Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zusammenarbeit über Grenzen hinweg fördern

27.02.2008
Forschungsprojekt entwickelt Projektideen für die transnationale Zusammenarbeit im erweiterten Grenzraum zu Polen und Tschechien für die EU-Förderperiode 2007 bis 2013

Die INTERREG-Programme im Rahmen der "Europäischen Territorialen Zusammenarbeit" des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) fördern die staatenübergreifende Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Raumentwicklung.

Welche Raumentwicklungsthemen sind im erweiterten Grenzraum zu Polen und Tschechien aktuell? Wie kann man grenznahe und transnationale Zusammenarbeit besser miteinander verknüpfen? Welche neuen Partner können für die Projekte gewonnen werden? Um diese Fragen ging es in einem Projekt im Forschungsprogramm "Aufbau Ost" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR). Die Ergebnisse sind nun als BBR-Online-Publikation in deutscher und englischer Sprache erschienen.

Das Forschungsvorhaben untersuchte mehrere hundert Projekte der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit (INTERREG III A), die im unmittelbaren Grenzraum in Ostdeutschland gemeinsam mit Polen und Tschechien in den letzten Jahren umgesetzt wurden. Im Mittelpunkt standen Projekte, deren Wirkungen und Nutzen über den erweiterten Grenzraum hinausreichen. Aus der Analyse und aus Gesprächsrunden mit regionalen Akteuren leiteten die Wissenschaftler Themen der transnationalen Zusammenarbeit ab, die besonderen Erfolg versprechen. Dazu zählen:

o Entwicklung und Abstimmung von Logistik-Kooperationen
o Städtekooperationen mit Blick auf den demografischen Wandel
o Zusammenarbeit bei der Hochwasservorsorge und im Umweltschutz
o Kooperationen zum Thema Wirtschaftsförderung und Technologietransfer
Die Untersuchung zeigt zudem konkrete Projektideen im Bereich des Innovations- und Technologietransfers auf. So könnten kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im mitteleuropäischen Raum unterstützt werden - etwa durch Maßnahmen zur Verbesserung des Technologietransfers und technologieorientierter Gründungen im mitteleuropäischen Raum. Weiterer Ansatz ist die Einbindung transnationaler Fachpartner in grenzüberschreitende Technologienetzwerke - zum Beispiel im Bereich der Plasmatechnologie.

BMVBS / BBR (Hrsg.): Analyse grenzüberschreitender Kooperationen zur Förderung einer großräumig vernetzten mitteleuropäischen Entwicklungsregion in der neuen EU-Förderperiode 2007-2013, BBR-Online-Publikation 04/2008

BMVBS / BBR (Eds.): Analysis of cross-border cooperation to support an interconnected developing region in Central Europe in the upcoming 2007-2013 programming period of the European Union, BBR-Online-Publikation 05/2008

Ansprechpartner für inhaltliche Fragen:
Jens Kurnol
Referat I 3 - Europäische Raum- und Stadtentwicklung
Tel: +49(0)22899.401-2304
jens.kurnol@bbr.bund.de

Christian Schlag | idw
Weitere Informationen:
http://www.bbr.bund.de

Weitere Berichte zu: EU-Förderperiode Technologietransfer

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise