Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Siemens-Schülerwettbewerb 2008 zum Thema "Klima wandeln"

10.03.2008
Siemens-Schülerwettbewerb 2008 zum Thema "Klima wandeln": TU Berlin prämiert regionale Sieger. Vier Schülerinnen und Schüler aus Niedersachsen waren erfolgreich.

Mit innovativen Forschungsarbeiten zu den Themen Wasserenergie und emissionsfreie Erzeugung von Wasserstoff haben drei Teilnehmerteams am 7. März 2008 die hochkarätig besetzte Jury im regionalen Entscheid des Siemens Schülerwettbewerbs 2008 in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik an der Technischen Universität Berlin überzeugt.

Die drei Gewinnerteams wurden durch den Vizepräsidenten der TU Berlin, Prof. Dr. Johann Köppel, und Sabine Knapp-Lohmann vom Berliner Büro der Leitung der Siemens AG ausgezeichnet. Mit ihrem Erfolg haben sich die Schülerinnen und Schüler für das nationale Finale vom 12. bis 14. April 2008 in München qualifiziert.

"Zum diesjährigen Wettbewerbsthema 'Klima wandeln' wurden viele kreative und innovative Forschungsprojekte von Schülerinnen und Schülern eingereicht, die uns optimistisch in die Zukunft blicken lassen", sagte Sabine Knapp-Lohmann bei der Preisverleihung an der TU Berlin. Sie dankte noch einmal ausdrücklich den Lehrerinnen und Lehrern, die die Jugendlichen beim Wettbewerb betreuen. "Wir brauchen engagierte Jugendliche, die sich den Herausforderungen unserer Gesellschaft stellen und früh den Kontakt zur Universität suchen", betonte Prof. Dr. Johann Köppel, Vizepräsident für Forschung an der TU Berlin. "Sie sind für uns und die Zukunft der Forschung enorm wichtig."

Prof. Dr. Frank Behrendt, Leiter des Fachgebietes Energieverfahrenstechnik und Umwandlungstechniken regenerativer Energien, zollte auch im Namen der beiden weiteren Jurymitglieder der TU Berlin, Prof. Dr. Sven-Uwe Geißen, Leiter des Fachgebietes Umweltverfahrenstechnik, und Prof. Dr. Uwe Schäfer, Leiter des Fachgebietes Elektrische Antriebstechnik, den Jungforschern Respekt. "Für uns Juroren waren neue Ansatzpunkte der Forschung, innovative Ideen und Zukunftskonzepte rund um das Thema 'Klima wandeln' ausschlaggebend bei der Bewertung. Wir wollten den Forschergeist bei den Jugendlichen wecken, und wir haben ihn mit dem Siemens Schülerwettbewerb geweckt. Das gilt auch für die Teams, die leider heute nicht gewonnen haben, denn sie können auf sich und ihre Arbeit mehr als stolz sein."

Aus den fünf Präsentationen wählten die Juroren die folgenden drei Gewinnerteams an der TU Berlin:
Gesine Scharf, Geschwister-Scholl-Gymnasium in Garbsen/Niedersachsen
Thema: Wasserenergie und die Nutzung von Meeresströmungsturbinen im Golfstrom Betreuender Lehrer: Volker Hantschmann
Andreas Stolzke, Ratsgymnasium Peine/Niedersachsen
Thema: "Chlamys geben Gas" - Wie Wasserstoff mit Hilfe einer Grünalge umweltfreundlich hergestellt werden kann.

Betreuender Lehrer: Reinhard Loges

André Heinrichs und Florian Trost, Gymnasium Carolinum in Osnabrück/Niedersachsen
Thema: Entwicklung eines Fitnessgerätes zur emissionsfreien Erzeugung von Wasserstoff

Betreuender Lehrer: Kai Crystalla

Die drei Gewinnerteams werden für ihre Arbeiten mit jeweils 3.000 Euro belohnt. Zusätzlich erhält jede betreuende Lehrkraft 2.000 Euro. Die drei Teams haben sich für das nationale Finale vom 12. bis 14. April 2008 in München qualifiziert. Dann heißt es, sich mit den Besten aus Aachen und München zu messen und vor einer zehnköpfigen Jury zu bestehen. Im nationalen Entscheid winken den drei Gewinnern Preisgelder zur Finanzierung ihres Studiums in Höhe von bis zu 30.000 Euro. Die Schule beziehungsweise das Fachgebiet der unterstützenden Lehrkraft erhält zusätzlich bis zu 3.000 Euro.

Das regionale Finale hatten auch Schülerinnen und Schüler des Berliner Lise-Meitner-Gymnasiums und des Paulsen-Gymnasiums erreicht.

Bei dem in diesem Jahr zum zweiten Mal ausgelobten Siemens Schülerwettbewerb sind 794 Schülerinnen und Schüler bundesweit an den Start gegangen, 194 Arbeiten wurden zum Wettbewerb eingereicht. Die Schülerinnen und Schüler sollten zu dem Thema "Klima wandeln" innovative, wissenschaftliche und visionäre Lösungsansätze entwickeln. Teilnehmen konnten die Jahrgangsstufen 11 bis 13 an allgemein bildenden Schulen (Gymnasien, Integrierte Gesamtschulen und Freie Waldorfschulen), Fachoberschulen und Fachgymnasien in Deutschland.

Weitergehende Informationen finden Sie auch auf unserer Website unter www.siemens.de/generation21/schuelerwettbewerb

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern: Christa Mühlbauer, Siemens AG
Corporate Communications and Government Affairs Corporate Citizenship CC CR1 Wittelsbacherplatz 2, 80333 München, Tel.: 089/636-83146, Fax: 089/636-81979
Mobil: 0171-5504358, E-Mail: christa.muehlbauer@siemens.com
Dr. Carsten Schultz, Operative Leitung, Center of Knowledge Interchange (CKI) der TU Berlin und der Siemens AG, Technische Universität Berlin, Straße des 17. Juni 135, H 71, 10623 Berlin, Tel.: 030/314-26 093, Fax: 030/314-26 089, E-Mail: cki@tu-berlin.de

Der Siemens Wettbewerb in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik ist Bestandteil des Bildungsprogramms Generation21, in dessen Rahmen die Siemens AG weltweit Schülerinnen und Schüler sowie Studenten fördert. Die Projektpalette reicht dabei von Schülerwettbewerben, Unterrichtsmaterialien sowie Schulpartnerschaften über die Förderung hochbegabter Studenten durch die Vergabe von Stipendien bis hin zur Förderung von Hochschulen in vielen Ländern der Welt. Weitere Informationen zu den Projekten von Siemens Generation21 Deutschland finden Sie unter www.siemens.de/generation21 sowie zu den entsprechenden internationalen Aktivitäten unter www.siemens.com/generation21

Dr. Kristina R. Zerges | idw
Weitere Informationen:
http://www.siemens.com/generation21
http://www.siemens.de/generation21/schuelerwettbewerb

Weitere Berichte zu: Naturwissenschaft Wasserstoff

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Sechs innovative Projekte sind im Rennen um den begehrten European Health Award 2017
17.08.2017 | European Health Forum Gastein

nachricht ERC-Grants: Fünf neue Projekte an der LMU
11.08.2017 | Ludwig-Maximilians-Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie