Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Drei renommierte Auszeichnungen für Radiologie-Experten des UKM

09.05.2008
Preisverleihungen beim Deutschen Röntgenkongress in Berlin

Drei Mitarbeiter des Instituts für Klinische Radiologie des Universitätsklinikums Münster (UKM) wurden am 1. Mai beim Deutschen Röntgenkongress in Berlin besonders geehrt. Prof. Dr. Christoph Bremer erhielt mit dem Hermann-Holthusen-Ring einen der renommiertesten Preise der Deutschen Röntgengesellschaft. Dieser Preis wird jährlich einem jungen Radiologen für exzellente wissenschaftliche Arbeiten verliehen, die national und international große Anerkennung erfahren haben.

Dr. Isabelle Naßenstein wurde der „Coolidge Award“ verliehen, mit dem richtungsweisende Arbeiten junger Radiologen gewürdigt werden. Die Leitende Medizinisch-Technische Radiologieassistentin Brigitte Hurtienne erhielt den Felix-Wachsmann-Preis der Akademie für Fort- und Weiterbildung in der Radiologie.

Die einzelnen Auszeichnungen:

Professor Dr. Christoph Bremer vom Institut für Klinische Radiologie des Universitätsklinikums Münster erhält Hermann-Holthusen-Ring

Auf dem diesjährigen 89. Deutschen Röntgenkongresses und des 5. gemeinsamen Kongresses der deutschen und österreichischen Röntgengesellschaft in Berlin wurde Professor Dr. Christoph Bremer vom Institut für Klinische Radiologie des Universitätsklinikums Münster mit dem Hermann-Holthusen-Ring, einem der renommiertesten Preise der Deutschen Röntgengesellschaft, ausgezeichnet.

Dieser Preis wird jährlich einem jungen Radiologen für exzellente wissenschaftliche Arbeiten verliehen, die national und international große Anerkennung erfahren haben. Gleichzeitig wird durch die Auszeichnung das Lebenswerk von Herrn Professor Dr. Dr. h.c. Hermann Holthusen geehrt, der von 1921 bis 1957 als Ordinarius für Röntgenologie am Strahleninstitut des Allgemeinen Krankenhauses St. Georg in Hamburg und auf dem Lehrstuhl für Röntgenologie der Universität Hamburg tätig war.

Der besondere Forschungsschwerpunkt von Professor Dr. Christoph Bremer liegt in der Etablierung neuer Bildgebungsverfahren zur Tumordetektion und Tumorcharakterisierung. Hierbei kommen sowohl Anwendungen der so genannten Magnet-Resonanz-Tomographie als auch neuere Verfahren wie die optische Bildgebung zum Einsatz. Professor Bremer konnte im Rahmen seiner Arbeit eine international anerkannte Arbeitsgruppe auf dem Gebiet der parametrischen und molekularen Tumorbildgebung etablieren und wurde bereits für seine Arbeiten zur fluoreszenzbasierten Tumordetektion im Jahr 2004 mit dem Wilhem-Conrad-Röntgen-Preis der Deutschen Röntgengesellschaft ausgezeichnet.

Neben seinen wissenschaftlichen Arbeiten ist Prof. Bremer als leitender Oberarzt am Institut für Klinische Radiologie des Universitätsklinikums Münster tätig und verantwortlich unter anderem für die Leitung des MR-Zentrums.

Nachwuchsforscherin des Universitätsklinikum Münster ausgezeichnet – Dr. Isabelle Naßenstein erhält den Coolidge Award

Dr. Isabelle Naßenstein, seit 2003 Mitarbeiterin des Instituts für Klinische Radiologie des Universitätsklinikums Münster, hat mit ihrer Arbeit „Spontane Dissektion des zervalen Gefäße“ den diesjährigen Coolidge Award gewonnen, mit dem richtungsweisende Arbeiten junger Radiologen ausgezeichnet werden.

Die Preisverleihung durch GE Healthcare fand auf dem Deutschen Röntgenkongress in Berlin am 1. Mai 2008 statt. Dr. Naßenstein werden Forschungsgelder in Höhe von 7.500 Euro zur Verfügung gestellt zur Förderung und Finanzierung weiterer wissenschaftlicher Studien. Die Medizinerin hat sich in ihrer Arbeit mit der hochauflösenden MR-Bildgebung zum Nachweis spontaner Dissektion der supraaortalen Gefäße als häufigste Ursache des jugendlichen Schlaganfalls beschäftigt.

Ihre wissenschaftliche Studie entstand in Kooperation mit der Klinik für Neurologie des UKM und dem Leibniz-Institut für Arterioskleroseforschung in Münster.

Brigitte Hurtienne vom Referenzzentrum Mammographie am Universitätsklinikum Münster erhält den Felix-Wachsmann-Preis

Die Leitende Medizinisch-Technische Radiologieassistentin, Brigitte Hurtienne, vom Referenzzentrum Mammographie am Universitätsklinikum Münster erhielt auf dem diesjährigen Kongress der Deutschen Röntgengesellschaft den angesehenen Felix-Wachsmann-Preis der Akademie für Fort- und Weiterbildung in der Radiologie. Diese Auszeichnung erinnert an den Stifter Prof. Dr. Felix Wachsmann. Seit 2001 werden jedes Jahr fünf Radiologen geehrt, die über mehrere Jahre hinweg erfolgreich Vorträge für die Akademie gehalten haben und von den Teilnehmern mit höchsten Punktzahlen bewertet wurden. Brigitte Hurtienne ist die erste Medizinisch-Technische Radiologieassistentin in Deutschland, die mit diesem Preis geehrt wird. Er ist mit 500 Euro dotiert.

Stefan Dreising | Universitätsklinikum Münster (UK
Weitere Informationen:
http://www.klinikum.uni-muenster.de

Weitere Berichte zu: Radiologie Röntgengesellschaft Röntgenkongress

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Herzerkrankungen: Wenn weniger mehr ist

30.03.2017 | Medizin Gesundheit

Flipper auf atomarem Niveau

30.03.2017 | Physik Astronomie

Europaweite Studie zu „Smart Engineering“

30.03.2017 | Studien Analysen