Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hydra Middleware gewinnt Runner-Up Best Demonstrator Award

20.06.2008
Auf dem ICT Mobile Summit in Stockholm (10. - 12. Juni 2008) wurde die Hydra Middleware mit dem Runner-Up Best Demonstrator Award ausgezeichnet.

Hydra unterstützt mehrere Betriebssysteme und Programmiersprachen und deckt durch seine Flexibilität ein breites Anwendungsspektrum ab. Hydra entlastet Entwickler intelligenter Umgebungen und beschleunigt die Herstellung innovativer Systeme.

Eingebettete Systeme sind heute in Fahrzeugen, Flugzeugen, Haussystemen oder in der Unterhaltungselektronik unverzichtbar. Hochwertige intelligente Lösungen erfordern von den Herstellern dabei eine immer stärkere Vernetzung der Geräte, insbesondere auch mit Geräten anderer Hersteller. Dafür entwickelt das EU-Projekt "Networked Embedded System Middleware for Heterogeneous Physical Devices - Hydra" unter Leitung von Fraunhofer FIT eine Middleware, die es Geräte-Herstellern und Systemintegratoren erleichtert, vernetzbare Geräte zu entwickeln, die sich flexibel zu kosteneffizienten und variablen Lösungen kombinieren lassen.

Auf dem ICT Mobile Summit in Stockholm vom 10. - 12. Juni 2008 wurde die Hydra Middleware von den Fraunhofer-Instituten für Angewandte Informationstechnik FIT und Sichere Informationstechnologie SIT vorgestellt. Gezeigt wird der Prototyp der Middleware, bei der Kontextsensitivität und Sicherheit zentrale Aspekte sind, am Beispiel eines sensorüberwachten Gebäudes, das per SMS über Einbruchsversuche und Störungen informiert.

Die Leistungsfähigkeit der Middleware wurde mittels eines Hausmodells mit integrierter Lego Mindstorms-Technik, einer Sony Playstation zur Steuerung und einem übergroßen Handy-Modell mit voller Funktionsfähigkeit anschaulich visualisiert und dafür mit dem Runner Up Best Demonstrator Award von der ICT Mobile Summit Jury ausgezeichnet. Das Szenario zeigte, wie ein Sensor im Haus Feuchtigkeit registriert und per Handy den abwesenden Bewohner informiert. Anschließend erlaubt ein über das Handy versendeter elektronischer Schlüssel der verständigten Wartungsfirma einen zeitbegrenzten Zugang.

"Ein wichtiger Punkt im Hydra Projekt ist die Vernetzung unterschiedlichster Geräte", erläutert Projektkoordinator Dr. Markus Eisenhauer vom Fraunhofer FIT. "Entwickler können auf einfache Weise Geräte und Sensoren in eine bestehende, verteilte Infrastruktur integrieren. Hydra deckt dabei auch Aspekte wie Privatsphäre und Datenschutz ab."

Typische Einsatzgebiete sind etwa Kliniken und Krankenhäuser, Flughäfen oder Produktionsanlagen mit großer räumlicher Ausdehnung. In all diesen Bereichen spielen IT-Sicherheit und Datenschutz traditionell eine große Rolle. Deshalb hat der Projektpartner Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT die Kommunikation zwischen den Geräten abgesichert und Mechanismen entwickelt, die die notwendigen Informationen auf ein Mindestmaß begrenzen.

Kontakt:

Alex Deeg
pr@fit.fraunhofer.de
Telefon: +49 (0) 22 41/14-22 08

Alex Deeg | idw
Weitere Informationen:
http://www.fit.fraunhofer.de
http://www.sit.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Periimplantitis: BMBF fördert zahnärztliches Verbund-Projekt mit 1,1 Millionen Euro
21.02.2018 | Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

nachricht Eva Luise Köhler Forschungspreis für Seltene Erkrankungen 2018 für Tübinger Neurowissenschaftler
21.02.2018 | Universitätsklinikum Heidelberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorstoß ins Innere der Atome

Mit Hilfe einer neuen Lasertechnologie haben es Physiker vom Labor für Attosekundenphysik der LMU und des MPQ geschafft, Attosekunden-Lichtblitze mit hoher Intensität und Photonenenergie zu produzieren. Damit konnten sie erstmals die Interaktion mehrere Photonen in einem Attosekundenpuls mit Elektronen aus einer inneren atomaren Schale beobachten konnten.

Wer die ultraschnelle Bewegung von Elektronen in inneren atomaren Schalen beobachten möchte, der benötigt ultrakurze und intensive Lichtblitze bei genügend...

Im Focus: Attoseconds break into atomic interior

A newly developed laser technology has enabled physicists in the Laboratory for Attosecond Physics (jointly run by LMU Munich and the Max Planck Institute of Quantum Optics) to generate attosecond bursts of high-energy photons of unprecedented intensity. This has made it possible to observe the interaction of multiple photons in a single such pulse with electrons in the inner orbital shell of an atom.

In order to observe the ultrafast electron motion in the inner shells of atoms with short light pulses, the pulses must not only be ultrashort, but very...

Im Focus: Good vibrations feel the force

Eine Gruppe von Forschern um Andrea Cavalleri am Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) in Hamburg hat eine Methode demonstriert, die es erlaubt die interatomaren Kräfte eines Festkörpers detailliert auszumessen. Ihr Artikel Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, nun online in Nature veröffentlich, erläutert, wie Terahertz-Laserpulse die Atome eines Festkörpers zu extrem hohen Auslenkungen treiben können.

Die zeitaufgelöste Messung der sehr unkonventionellen atomaren Bewegungen, die einer Anregung mit extrem starken Lichtpulsen folgen, ermöglichte es der...

Im Focus: Good vibrations feel the force

A group of researchers led by Andrea Cavalleri at the Max Planck Institute for Structure and Dynamics of Matter (MPSD) in Hamburg has demonstrated a new method enabling precise measurements of the interatomic forces that hold crystalline solids together. The paper Probing the Interatomic Potential of Solids by Strong-Field Nonlinear Phononics, published online in Nature, explains how a terahertz-frequency laser pulse can drive very large deformations of the crystal.

By measuring the highly unusual atomic trajectories under extreme electromagnetic transients, the MPSD group could reconstruct how rigid the atomic bonds are...

Im Focus: Verlässliche Quantencomputer entwickeln

Internationalem Forschungsteam gelingt wichtiger Schritt auf dem Weg zur Lösung von Zertifizierungsproblemen

Quantencomputer sollen künftig algorithmische Probleme lösen, die selbst die größten klassischen Superrechner überfordern. Doch wie lässt sich prüfen, dass der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Von festen Körpern und Philosophen

23.02.2018 | Veranstaltungen

Spannungsfeld Elektromobilität

23.02.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2018

21.02.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Vorstoß ins Innere der Atome

23.02.2018 | Physik Astronomie

Wirt oder Gast? Proteomik gibt neue Aufschlüsse über Reaktion von Rifforganismen auf Umweltstress

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Wie Zellen unterschiedlich auf Stress reagieren

23.02.2018 | Biowissenschaften Chemie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics