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Die Sonne und den Erfolg im Fokus: Concentrix Solar erhält Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft 2007

21.01.2008
Der 28. Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft – Kategorie ‚Start-up Unternehmen’ – geht an die Concentrix Solar GmbH, die damit als das Unternehmen mit der erfolgversprechendsten Innovation ausgezeichnet wird.

Der Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft wird seit 1980 jährlich ausgeschrieben und vom Wirtschaftsclub Rhein-Main e. V. und der WirtschaftsWoche verliehen. Er ist damit weltweit die älteste Auszeichnung dieser Art. Schirmherr ist Bundesminister für Wirtschaft und Technologie Michael Glos. Die Preisverleihung fand am 19. Januar in der Alten Oper in Frankfurt am Main statt.


Erste Kraftwerksinstallation der Concentrix Solar in Spanien.


Auf dem Siegertreppchen: Hansjörg Lerchenmüller (CEO) und Karl Friedrich Haarburger (COO) bei der Preisverleihung des 28. Innovationspreises der Deutschen Wirtschaft in der Alten Oper in Frankfurt.

Der Preis wurde Concentrix für seine innovative Konzentrator-Photovoltaik-Technologie verliehen, welche im Vergleich zur herkömmlichen PV-Technologie fast doppelt so hohe Wirkungsgrade erreicht und abhängig vom Standort Kosteneinsparungen von 10–20% bei der Stromproduktion ermöglicht.

»Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg«, so Geschäftsführer Hansjörg Lerchenmüller, »es bestätigt uns in der Strategie diese Technologie für die Solarstromproduktion im großen Maßstab weiterzuentwickeln«. Der zentrale Unterschied im Vergleich zur herkömmlichen PV-Technologie liegt zum einen in den hohen erzielbaren Wirkungsgraden und zum anderen in der Verfolgung eines komplett neuen Konzeptes durch die optische Bündelung des Lichts auf die Solarzellen mittels sogenannter Fresnel-Linsen. Diese Fokussierung des Sonnenlichts macht eine Nachführung der Systeme erforderlich und setzt sonnige Standorte wie Südeuropa voraus.

Concentrix hat mit seiner FLATCON®-Technologie als eines der ersten Unternehmen hocheffiziente Solarzellen, die bisher nur im Weltraum eingesetzt wurden, in eine terrestrische Anwendung überführt. Diese hocheffizienten Solarzellen erreichen im Produktionsmittel heute schon Wirkungsgrade von 35 %. Für seinen Modulbau nutzt Concentrix bewährte Produktionstechniken der Leiterplatten- und Isolierglastechnik. Durch den Einsatz hocheffizienter Solarzellen, die Konzentration des Lichts und die hohe Präzision bei der Positionierung der Solarzellen erreicht Concentrix Modulwirkungsgrade über 26 %. Im Vergleich zur herkömmlichen Siliziumtechnologie konnte Concentrix den Modulwirkungsgrad nahezu verdoppeln.

Die Concentrix Solar GmbH wurde im Februar 2005 als Spin-off des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE gegründet. Seit Februar 2006 ist mit Good Energies einer der führenden strategischen Investoren im Bereich erneuerbare Energien an dem jungen Unternehmen beteiligt. Concentrix stellt Konzentrator-Kraftwerke für sonnenreiche Standorte her. Mittels einer Optik aus Fresnel-Linsen wird das Sonnenlicht auf eine kleine Hochleistungssolarzelle gebündelt. Diese Solarzellen wandeln das fast 500-fach konzentrierte Licht direkt in elektrische Energie um. Zur Herstellung der Konzentrator-Module betreibt Concentrix eine Pilot-Produktionslinie am Standort Freiburg mit einer nominalen Produktionskapazität von 1 MW. Mitte 2008 wird Concentrix eine 25 MW-Linie in Betrieb nehmen und damit diese neue Photovoltaik Technologie in die kommerzielle Serienfertigung führen.

Kontakt:
Concentrix Solar GmbH
Silke Hajunga (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Emmy-Noether-Str. 2 Tel.: 0761 / 214 108 24
79110 Freiburg Fax: 0761 / 214 108 29
E-Mail: hajunga@concentrix-solar.de

Karin Schneider M.A. | Fraunhofer IESE
Weitere Informationen:
http://www.ise.fraunhofer.de
http://www.concentrix-solar.de

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