Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

"Virtueller Rettungsarzt" kann Leben retten

22.04.2008
HDI-Gerling Innovationspreis und Aid-Angel auf der Hannover Messe

In Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung, dem Deutschen Roten Kreuz KV Esslingen und der Hochschule für Technik Esslingen entwickelte Christian Häfner aus Bietigheim-Bissingen in den vergangenen Jahren einen "virtuellen Rettungsarzt", den Aid-Angel.

Für diese Entwicklung erhielt Häfner 2006 den Innovationspreis der HDI Versicherungen. Auf der Hannover Messe feiert der Aid-Angel jetzt seine Markteinführung. Gemeinsam präsentieren sich der HDI-Gerling Innovationspreis und Aid-Angel am Stand der EZN Erfinderzentrum Norddeutschland GmbH auf der Hannover Messe in Halle 2, Stand A23.

Der Aid-Angel ist ein autonomes Gerät, ähnlich einem Headset, das in einer Notfallsituation dem Ersthelfer zunächst die Nervosität nimmt und ihm dann eindeutige und verständliche Anleitungen zu den richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen gibt. Der "virtuelle Rettungsarzt" stellt dazu einfache Ja-Nein-Fragen und reagiert auf definierte Schlüsselworte. Die Bedienung erfolgt intuitiv über Spracherkennung.

... mehr zu:
»EZN »Innovationspreis

"Die Vision hinter dieser Idee ist, dass jede Person dazu befähigt ist, Leben zu retten und zu schützen", erklärt Christian Häfner. Auch Dr. Dieter-L. Koch, Vorstand des Europäischen Verkehrssicherheitsrates im Europäischen Parlament, dem Häfner seine Erfindung vorgestellt hat, ist vom Aid-Angel überzeugt: "Von Beginn an hat mich das Projekt begeistert. Ich begrüße den Einsatz dieses Gerätes sehr".

Vor zwei Jahren gelang Häfner der entscheidende Schritt zur Umsetzung seiner Idee. Mit seiner Erfindung gewann er 2006 den HDI-Innovationspreis für Sicherheit. Die einfache Anwendung und der Gewinn an Sicherheit haben die Jury überzeugt. "Ein solches Gerät sollte in keinem Verbandskasten fehlen", so das einhellige Votum der Sicherheitsexperten von TÜV Nord, Polizei, EZN und HDI.

Auch in diesem Jahr haben alle, die privat eine Idee rund um das Thema Sicherheit haben, die Möglichkeit, am HDI-Gerling Innovationspreis für Sicherheit teilzunehmen. Egal, ob bei der Hausarbeit, in der Freizeit oder im Straßenverkehr - an vielen Stellen gibt es Möglichkeiten, Gefahrenquellen zu beseitigen.

Die fünf besten Ideen werden mit Geldpreisen in Höhe von insgesamt 20.000 Euro prämiert und bekommen die Möglichkeit, ihre Erfindung auf der internationalen Erfindermesse "IENA 2008" vom 30.10 bis 2.11.2008 in Nürnberg vorzustellen und so in der Verwirklichung ihrer Idee einen großen Schritt weiterzukommen.

Während der Hannover Messe kann der Aid-Angel auf dem Stand des Erfinderzentrums Norddeutschland (EZN) in Halle 2, Stand A23, getestet werden.

Zu kaufen gibt es den Aid-Angel unter http://www.aid-angel.de .

Informationen zum HDI-Gerling Innovationspreis für Sicherheit und die Ausschreibungsunterlagen gibt es auf der Hannover Messe in Halle 2, Stand A23 oder im Internet unter http://www.hdi-gerling.de/innovationspreis .

Pressekontakt:
ULRICH EGGERT GWK
Karoline Eggert
Hindenburgstraße 5/6
30175 Hannover
Fon: 0511 954 37 0
Fax: 0511 954 3715
E-Mail: info@eggertgwk.de

Andreas Ahrenbeck | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.aid-angel.de
http://www.hdi-gerling.de/innovationspreis

Weitere Berichte zu: EZN Innovationspreis

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht »Die Oberfläche 2018« – Fünf Nominierungen gehen in die Endrunde
18.05.2018 | Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA

nachricht DFG fördert Entwicklung innovativer Forschungssoftware an der Universität Bremen
17.05.2018 | Universität Bremen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Raumschrott im Fokus

Das Astronomische Institut der Universität Bern (AIUB) hat sein Observatorium in Zimmerwald um zwei zusätzliche Kuppelbauten erweitert sowie eine Kuppel erneuert. Damit stehen nun sechs vollautomatisierte Teleskope zur Himmelsüberwachung zur Verfügung – insbesondere zur Detektion und Katalogisierung von Raumschrott. Unter dem Namen «Swiss Optical Ground Station and Geodynamics Observatory» erhält die Forschungsstation damit eine noch grössere internationale Bedeutung.

Am Nachmittag des 10. Februars 2009 stiess über Sibirien in einer Höhe von rund 800 Kilometern der aktive Telefoniesatellit Iridium 33 mit dem ausgedienten...

Im Focus: Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

Passt eine ultrakalte Wolke aus zehntausenden Rubidium-Atomen in ein einzelnes Riesenatom? Forscherinnen und Forschern am 5. Physikalischen Institut der Universität Stuttgart ist dies erstmals gelungen. Sie zeigten einen ganz neuen Ansatz, die Wechselwirkung von geladenen Kernen mit neutralen Atomen bei weitaus niedrigeren Temperaturen zu untersuchen, als es bisher möglich war. Dies könnte einen wichtigen Schritt darstellen, um in Zukunft quantenmechanische Effekte in der Atom-Ion Wechselwirkung zu studieren. Das renommierte Fachjournal Physical Review Letters und das populärwissenschaftliche Begleitjournal Physics berichteten darüber.*)

In dem Experiment regten die Forscherinnen und Forscher ein Elektron eines einzelnen Atoms in einem Bose-Einstein-Kondensat mit Laserstrahlen in einen riesigen...

Im Focus: Algorithmen für die Leberchirurgie – weltweit sicherer operieren

Die Leber durchlaufen vier komplex verwobene Gefäßsysteme. Die chirurgische Entfernung von Tumoren ist daher oft eine schwierige Aufgabe. Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Jährlich erkranken weltweit 750.000 Menschen neu an Leberkrebs, viele weitere entwickeln Lebermetastasen aufgrund anderer Krebserkrankungen. Ein chirurgischer...

Im Focus: Positronen leuchten besser

Leuchtstoffe werden schon lange benutzt, im Alltag zum Beispiel im Bildschirm von Fernsehgeräten oder in PC-Monitoren, in der Wissenschaft zum Untersuchen von Plasmen, Teilchen- oder Antiteilchenstrahlen. Gleich ob Teilchen oder Antiteilchen – treffen sie auf einen Leuchtstoff auf, regen sie ihn zum Lumineszieren an. Unbekannt war jedoch bisher, dass die Lichtausbeute mit Elektronen wesentlich niedriger ist als mit Positronen, ihren Antiteilchen. Dies hat Dr. Eve Stenson im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching und Greifswald jetzt beim Vorbereiten von Experimenten mit Materie-Antimaterie-Plasmen entdeckt.

„Wäre Antimaterie nicht so schwierig herzustellen, könnte man auf eine Ära hochleuchtender Niederspannungs-Displays hoffen, in der die Leuchtschirme nicht von...

Im Focus: Erklärung für rätselhafte Quantenoszillationen gefunden

Sogenannte Quanten-Vielteilchen-„Scars“ lassen Quantensysteme länger außerhalb des Gleichgewichtszustandes verweilen. Studie wurde in Nature Physics veröffentlicht

Forschern der Harvard Universität und des MIT war es vor kurzem gelungen, eine Rekordzahl von 53 Atomen einzufangen und ihren Quantenzustand einzeln zu...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungen

„Data Science“ – Theorie und Anwendung: Internationale Tagung unter Leitung der Uni Paderborn

18.05.2018 | Veranstaltungen

Visual-Computing an Bord der MS Wissenschaft

17.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Raumschrott im Fokus

22.05.2018 | Physik Astronomie

48V im Fokus!

21.05.2018 | Veranstaltungsnachrichten

Bose-Einstein-Kondensat im Riesenatom - Universität Stuttgart untersucht exotisches Quantenobjekt

18.05.2018 | Physik Astronomie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics