Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bundesweiter Schülerwettbewerb von Intel und der Leibniz Universität Hannover startet im Februar

10.01.2008
Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 bis 13 an Gymnasien, Fachgymnasien und Gesamtschulen können sich wieder bei der „Leibniz Challenge“ messen.

Bei dem bundesweiten Schülerwettbewerb, der im Februar 2008 startet und sich über ein Schulhalbjahr erstreckt, müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Aufgaben aus der Informations- und Kommunikationstechnologie beantworten.

Die Themen zählen zu den Grundlagen der Arbeit von Ingenieuren, Informatikern, Mathematikern und Naturwissenschaftlern bei Intel. uniKIK, die Einrichtung der Leibniz Universität Hannover für Kommunikation, Innovation und Kooperation zwischen Schule und Universität, und das Unternehmen Intel richten den Wettbewerb gemeinsam mit der europaweiten Initiative D21 aus. Anmeldung ist im Internet unter www.intel-leibniz-challenge.de möglich. Dort gibt es auch alle weiteren Informationen zum Wettbewerb.

Im ersten Halbjahr 2007 haben Leibniz Universität und Intel den Wettbewerb erstmals mit großem Erfolg auf Landesebene ausgerichtet. 442 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 86 Schulen waren dabei. Jetzt haben sich die Projektpartner entschieden, den Wettbewerb bundesweit in Zusammenarbeit mit der Initiative D21 auszurichten, Europas größter Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft. D21 ist ein parteien- und branchenübergreifendes Netzwerk von 200 Mitgliedsunternehmen, Institutionen sowie politischen Partnern.

„Offensichtlich hat sich der mit diesem Projekt eingeschlagene neuartige Weg der Verknüpfung von Wettbewerb, Schul-AG und häuslicher Beschäftigung auf Anhieb bewährt, was uns als Organisatoren auch auf Fachtagungen als richtungsweisend bestätigt wird“, sagt Projektleiter Dr. Dieter Lohse von der Leibniz Universität.

Mit dem Wettbewerb wollen die Partner dazu beitragen, die Faszination für Ingenieurberufe und Naturwissenschaften zu entfachen. Ein Teilnehmerteam besteht aus einer Gruppe von drei bis fünf Schülerinnen und Schülern, denen im Monatsrhythmus insgesamt fünf Aufgaben, zum Beispiel zu Schaltkreisen, Transistoren, elektromagnetischen Widerständen oder Platinenlayout, gestellt werden. Die Fragestellungen sind von Intel erarbeitet und mit der Leibniz Universität Hannover abgestimmt. Aufgabenstellung und -abgabe läuft vollständig über das Internet, ein Online-Forum stellt zusätzliche Tipps bereit und vereinfacht die Vernetzung von Teilnehmerinnen und Teilnehmern.

„Leibniz Challenge“ kann zum Beispiel in Niedersachsen als AG-Verpflichtung an der Schule angerechnet werden. Zu gewinnen gibt es außer zahlreichen Hardware-Preisen wie Notebooks für jedes Mitglied des Siegerteams auch Praktikumsplätze bei Intel sowie Preise für die engagiertesten Lehrer und Schulen. Der Gesamtwert aller Preise liegt bei rund 30.000 Euro.

Dr. Stefanie Beier | Leibniz Universität Hannover
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Warum der Brennstoffzelle die Luft wegbleibt

28.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chlamydien: Wie Bakterien das Ruder übernehmen

28.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Sterngeburt in den Winden supermassereicher Schwarzer Löcher

28.03.2017 | Physik Astronomie