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Skulpturaler Entwurf für den Solar Decathlon

05.06.2008
Die TU Darmstadt kürt ihr Konzept für den weltweiten Solararchitektur-Wettbewerb

Am Fachgebiet Energieeffizientes Bauen im Fachbereich Architektur der TU Darmstadt ist die Vorbereitung auf den Solar Decathlon 2009 bereits in vollem Gange: Eine Jury hat jetzt entschieden, welcher von 16 Vorentwürfen weiterentwickelt wird und im Herbst 2009 die TU auf dem weltweiten Solararchitektur-Wettbewerb in Washington D.C vertreten wird.

Der skulpturale Entwurfsansatz des Siegerkonzeptes der Studierenden Scholeh Abeini, Maximilian Kolbe, Sardika Meyer, Ramzia Rahmani und Angela Specht konnte am Ende aufgrund des hohen integrativen Potenzials aller Anforderungen überzeugen. Das Einraum-Wohnkonzept befriedigt sowohl den Wunsch nach großzügigen und offenen Räumen als auch das Verlangen nach Privatsphäre und Behaglichkeit.

Diese Anforderungen erfüllt die Raumskulptur über einer stark betonte Decken- und Bodenlandschaft, die unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten anbietet und zulässt. Über unterschiedliche Ebenen, Treppen und Rampen entsteht eine Landschaft im Innenraum des Gebäudes, die eine lebendige wechselseitige Beziehung zum Außenraum ermöglicht.

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Drei, auf unterschiedlichen Wohnkonzepten basierende Arbeiten standen in der Finalrunde zur Auswahl. Für deren Bewertung musste die Jury vor allem die komplexen und zum Teil gegensätzlichen Wettbewerbsbedingungen berücksichtigen. Die Konzepte müssen zum einen den Anspruch eines "Prototyp Wohnen 2015" erfüllen, während der Wettbewerbs-Woche in Washington, D.C. täglich 500 Besucher empfangen und begeistern können und sich auch für eine Nachnutzung eignen.

Die TU Darmstadt wird auch beim Solar Decathlon 2009 die einzige deutsche Universität sein, die an dem vom U.S.-Energieministerium ausgeschriebenen internationalen Hochschul-Wettbewerb teilnehmen darf. Während es 2007 noch allein um die Konzeption von energieautarken Gebäuden ging, müssen sich die 20 konkurrierenden Beiträge den Titel "Plus-Energiehaus" verdienen: Das Haus, welches während des Wettbewerbs am meisten Energie produziert und in das angeschlossene Stromnetz einspeist, gewinnt die gegenüber 2007 neue Disziplin des "Net-Meterings".

Jörg Feuck | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-darmstadt.de/

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