Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

THESEUS Talente 2008: Ideen fürs Internet der Zukunft gesucht

22.02.2008
Schüler, Studenten und Programmierer können sich am Wettbewerb »THESEUS Talente 2008« beteiligen. Gesucht werden neue Impulse und Ideen für das Internet der nächsten Generation. Der erste Preis ist mit 10 000 Euro dotiert.

Wie lassen sich Bilder in medizinischen Bilddatenbanken automatisch analysieren? Welche Dienstleistungen können im künftigen Internet umgesetzt werden? Wie lässt sich die Internet-Community besser in die Entwicklung des Web der nächsten Generation einbinden? Antworten für diese und weitere Fragen, sucht der Wettbewerb »THESEUS Talente 2008«. Schüler, Studenten, Programmierer und Tüftler können ihre Ideen für das WEB 3.0 einreichen.

Der Wettbewerb ist Teil des Forschungsprojekts THESEUS und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ausgelobt. In dem Projekt werden Werkzeuge für das Web 3.0 entwickelt. Im Fokus stehen semantische Technologien, die die inhaltliche Bedeutung der Informationen erkennen und einordnen können – egal, ob es sich um Wörter, Fotos, Töne, 2-D und 3-D-Bilddateien handelt. Mit dem Wettbewerb erhalten Talente in Deutschland eine Chance, am Internet der Zukunft mitzuarbeiten.

In der Ausschreibung werden 29 unterschiedliche Fragen aus dem Forschungsprogramm vorgestellt: Von konkreten softwaretechnischen Realisierungen für Bildqualitätsanalyse bis hin zu Fragen, wie die Communities des Web 2.0 mit neuartigen Technologien des semantischen Findens verknüpft werden können.

... mehr zu:
»BMWi »THESEUS-Konsortium

»Ohne technische Wissenssysteme ist die anwachsende Menge an Informationen nicht mehr sinnvoll nutzbar. Die Nachwuchstalente können neue Impulse für die Entwicklung des Internets der Zukunft geben, in dem semantische Technologien die Suche erleichtern«, erwartet Prof. Hans-Joachim Grallert, Leiter des Fraunhofer-Instituts für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut HHI, das den technischen Part von THESEUS koordiniert.

Die Teilnahmebedingungen und Ausschreibungsunterlagen des Wettbewerbs stehen zum Herunterladen auf www.theseus-programm.de bereit. Einsendeschluss ist der 14. April 2008. Die Gewinner des Wettbewerbs erhalten 10 000 Euro und die Chance, ihren Ideen bei Unternehmen und Forschungseinrichtungen des THESEUS-Konsortiums umzusetzen. Die Preise zwei bis vier sind mit jeweils 5000 Euro dotiert. Darüber hinaus erhalten bis zu 20 weitere Preisträger jeweils 2500 Euro.

Zu THESEUS:
Das THESEUS Forschungsprogramm wurde Ende Juli 2007 gestartet. Es hat eine Laufzeit von fünf Jahren und wird vom BMWi mit ca. 90 Mio. Euro gefördert. Die beteiligten Partner aus Industrie und Forschung bringen zusätzlich 90 Mio. Euro auf. Die empolis koordiniert das THESEUS-Konsortium. Zum Konsortium gehören Siemens, SAP, empolis, Lycos Europe, Deutsche Nationalbibliothek sowie Deutsche Thomson oHG, intelligent views, m2any, Moresophy, Ontoprise, Festo, Verband Deutscher Maschinen und Anlagenbau (VDMA) und das Institut für Rundfunktechnik (IRT). Die industriellen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen arbeiten eng mit den öffentlichen Forschungspartnern zusammen. Dazu gehören international anerkannte Experten des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), des Forschungszentrums Informatik (FZI), der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und Technischen Universität (TU) München, der TU Darmstadt, der TU Karlsruhe, der TU Dresden, der Universität Erlangen und von neun Fraunhofer-Instituten.

Birgit Niesing | Fraunhofer Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.theseus-programm.de
http://www.fraunhofer.de

Weitere Berichte zu: BMWi THESEUS-Konsortium

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Innovationen in der Bionik gesucht!
18.01.2018 | VDI Verein Deutscher Ingenieure e. V.

nachricht Fraunhofer HHI erhält AIS Technology Innovation Award 2018 für 3D Human Body Reconstruction
17.01.2018 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit dem Betriebsrat von RWG Sozialplan - Zukunftsorientierter Dialog führt zur Einigkeit

19.01.2018 | Unternehmensmeldung

Open Science auf offener See

19.01.2018 | Geowissenschaften

Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder

19.01.2018 | Informationstechnologie