Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wissenschaft interaktiv: Jetzt entscheidet das Publikum

13.03.2008
Die Finalisten des Publikumspreises "Wissenschaft interaktiv" stehen fest. Bei ihrer Sitzung am 6. März wählte die Jury drei Projekte für die Endrunde aus. Wer das Rennen macht, entscheiden nun die Besucher des Wissenschaftssommers Leipzig: Ein Ausflug in die menschliche Arterie, ein Waldspaziergang im Jahr 2100 oder Weltraumbedingungen auf dem Trampolin.

"Wissenschaft interaktiv", der Publikumspreis für herausragende Wissenschaftskommunikation wurde in diesem Jahr zum ersten Mal vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und Wissenschaft im Dialog vergeben. "Mit insgesamt 16 eingereichten Projekten hat die erste Ausschreibungsrunde des jungen mit 10.000 Euro dotierten Preises einen viel versprechenden Anfang genommen", so die Vorsitzende der Jury Prof. Dr. Beatrice Dernbach.

Der Stifterverband, Wissenschaft im Dialog und nicht zuletzt die Jury waren über die hohe Qualität der Projektvorschläge sehr erfreut. Wichtiges Kriterium bei der Auswahl der Finalisten war neben der Originalität der Konzepte die Aktualität des Forschungsfeldes. Besonderen Wert legte die Jury auf die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und Öffentlichkeitsarbeitern.

Im Finale auf dem diesjährigen Wissenschaftssommer in Leipzig entscheidet nun ausschließlich das Publikum, wer sich durchsetzt und den Preis gewinnt. Zur Wahl stehen die Projekte:

Waldvisionen - Zukunftswald zum Anfassen
Technische Universität Dresden
Im Projekt "Waldvisionen - Zukunftswald zum Anfassen" werden Szenarien zur Entwicklung und Gestaltung der Wälder der Zukunft mit Baumschulpflanzen, aber auch virtuell mit einem Softwaretool durchgespielt und bewertet. Ihre Aufgaben im Boden-, Wasser- und Klimaschutz, als Lebensraum und Erholungsgebiet, aber auch als Rohstofflieferant sollen im Rahmen des Wissenschaftssommers in Leipzig anschaulich gemacht werden. Zum Abschluss ist vorgesehen, im Raum Leipzig ein Stückchen Zukunftswald anzulegen.

Kontakt: Technische Universität Dresden, Martin Morgenstern (martin.morgenstern@mailbox.tu-dresden.de), Christine Fürst (fuerst@forst.tu-dresden.de) Tel. 035203/3831378, Postfach 1117, 01735 Tharandt

Faszination Schwerelosigkeit - Weltraumbedingungen anschaulich erklärt
Universität Bremen und Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Wer unter Weltraumbedingungen forschen will, muss nicht gleich ins All fliegen: Der Schwerelosigkeitsdemonstrator "Faszination Schwerelosigkeit" holt das Phänomen Mikrogravitation auf den Boden der Erde. Ein anschauliches Beispiel ist der Sprung auf einem Trampolin, dabei werden die Besucher auf dem Wissenschaftssommer mit einem 3-Achsen-Beschleunigungssensor ausgestattet. Alle Daten der schwerelosen Flugbahn werden auf einen Großbildmonitor übertragen und erklärt. Springer und Gäste lernen den Zusammenhang von Trägheit und Gravitation ... die Schwerelosigkeit wird entmystifiziert.

Kontakt: Universität Bremen, Dipl.-Ing. Torsten Bolik (bolik@uni-bremen.de), Tel. 0421/218-8673, Bagdasteiner Str. 1-3, 28359 Bremen, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Institut für Raumfahrtsysteme, Dr.-Ing. Antje Brucks (antje.brucks@dlr.de), Tel. 0421/24420-125, Am Fallturm 1, 28359 Bremen

Hereinspaziert - biomedizinische Forschung XXL
Rudolf-Virchow-Zentrum an der Universität Würzburg
Hereinspaziert - biomedizinische Forschung XXL: Der Titel ist Programm, denn für das Team vom Rudolf-Virchow-Zentrum steht die Öffentlichkeit im Mittelpunkt. "Wir laden die Besucher auf eine Reise in den menschlichen Körper, genauer in ein menschliches Blutgefäß und ein Protein, ein. Anhand überlebensgroßer Exponate wollen wir erklären, wie Krankheiten entstehen und wie wir diese bekämpfen wollen", so fasst Sonja Jülich, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit, die Idee des Teams zusammen. Neben ihr freuen sich die Biologinnen Sylvia Luckner, Frauke May, Irina Pleines und Dr. Daniela Schneeberger und die PR-Referentin Christiane Weber über den Vorentscheid und brennen schon darauf, die Exponate mit Modellbauern und Grafikern zu bauen.

Kontakt: Rudolf-Virchow-Zentrum an der Universität Würzburg, Sonja Jülich (sonja.juelich@virchow.uni-wuerzburg.de), Tel. 0931/201-48714, Irina Pleines (irina.pleines@virchow.uni-wuerzburg.de), Tel. 0931/201-44061, Versbacher Str. 9, 97078 Würzburg

Auf dem Jahrmarkt der Wissenschaften, der großen Zeltausstellung des Wissenschaftssommers auf dem Leipziger Augustusplatz, präsentieren die drei Finalisten ihre Projekte dem breiten Publikum (28. Juni bis 4. Juli 2008). Jeder Besucher kann dort bis zum 2. Juli seinen Favoriten wählen.

Die Preisverleihung "Wissenschaft interaktiv" ist öffentlich und findet am 2. Juli um 19.30 Uhr im Aktionszelt 1 auf dem Jahrmarkt der Wissenschaften statt (Einlass ab 19.00 Uhr).

Caroline Wichmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.wissenschaft-im-dialog.de

Weitere Berichte zu: Exponat Weltraumbedingung Zukunftswald

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht „Digital Mobility“– 48 Mio. Euro für die Entwicklung des digitalen Fahrzeuges
26.06.2017 | Kompetenzzentrum - Das virtuelle Fahrzeug Forschungsgesellschaft mbH

nachricht Hochschule Karlsruhe: mit speichenlosem Fahrrad Kreativwettbewerb gewonnen
26.06.2017 | Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Future Security Conference 2017 in Nürnberg - Call for Papers bis 31. Juli

26.06.2017 | Veranstaltungen

Von Batterieforschung bis Optoelektronik

23.06.2017 | Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

„Digital Mobility“– 48 Mio. Euro für die Entwicklung des digitalen Fahrzeuges

26.06.2017 | Förderungen Preise

Fahrerlose Transportfahrzeuge reagieren bald automatisch auf Störungen

26.06.2017 | Verkehr Logistik

Forscher sorgen mit ungewöhnlicher Studie über Edelgase international für Aufmerksamkeit

26.06.2017 | Physik Astronomie