Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

FHTW-Studierende bauen dritten Rennwagen für Formula Student auf dem Hockenheimring

03.06.2008
Der erste Rennwagen schaffte es wegen technischer Probleme nicht einmal an den Start, doch schon mit dem zweiten Fahrzeug wurden die Studierenden der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft (FHTW) bestes Berliner Team bei der Formula Student Germany auf dem Hockenheimring.

Am Freitag, 13. Juni 2008, präsentieren sie nunmehr ihr drittes Berlin Race Car, mit dem sie sich im August der Konkurrenz des Hochschul-Rennsport-Wettbewerbs stellen werden.

Stolze 35 Mitglieder zählt das interdisziplinär zusammengesetzte Team FHTW-Motorsport inzwischen; seit November vergangenen Jahres firmiert es als eingetragener Verein.

Die angehenden Fahrzeugtechniker und Maschinenbauer stellen die Mehrheit, doch mit von der Partie sind auch Betriebswirte und Wirtschaftsingenieure. Denn zu den Aufgaben des Teams zählen auch Public Relations, Marketing und Informationstechnologie sowie zu guter Letzt die Acquise von Sponsoren. Etwa 25 Förderer und Gönner haben die Studierenden schon zusammengebracht.

Es sind meist kleine und mittelständische Unternehmen aus Berlin und Brandenburg. Sie helfen wahlweise mit Geld, Know-how oder mit Technikspenden, beispielsweise mit Sicherheitsgurten, Rohren für den Fahrzeugrahmen oder Fahrzeuglagern. Auch Softwarefirmen sind dabei, die Lizenzen geben. Größter auswärtiger Sonsor ist der TÜV Rheinland.

"Das Projekt ist eine tolle Möglichkeit, Praxiserfahrungen zu sammeln und die Teamarbeit in all ihren Facetten zu erproben", findet Sascha Hornemann, Teamchef und Student der Fahrzeugtechnik. Seit Oktober 2007 arbeitet er mit seinen Kommiliton/-innen in der hochschuleigenen Werkstatt an der Realisierung des Berlin Race Car 2008.

Man liegt gut in der Zeit, weshalb ausgiebige Testfahrten möglich sein werden, ehe der Wagen im August mit einem 7,5-Tonner nach Hockenheim überführt wird. Dort findet vom 6. bis 10. August die Formula Student Germany statt. Der internationale Hochschul-Rennsport-Wettbewerb für den Ingenieursnachwuchs wird seit 1981 von der Society of Automotive Engineers (SAE) ausgelobt.

Für einen Sieg ist übrigens nicht nur der Ausgang des Rennens entscheidend. Bewertet werden auch Fertigungskosten, Fertigungsanalyse, Kraftstoffverbrauch und Design der Rennwagen.

Gisela Hüttinger | idw
Weitere Informationen:
http://www.fhtw-berlin.de
http://www.fhtw-motorsport.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Umfangreiche Fördermaßnahmen für Forschung an Chromatin, Nebenniere und Krebstherapie
28.06.2017 | Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

nachricht Revolutionäres Desinfektionsverfahren und Referenzmaterial für Genanalysen sind UNIQUE-Sieger
28.06.2017 | Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Schnelles und umweltschonendes Laserstrukturieren von Werkzeugen zur Folienherstellung

Kosteneffizienz und hohe Produktivität ohne dabei die Umwelt zu belasten: Im EU-Projekt »PoLaRoll« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen gemeinsam mit dem Oberhausener Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheit- und Energietechnik UMSICHT und sechs Industriepartnern ein Modul zur direkten Laser-Mikrostrukturierung in einem Rolle-zu-Rolle-Verfahren. Ziel ist es, mit Hilfe dieses Systems eine siebartige Metallfolie als Demonstrator zu fertigen, die zum Sonnenschutz von Glasfassaden verwendet wird: Durch ihre besondere Geometrie wird die Sonneneinstrahlung reduziert, woraus sich ein verminderter Energieaufwand für Kühlung und Belüftung ergibt.

Das Fraunhofer IPT ist im Projekt »PoLaRoll« für die Prozessentwicklung der Laserstrukturierung sowie für die Mess- und Systemtechnik zuständig. Von den...

Im Focus: Das Auto lernt vorauszudenken

Ein neues Christian Doppler Labor an der TU Wien beschäftigt sich mit der Regelung und Überwachung von Antriebssystemen – mit Unterstützung des Wissenschaftsministeriums und von AVL List.

Wer ein Auto fährt, trifft ständig Entscheidungen: Man gibt Gas, bremst und dreht am Lenkrad. Doch zusätzlich muss auch das Fahrzeug selbst ununterbrochen...

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Marine Pilze – hervorragende Quellen für neue marine Wirkstoffe?

28.06.2017 | Veranstaltungen

Willkommen an Bord!

28.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

EUROSTARS-Projekt gestartet - mHealth-Lösung: time4you Forschungs- und Entwicklungspartner bei IMPACHS

28.06.2017 | Unternehmensmeldung

Proteine entdecken, zählen, katalogisieren

28.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Scheinwerfer-Dimension: Volladaptive Lichtverteilung in Echtzeit

28.06.2017 | Automotive