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Bauhaus-Universität Weimar paddelt sich bei Betonkanu-Regatta auf das Siegertreppchen

22.06.2009
Die Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar, die gestern, am 20. Juni, mit ihren selbstgebauten Booten bei der 12. Deutschen Betonkanu-Regatta auf dem Baldeneysee in Essen gegen eine harte Konkurrenz antraten, konnten sich gegenüber den anderen Teilnehmern erfolgreich durchsetzen.

Maria Pankratz und Ina Reichert erpaddelten im Boot „flying concrete“ den 2. Platz in der Damenauswahl. Tim Link und Peter Huschenbeth erkämpften im selben Boot den 5. Platz in der Herrenriege.

Die bootsbegeisterten Studierenden des F.A.Finger-Instituts für Baustoffkunde an der Fakultät Bauingenieurwesen der Bauhaus-Universität Weimar bewiesen damit einmal mehr, dass der massive Baustoff Beton filigran und schnell auf dem Wasser sein kann.

Insgesamt sind die Studierenden der Bauhaus-Universität Weimar mit vier Booten in Essen angetreten, die sie in monatelanger Arbeit selbst entworfen und gebaut haben. Die Weimarer Kanus haben bei einer Länge von 4,80 m eine Wandstärke von nur 3 bis 5 mm und wiegen nur rund 50 kg.

Die Teilnehmer der 12. Deutschen Betonkanu-Regatta wetteiferten in der Rennklasse außer um den sportlichen Sieg auch um Auszeichnungen in den Kategorien Gestaltung und Konstruktion. In der Gruppe Gestaltung wurde das Boot „black pearl“ der Weimarer Studierenden zusätzlich mit einem 3. Platz geehrt. In dieser Kategorie werden der Kanuname, die Präsentation, Form und Gestaltung des Kanus, Detaillösungen, die Bootsoberfläche sowie die Wasserlage mit Besatzung bewertet.

Bereits am Begrüßungsabend konnte das Weimarer Team mit dem Sieg des Wettbewerbs um das schönste Regatta-T-Shirt einen ersten Erfolg für sich verbuchen. Die Sieger dieses Wettbewerbs werden von den Wettkampfteilnehmern selbst ermittelt, präsentiert und prämiert.

Die Deutsche Zement- und Betonindustrie veranstaltet alle zwei Jahre die Betonkanu-Regatta an wechselnden Schauplätzen. Dieses Jahr sorgten über 100 Mannschaften in 60 Wettkampf-Kanus für eine spannende Veranstaltung auf dem Baldeneysee. Die Bauhaus-Universität Weimar war mit insgesamt sieben Teams (drei Damen- und vier Herrenmannschaften) und vier selbst entwickelten und gebauten Booten am Wettbewerb beteiligt. Im sportlichen Wettkampf stellten sie das eigene Geschick beim Rudern ebenso unter Beweis wie die Qualität ihrer Bootskonstruktion.

Bereits seit 1997 sponsort die Lafarge Zement GmbH die Studierenden der Fakultät Bauingenieurwesen der Bauhaus-Universität Weimar bei ihrer Teilnahme an der Betonkanu-Regatta. Die Lafarge Zement GmbH mit Hauptverwaltung in Oberursel ist die deutsche Tochtergesellschaft von Lafarge, dem weltweit führenden Baustoffhersteller. Die Lafarge-Gruppe beschäftigt 84.000 Mitarbeiter in 79 Ländern und ist in den drei Geschäftsbereichen Zement, Zuschlagstoffe & Beton sowie Gips aktiv. In Deutschland betreibt Lafarge drei Werke in Karsdorf (Sachsen-Anhalt), Wössingen (Baden-Württemberg) und Sötenich (Nordrhein-Westfalen). Neben dem finanziellen Engagement stellt Lafarge Zement auch die benötigten Baustoffe sowie technische Beratung beim Bau der Kanus zur Verfügung.

Darüber hinaus verbindet das F.A. Finger-Institut für Baustoffkunde an der Bauhaus-Universität Weimar insbesondere mit dem Zementwerk Karsdorf eine langjährige kooperative Zusammenarbeit, die sich in der Unterstützung von studentischen Arbeiten, Exkursionen und Forschungsarbeiten widerspiegelt.

Bei Rückfragen können Sie sich jederzeit gern an Claudia Goldammer, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Fakultät Bauingenieurwesen, Telefon 0 36 43/58 11 93 oder per E-Mail unter [mailto: claudia.goldammer@uni-weimar.de⎜claudia.goldammer@uni-weimar.de] wenden.

Claudia Weinreich | Bauhaus-Universität Weimar
Weitere Informationen:
http://www.uni-weimar.de

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