Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Transferpreis für HyWindBalance - Entwicklung von Speichersystemen für Windparks

29.02.2008
Das Oldenburger Projekt HyWindBalance hat gestern Abend den mit 5.000 Euro dotierten Transferpreis beim "Preis Umwelt Unternehmen: Nordwest" 2007 gewonnen und sich damit gegen sieben nominierte Mitbewerber durchgesetzt.

Prämiert werden in dem bisher unter "Bremer Umweltpreis" firmierten Wettbewerb Aktivitäten, die sich durch herausragendes, vorbildliches und freiwilliges Umweltengagement auszeichnen und mehr erfüllen als gesetzliche Vorgaben. Die Preise im Gesamtwert von 50.000 Euro wurden in Anwesenheit von rund 500 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft vergeben.

"Ein Grund für unseren Erfolg ist ganz sicher, dass wir viele Ebenen des Forschens und Wirtschaftens miteinander verbunden haben", sagte Projektleiter Dr. Hans-Peter Waldl von der Overspeed GmbH & Co. KG. Neben Forschern arbeiten in dem Projekt Ingenieurbüros und Consultingfirmen aus den Bereichen Windenergie, Energiewirtschaft, Wasserstofftechnik und Informationssysteme bis hin zu Finanzdienstleistern und Energieversorgern zusammen. Sechs Unternehmen und die Universität Oldenburg sind beteiligt.

Ziel des Projektes ist, die Entwicklung eines Systems, das Windparks mit dem leicht zu speichernden Energieträger Wasserstoff kombiniert. So soll die schwankende Einspeisung von Strom aus Windenergieanlagen insbesondere in Flautenzeiten ausgeglichen werden. Wesentliche Elemente einer solchen Anlage sind Elektrolyseure, Wasserstoff-Speicher, Brennstoffzellen und eine intelligente Regeleinheit, die den Betrieb des Gesamtsystems auf Basis von Prognosen für Verbrauch und Produktion von Windstrom optimiert.

... mehr zu:
»EWE »HyWindBalance »Transferpreis

Folge man den Klimaschutzzielen der Bundesregierung, dann müsse in Zukunft ein großer Teil der herkömmlichen Kraftwerke durch Windparks ersetzen werden, betonte Waldl. Dabei werde man um den Einsatz von Speichern für Flautenzeiten nicht herumkommen. Wasserstofftechnologie biete sich hierfür besonders an, weil solche Speichersysteme praktisch an jedem Ort und in beliebiger Größe installiert werden könnten.

Die Einführung von neuen Technologien wie HyWindBalance dauern in der Regel 10 bis 15 Jahre. Deshalb muss nach Ansicht von Waldl heute mit der Erprobung von Wind-Wasserstoff-Systemen begonnen werden, um rechtzeitig die Weiterentwicklung und eine Kostenreduktion der Komponenten zu erreichen.

Das Projekt wird von der EWE AG, vom Land Niedersachsen und aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert. Auch die EWE AG fühle sich durch den Transferpreis in ihrer Strategie bestätigt, Forschung und Entwicklung zu fördern, sagte dazu eine EWE-Sprecherin. Mit der Gründung des EWE Forschungszentrums für Energietechnologie an der Universität Oldenburg sorge die EWE für Wissenstransfer in den Bereichen erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energiespeicherung.

Kontakt: Kontakt: Dr. Hans-Peter Waldl, Overspeed GmbH & Co. KG, Tel.: 0441/3611633, Mobil: 0173 - 2025 479, E-Mail: h.p.waldl@overspeed.de

Gerhard Harms | idw
Weitere Informationen:
http://www.hywindbalance.de

Weitere Berichte zu: EWE HyWindBalance Transferpreis

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise