelligente Messmethoden für die Bauwerkssicherheit: Fachtagung „Messen im Bauwesen“ am 14.11.2017

17.10.2017 | Veranstaltungen

Meeresbiologe Mark E. Hay zu Gast bei den "Noblen Gesprächen" am Beutenberg Campus in Jena

16.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

17.10.2017 | Informationstechnologie

Pflanzen gegen Staunässe schützen

17.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Trends der Umweltbranche auf der Spur

17.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz