Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Gerda Henkel Stiftung schreibt Gerda Henkel Preis 2008 aus

09.01.2008
100.000 Euro für Forschungsleistungen auf dem Gebiet der historischen Geisteswissenschaften

Die Gerda Henkel Stiftung verleiht im Jahr 2008 zum zweiten Mal den internationalen Gerda Henkel Preis. Die Auszeichnung würdigt und unterstützt herausragende Forschungsleistungen im Bereich der historischen Geisteswissenschaften.

Die Stiftung bittet in diesen Tagen weltweit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, geeignete Kandidaten zu benennen. Der Gerda Henkel Preis zählt zu den wenigen Ehrungen, die sich ausschließlich an Forscherinnen und Forscher in den Geisteswissenschaften richten. Er ist mit 100.000 Euro dotiert.

Auf Qualität und Bedeutung geisteswissenschaftlicher Erträge aufmerksam zu machen, ist Zweck des international ausgeschriebenen Gerda Henkel Preises. Er stellt individuelle Forschungsleistungen heraus; Institutionen und Forschergruppen sind von dem Verfahren ausgeschlossen.

Besondere Berücksichtigung finden Einzelarbeiten und Lebenswerke in den von der Stiftung geförderten Disziplinen: Archäologie, Geschichtswissenschaften, Historische Islamwissenschaften, Kunstgeschichte, Rechtsgeschichte sowie Ur- und Frühgeschichte. Nominierungen können bis 31. März 2008 eingereicht werden. Selbstbewerbungen sind nicht möglich.

Über die Vergabe des Gerda Henkel Preises befindet das Kuratorium der Stiftung auf Basis einer Empfehlung der Jury. Diese besteht aus den Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirats - Prof. Dr. Andreas Tönnesmann (Vorsitz, Zürich), Prof. Dr. Rudolf Schlögl (Konstanz), Prof. Dr. Willibald Steinmetz (Bielefeld) und Professor Dr. Martin Zimmermann (München) - sowie aus unabhängigen Persönlichkeiten aus den Bereichen Wissenschaft und Politik: Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Wolfgang Frühwald (Augsburg), Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff (Düsseldorf) und Prof. Dr. Christina Weiss (Berlin). Den Vorsitz der Jury führt Prof. Dr. Lord Ralf Dahrendorf (London). Dem Kuratorium der Gerda Henkel-Stiftung gehören an: Julia Schulz-Dornburg (Vorsitz, Barcelona), Dr. Hans-Dietrich-Winkhaus (Düsseldorf), Prof. Dr. Hans-Joachim Gehrke (Freiburg), Prof. Dr. Franz Georg Maier (Ehrenmitglied, Küsnacht), Prof. Dr. Meinhard Miegel (Bonn) und Dr. Michael Muth (München). Kuratorium und Jury treffen ihre Entscheidung im Sommer 2008.

Der Gerda Henkel Preis wird alle zwei Jahre vergeben. 2006 nahm ihn der Kunsthistoriker Prof. Dr. Martin Warnke (Hamburg) für seine Arbeiten zur politischen Ikonographie entgegen. Die diesjährige Verleihung erfolgt am 10. November 2008 im Rahmen einer Festveranstaltung in Düsseldorf.

Dr. Sybille Wüstemann | idw
Weitere Informationen:
http://www.gerda-henkel-stiftung.de

Weitere Berichte zu: Geisteswissenschaft Kuratorium

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet
02.12.2016 | Universität zu Lübeck

nachricht Ohne erhöhtes Blutungsrisiko: Schlaganfall innovativ therapieren
02.12.2016 | Universität Duisburg-Essen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie