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Innovationsminister Pinkwart: Ministerium fördert Spitzentechnologien in NRW mit 170 Millionen Euro

17.03.2008
Prof. Riesenhuber leitet Jury zum Wettbewerb "Hightech.NRW"

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat heute den Startschuss für den Spitzentechnologiewettbewerb "Hightech.NRW" gegeben. Der mit 170 Millionen Euro dotierte Wettbewerb fördert branchenübergreifend neue Hightechprojekte - vorausgesetzt, diese bauen auf international herausragender Spitzenforschung auf und schlagen eine Innovationsbrücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Bis zu 170 Millionen Euro stellt das Innovationsministerium bis 2013 in drei Wettbewerbsrunden zur Verfügung. Der Wettbewerb richtet sich an Hochschulen, Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen in Nordrhein-Westfalen. Interessierte können sich mit einer Antragsskizze bis zum 5. Mai 2008 bewerben. Die Gewinner stehen im Herbst fest. Die nächste Wettbewerbsrunde startet Anfang 2009.

Über die Anträge entscheidet eine neunköpfige Fachjury unter der Leitung des ehemaligen Bundesministers für Forschung und Technologie (1982 - 1993), Professor Heinz Riesenhuber. "Ich finde es gut, dass das Land Nordrhein-Westfalen eine unabhängige Jury über die Vergabe von Fördermitteln entscheiden lässt. Wenn die anderen Experten und ich dazu beitragen können, dass das Geld gut investiert wird, freue ich mich sehr. Ich bin sicher, wir werden uns mit spannenden Ideen beschäftigen", sagte Professor Riesenhuber.

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"Mit Hightech.NRW erhöhen wir das Tempo bei unserer Aufholjagd", sagte Innovationsminister Pinkwart in Düsseldorf. Der Spitzentechnologiewettbewerb fördert diejenigen in Wirtschaft und Wissenschaft, die heute schon eine herausragende Forschungs- und Technologiekompetenz haben. Bei dem Wettbewerb geht es um Innovationen, die auf international herausragender Spitzenforschung aufbauen. Sie sind die Grundlage "für Wachstum und damit für Arbeitsplätze", so Pinkwart.

Neben dem technologie- und branchenübergreifenden Wettbewerb "Hightech.NRW" laufen derzeit bereits die beiden Fachwettbewerbe "NanoMicro+Werkstoffe" und "Bio.NRW" sowie der erste Teil des Wettbewerbs "Transfer.NRW" des Innovationsministeriums. Ein Fachwettbewerb in dem Zukunftsfeld Energie und der zweite Teil des Förderwettbewerbs Transfer.NRW, der sich vorrangig an Fachhochschulen richten wird, folgen in den kommenden Wochen.

André Zimmermann | idw
Weitere Informationen:
http://www.innovation.nrw.de/wettbewerbe

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