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Auszeichnung für schockierendes Plakat der Stiftung Kindergesundheit

13.12.2007
Auf den ersten Blick ist es ein eher harmloses Bild: ein niedliches Kleinkind mit einem Heiligenschein. Der zweite Blick macht schon stutzig: Der Glorienschein über dem Kopf des kleinen Engels besteht aus Zigarettenrauch.

Und dann der verstörende Text: „Manche Kinder kommen früher in den Himmel“. Für dieses Motiv wurden jetzt die „Stiftung Kindergesundheit“ und die für die Gestaltung verantwortliche Agentur Serviceplan gemeinsam mit dem „Comprix Gold Award 2007“ für innovative Gesundheitskommunikation ausgezeichnet.


Das schockierende Plakat ist Teil der Nichtraucher-Kampagne der „Stiftung Kindergesundheit“. Die in München beheimatete Stiftung will damit die Eltern und die Öffentlichkeit auf die drohenden gesundheitlichen Folgen des Passivrauchens bei Kindern aufmerksam machen. Professor Dr. Berthold Koletzko, Vorsitzender der Stiftung: „Passivrauchen ist keine ‘harmlose Belästigung’, wie von rauchenden Frauen und Männern und insbesondere von Lobbyisten der Tabakindustrie und der Gastronomie immer wieder behauptet wird. Wer unfreiwillig zum Mitrauchen gezwungen ist, ganz gleich ob Kind oder Erwachsener, hat nachweislich schwerwiegende Folgen für seine Gesundheit zu fürchten, Gefahren, die in der Öffentlichkeit bisher extrem unterschätzt werden“.

Kinder, die zum Mitrauchen gezwungen sind, schlafen schlechter und haben häufiger Bauchweh, Schwindel, Kopfschmerzen, Husten und Konzentrationsstörungen. Sie sind häufiger krank, neigen zu Allergien, müssen öfter ins Krankenhaus und leiden häufiger unter Bronchitis und Lungenentzündung. Dreijährige, die mitrauchen müssen, erkranken bis zu dreimal so häufig an einer Mittelohrentzündung als Kinder in rauchfreien Wohnungen. Auch Hirnhautentzündungen kommen bei passivrauchenden Kindern öfter vor.

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»Passivrauchen

Die Botschaft der Stiftung Kindergesundheit ist unmissverständlich: „Wer Kinder liebt, sollte ihnen diese verheerenden Folgen des Passivrauchens ersparen. Die persönliche Freiheit von uns Erwachsenen hat dort ihre Grenzen, wo Leben und Gesundheit eines Kindes beeinträchtigt werden können.“

Der Preis „Comprix“ wird von einem Komitee aus Vertretern medizinischer Fachverlage, pharmazeutischer Unternehmen und Agenturen jedes Jahr neu vergeben.

Stiftung Kindergesundheit

Spendenkonto Nr.: 520 55 520,
HypoVereinsbank München, BLZ: 700 202 70

Hildegard Debertin | Stiftung Kindergesundheit
Weitere Informationen:
http://www.kindergesundheit.de

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