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Charles P. Egeland erhält 10.Tübinger Förderpreis für Urgeschichte

05.02.2008
In diesem Jahr verleiht das Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Universität Tübingen zum zehnten Mal den Tübinger Förderpreis für Ältere Urgeschichte und Quartärökologie.

Preisträger ist Dr. Charles P. Egeland, der an der Wisconsin Historical Society in Madison tätig ist. Der Preis, der von der Firma ratiopharm gestiftet wird, ist mit 5.000 Euro dotiert und damit der höchstdotierte jährlich verliehene Preis dieser Art für Archäologen.

Direkt vor der Preisverleihung findet ein Pressegespräch mit dem Preisträger statt, zu dem ich Sie herzlich einlade für

Donnerstag, den 7. Februar, 10 Uhr in Zimmer 101 (Dienstzimmer von Prof. Conard), Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters, 1. Stock, (Eingang im Schlosshof hinten rechts).

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»Archäologie »Urgeschichte

Im Anschluss daran findet um 11 Uhr die Preisverleihung auf Schloss Hohentübingen in den Fürstenzimmern statt.

Charles P. Egeland erhält den Preis für seine 2007 an der Indiana University, Bloomington abgelegte Dissertation. Er untersucht darin sechs archäologische Fundstellen der berühmten Olduvai-Schlucht in Tanzania. Der Schwerpunkt seiner Forschung gilt der Nahrungsbeschaffung früher Menschen in Konkurrenz mit großen Fleischfressern. Mit dem Gebrauch von Steingeräten war der Mensch zunehmend in der Lage, Fleisch als Nahrungsquelle zu erschließen.

Mit Untersuchungen über das Ausmaß der Fleischnutzung schneidet Egeland einen wichtigen Aspekt der frühen Menschheitsgeschichte zwischen 1,9 und 1,2 Million Jahren vor heute an. Seine Arbeit erlaubt einen tiefen Einblick in die Entwicklung des Verhaltens früher Menschen und ihrer Rolle in der ostafrikanischen Umwelt.

Michael Seifert | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-tuebingen.de/

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