Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Forscher an der École Polytechnique in Montréal erhielt Rio Tinto Alcan Forschungspreis

13.02.2008
Die Academy of Sciences des Institutes of France hat Patrice Chartrand den mit 15.000 Euro dotierten Rio Tinto Alcan Forschungspreis zugesprochen. Chartrand ist ausserordentlicher Professor am Department of Chemical Engineering an der École Polytechnique in Montréal. Der Preis wurde am 5. Februar 2008 während einer formellen Feier in Paris in Frankreich übergeben.

Claude Vanvoren, Vizepräsident des Bereiches Technologie, Forschung und Entwicklung der Rio Tinto Alcan Primary Metal, kommentierte folgendermassen: "Es hat mich sehr gefreut, den Rio Tinto Alcan Forschungspreis an Herrn Chartrand zu überreichen. Die Auszeichnung steht für die massgeblichen Beiträge der Grundlagenforschung für die Entwicklung von Technologien zur Aluminiumgewinnung. Diese Beiträge sind äusserst wichtig für Rio Tinto Alcan, einem weltweit führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Technologien zur Aluminiumgewinnung dank seiner herausragenden Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E)."

Der Rio Tinto Alcan Forschungspreis wird jährlich verliehen. Er zeichnet wissenschaftliche Arbeiten aus, die zum Fortschritt der Aluminiumindustrie beitragen oder anders ausgedrückt, die für den Wissensstand der Aluminiumindustrie hinsichtlich der Produktionsverfahren und den Materialeigenschaften nützlich sind.

Der Gewinner des Forschungspreises wird aus einer Reihe von Kandidaten ausgewählt, die von verschiedenen Universitäten und Personen nominiert worden sind. Nach Eingang aller Nominationen wählt die Akademie den Gewinner aufgrund der Empfehlungen eines Komitees, das aus Mitgliedern der French Academy of Sciences und der Academy of Technologies zusammen gestellt wurde.

Patrice Chartrand wurde für seine Arbeit beim Aufbau eines Konsortiums für thermodynamische Modellierung (virtuelles Labor) und einer Datenbank, die im Gesamten für die Aluminiumindustrie und in Teilen für andere Industriebereiche von Nutzen sind, ausgezeichnet.

Rio Tinto Alcan beschäftigt in acht Anlagen rund 1.200 F&E-Mitarbeiter. Drei Anlagen, nämlich Arvida (Kanada), St. Jean-de-Maurienne und Voreppe (Frankreich) beschäftigen sich ausschliesslich mit Technologien im Bereich Aluminium. Das weltumspannende F&E-Netzwerk des Unternehmens besteht aus Forschungslaboratorien, technischen Entwicklungszentren und technischen Diensten für Produktionsstätten zur Deckung seiner wichtigsten Märkte und Regionen.

Informationen zu Rio Tinto

Rio Tinto ist ein in Grossbritannien ansässiger, führender internationaler Bergbaukonzern, der sich aus dem an der Londoner Börse und der NYSE notierten Unternehmen Rio Tinto plc und dem an der australischen Börse notierten Unternehmen Rio Tinto Limited zusammensetzt.

Rio Tinto ist in den Bereichen Auffindung, Abbau und Verarbeitung von Bodenschätzen tätig. Zu den Hauptprodukten des Unternehmens zählen Aluminium, Kupfer, Diamanten, Energieträger (Kohle und Uran), Gold, industrielle Mineralien (Borax, Titandioxid, Salz, Talk) und Eisenerz. Seine Geschäftsaktivitäten umfassen die ganze Welt; Schwerpunkte sind jedoch Australien und Nordamerika, wobei sich auch bedeutende Unternehmenssparten in Südamerika, Asien, Europa und im südlichen Afrika befinden.

Stefano Bertolli | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.alcan.com

Weitere Berichte zu: Aluminiumindustrie Forschungspreis

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Innovationen in der Bionik gesucht!
18.01.2018 | VDI Verein Deutscher Ingenieure e. V.

nachricht Fraunhofer HHI erhält AIS Technology Innovation Award 2018 für 3D Human Body Reconstruction
17.01.2018 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Im Focus: Scientists decipher key principle behind reaction of metalloenzymes

So-called pre-distorted states accelerate photochemical reactions too

What enables electrons to be transferred swiftly, for example during photosynthesis? An interdisciplinary team of researchers has worked out the details of how...

Im Focus: Erstmalige präzise Messung der effektiven Ladung eines einzelnen Moleküls

Zum ersten Mal ist es Forschenden gelungen, die effektive elektrische Ladung eines einzelnen Moleküls in Lösung präzise zu messen. Dieser fundamentale Fortschritt einer vom SNF unterstützten Professorin könnte den Weg für die Entwicklung neuartiger medizinischer Diagnosegeräte ebnen.

Die elektrische Ladung ist eine der Kerneigenschaften, mit denen Moleküle miteinander in Wechselwirkung treten. Das Leben selber wäre ohne diese Eigenschaft...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - März 2018

17.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

18.01.2018 | Informationstechnologie

Optimierter Einsatz magnetischer Bauteile - Seminar „Magnettechnik Magnetwerkstoffe“

18.01.2018 | Seminare Workshops

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungsnachrichten