Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuer Preis für hochschulpolitischen Journalismus

09.04.2008
Unabhängige Auszeichnung von Goethe-Universität und FAZIT-Stiftung / Einsendeschluss 13. Juli 2008

Trotz stark steigender Konjunktur des Themas Bildung erfährt nach Ansicht vieler JournalistInnen der wissenschaftspolitische und hochschulpolitische Journalismus noch immer keine ausreichende Beachtung. Während sich etwa Wissenschaftsjournalisten inzwischen über eine breite Palette einschlägiger und renommierter Preise freuen können, gehen ihre hochschulpolitisch orientierten Kollegen bisher leer aus.

Aus der Erkenntnis dieses Mangels entstand die Idee für einen neuartigen, unabhängigen Journalistenpreis. Der "Goethe-Preis für wissenschafts- und hochschulpolitischen Journalismus", den die Goethe-Universität Frankfurt am Main zusammen mit der FAZIT-Stiftung 2008 erstmals ausschreibt, prämiert herausragende Beiträge aus dem Gebiet eines hochschul- und wissenschaftspolitischen Journalismus.

Mit dem von einer unabhängigen Jury renommierter Persönlichkeiten vergebenen Preis sollen in diesem Feld tätige JournalistInnen dazu ermutigt werden, jenseits der Tagesberichterstattung die fundierte Analyse zu suchen und Hintergründe zu erhellen.

Der Preis prämiert darüber hinaus verständliche und stilistisch herausragende Beiträge, die einem breiten Publikum komplexe Entwicklungen im wissenschafts- und hochschulpolitischen Feld vermitteln und damit eine fundierte Urteilsbildung fördern.
... mehr zu:
»Journalismus

Universitätspräsident Prof. Rudolf Steinberg: "In einer Zeit, in der sich die Hochschullandschaft in den deutschsprachigen Ländern in einem grundlegenden Wandlungsprozess befindet, wollen wir mit diesem unabhängigen Preis einen spürbaren Beitrag zur Qualitätssicherung für diese immer wichtiger werdende journalistische Gattung leisten. Besonders froh sind wir über das Engagement der FAZIT-Stiftung, die diese Auszeichnung in namhafter Weise unterstützt."

FAZIT-Geschäftsführer Thomas Möst: "Als gemeinnützige Stiftung, die ihren Sitz in Deutschlands führender Medien-Stadt hat, engagieren wir uns gern für dieses wichtige Anliegen, einen neuen Journalistenpreis ins Leben zu rufen. Auf diesem Feld bestand bisher eine große Lücke. Diese wird nun durch diesen unabhängigen und großzügig dotierten Preis geschlossen."

Um den "Goethe-Preis für wissenschafts- und hochschulpolitischen Journalismus" können sich deutschsprachige Print-, Hörfunk- und Online-Journalisten bewerben. Die Ausschreibung erfolgte Anfang April 2008 in den wichtigsten deutschsprachigen Fachmedien (Der Journalist, Medium-Magazin).

Die Veröffentlichung in einem deutschsprachigen Medium darf bei der Einreichung nicht länger als zwei Jahre zurückliegen. Interessenten können sich selbst in den Wettbewerb einbringen oder durch Vorschlag der Jury benannt werden. Die Bewerbungsfrist endet am 13. Juli 2008. Über die Preisvergabe entscheidet im Oktober 2008 eine unabhängige Jury.

Die Zusendung der formlosen Bewerbung erfolgt zusammen mit einer maximal 1500 Zeichen umfassender Begründung der Preiswürdigkeit und dem entsprechenden Beitrag unter dem Stichwort "Journalistenpreis" an folgende Adresse:

Johann Wolfgang Goethe-Universität
Der Präsident
Senckenberganlage 31
60325 Frankfurt am Main
Pro Bewerber kann nur ein Beitrag eingesendet werden.
Es werden drei Preise vergeben:
1. Preis: 5.000 Euro
2. Preis: 2.500 Euro
3. Preis: 1.250 Euro
Im Falle eines Autoren-Teams wird der Preis auf die Mitglieder der Autorengruppe aufgeteilt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Jury

- Prof. Dr. Bernhard Kempen, Präsident des Deutschen Hochschulverbandes
- Prof. Dr. Margret Wintermantel, Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz
- Dr. Konrad Schily, MdB, Gründer der Privaten Universität Witten/Herdecke
- Dr. Helmut Reitze, Intendant des Hessischen Rundfunks
- Prof. Dr. Ulrich Pätzold, Institut für Journalistik, Dortmund
- Dr. Wolfgang Heuser, Herausgeben Deutsche Universitätszeitung
- Kate Maleike, Redaktion Campus & Karriere, Deutschlandfunk
- Dr. Reinhard Grunwald, ehemaliger Generalsekretär der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Dr. Olaf Kaltenborn | idw
Weitere Informationen:
http://www.stiftungsuni-frankfurt.de/Goethe-Preis

Weitere Berichte zu: Journalismus

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Bund fördert Entwicklung sicherer Schnellladetechnik für Hochleistungsbatterien mit 2,5 Millionen
06.12.2016 | Technische Universität Clausthal

nachricht Fraunhofer WKI koordiniert vom BMEL geförderten Forschungsverbund zu Zusatznutzen von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen
05.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Holzforschung - Wilhelm-Klauditz-Institut WKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie