Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Drei Millionen Euro für die Entwicklung innovativer Technologien

13.05.2008
Drei Millionen Euro für die Entwicklung innovativer Technologien
Institut für Fertigungstechnik/Schweißtechnik der TU Chemnitz nutzt künftig hochmoderne Fertigungssysteme in Forschung und Lehre

An der Technischen Universität Chemnitz entwickelt die Nachwuchsforschergruppe "Auftragschichten" neue Lösungen für die Herstellung von funktions- und fertigungsoptimierten Schichten für hoch beanspruchte Teile des Anlagen- und Maschinenbaus.

Das Forschungsprojekt wird fünf Jahre durch das Programm "InnoProfile" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung mit insgesamt drei Millionen Euro gefördert. Unter der Leitung von Stefan Thurner von der Professur Schweißtechnik forschen sechs junge Wissenschaftler aus den Bereichen Schweißtechnik, Fertigungstechnik und Verbundwerkstoffe fachübergreifend gemeinsam mit regionalen Unternehmen an innovativen Technologien für die Erzeugung und Bearbeitung von Beschichtungen.

Dafür stehen den Wissenschaftlern moderne Fertigungssysteme zur Verfügung. Ein neues 5-Achs-Fräsbearbeitungszentrum DMU 125 P duoBlock der Firma Deckel Maho Pfronten GmbH eröffnet dabei der Erforschung und Entwicklung von Endbearbeitungsstrategien für sehr harte Verschleißschutzschichten neue Wege. Die Peripherie wurde den aktuellen Fertigungsmöglichkeiten angepasst. So wurde beispielsweise von der Firma N+P Informationssysteme GmbH Meerane das CAM-System hyperMILL bereitgestellt.

Zusätzlich ist das Bearbeitungszentrum mit einer von der SITEC Industrietechnologie Chemnitz gebauten Laseranlage ausgestattet. Die Integration einer Laseroptik in die Fräsmaschine bietet die Grundlage für Forschungen im Bereich der laserstrahlunterstützten Warmzerspanung. Laut Aussage von Danny Hösel, verantwortlicher Wissenschaftler auf dem Gebiet der Fräsbearbeitung, ist eine ökonomische Endbearbeitung schwer zerspanbarer Werkstoffe das Ziel.

Am neuen 5-Achs-Fräsbearbeitungszentrum werden künftig auch Studenten der Fertigungs- und Montagetechnik auf dem aktuellen Stand der CAD/NC-Technik ausgebildet. "Dadurch verbessert sich die Ausbildungsqualität am Institut für Fertigungstechnik/Schweißtechnik und hebt sich im Vergleich mit anderen Hochschulen deutlich hervor", meint Prof. Dr. Holger Dürr, Leiter des Instituts. "Dank intensiver Kooperationen mit der regionalen Wirtschaft lässt sich die studentische Ausbildung besser als bisher auf Problemstellungen der Industriepartner in Projekt- und Studienabschlussarbeiten abstimmen", sagt Dürr und ergänzt: "Wir erhoffen uns durch das Zusammenwirken natürlich auch eine stärkere Bindung unserer Studenten an die Region Chemnitz und wollen damit dem zunehmenden Fachkräftemangel entgegenwirken."

Weitere Informationen erteilt Stefan Thurner, Telefon 0371 531-32403, E-Mail stefan.thurner@mb.tu-chemnitz.de

Mario Steinebach | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-chemnitz.de
http://www.auftragschichten.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Über 1,6 Millionen Euro für Forschung im Bereich Innovative Materialien und Werkstofftechnologie
17.05.2017 | Hochschule Osnabrück

nachricht MHH-Forscher beleben Narbengewebe in der Leber wieder
16.05.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungen

Aachener Werkzeugmaschinen-Kolloquium 2017: Internet of Production für agile Unternehmen

23.05.2017 | Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Medikamente aus der CLOUD: Neuer Standard für die Suche nach Wirkstoffkombinationen

23.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Diabetes Kongress 2017:„Closed Loop“-Systeme als künstliche Bauchspeicheldrüse ab 2018 Realität

23.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

CAST-Projekt setzt Dunkler Materie neue Grenzen

23.05.2017 | Physik Astronomie