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'Capital' schreibt 2008 erstmals "Johannes Gross Preis" für junge ausländische Wissenschaftler aus

29.05.2008
Freiheit und Unabhängigkeit des Denkens soll gefördert werden

147 Goethe-Institute in 83 Ländern unterstützen die Preisidee / Einsendeschluss ist der 15. Juli 2008 / Preisgeld von insgesamt 23.000 Euro

Das Wirtschaftsmagazin 'Capital', seit mehr als vier Jahrzehnten das meistgelesene Wirtschaftsmagazin für Entscheider und Meinungsführer in Deutschland, hat jetzt als Hommage an seinen unvergessenen Chefredakteur und späteren Herausgeber Johannes Gross, den "Johannes Gross Preis" für ausländische junge Wissenschaftler ins Leben gerufen. Ausgezeichnet werden wissenschaftlich herausragende Beiträge zu Gesellschaft und Wirtschaft Deutschlands, die von ausländischer Warte her die Gegenwart und Zukunft beleuchten, neue überraschende Einsichten von öffentlicher Relevanz vermitteln und in einem Kurz-Essay allgemein verständlich darstellen. Die sprachliche Eleganz ist bei der Bewertung der Texte ein wichtiges Kriterium.

Mit dem "Johannes Gross Preis" möchte 'Capital' die Freiheit und Unabhängigkeit des Denkens fördern und gleichzeitig das Andenken des verstorbenen 'Capital'-Herausgebers und publizistischen Gruner + Jahr-Vorstands lebendig halten. Einsendeschluss für die Teilnahme ist der 15. Juli 2008. Die von der Jury gewählten Gewinner erhalten ein Preisgeld von insgesamt 23.000 Euro. Der erste Preis beträgt 15.000 Euro, der zweite Preis 5.000 Euro und der dritte Preis 3.000 Euro.

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Die Preisidee wird von den 147 Goethe-Instituten in 83 Ländern und den 18 Deutschlandzentren des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes
(DAAD) unterstützt. Die Jury bilden Angelika Jahr-Stilcken, Julia Gross, Prof. Dr. Jutta Limbach, Monika Piel, Barbara Schardt, Dr.

Frank Schirrmacher, Wolf Lepenies und Dr. Klaus Schweinsberg. Weitere Informationen im Internet unter www.johannes-gross-preis.de.

"Johannes Gross forderte und förderte den kritischen Umgang des Wirtschaftsjournalismus mit dessen Objekt der Berichterstattung. In der heutigen Zeit, in der Deutschland die Folgen der Globalisierung verstärkt zu spüren bekommt und die Ökonomie sich aller Lebensbereiche zu bemächtigen droht, ist der von Gross geforderte kritische und unverstellte Blick auf die Wirtschaft von brennender Aktualität. Der Johannes Gross Preis soll zu dieser notwendigen Auseinandersetzung einen Beitrag leisten, indem er junge ausländische Wissenschaftler ermutigt, sich mit der Wirtschaft und Gesellschaft Deutschlands zu befassen", erläutert 'Capital'-Chefredakteur Dr. Klaus Schweinsberg den Hintergrund des "Johannes Gross Preises".

Rainer Hübner | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.capital.de
http://www.johannes-gross-preis.de

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