Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Auszeichnung für herausragende Arbeiten in der Krebsforschung

13.07.2012
Die Neuroonkologin Dr. Christiane Opitz erhält den mit 100.000 Euro dotierten Hella-Bühler-Preis 2012

Die Heidelberger Medizinerin Dr. Christiane Opitz erhält den mit 100.000 Euro dotierten Hella-Bühler-Preis 2012. Die zum siebten Mal vergebene Auszeichnung wendet sich an junge Forscher der Ruperto Carola, die bereits durch herausragende wissenschaftliche Qualität in der Krebsforschung auf sich aufmerksam gemacht haben.

Mit dem Preisgeld sollen Dr. Opitz’ Forschungsarbeiten zu Hirntumoren gefördert werden. Die Neuroonkologin ist am Universitätsklinikum Heidelberg und am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) tätig. Die Verleihung des Preises findet am Freitag, 20. Juli 2012, statt.

Christiane Opitz (Jahrgang 1979) studierte Humanmedizin an der Universität Heidelberg und absolvierte parallel dazu den Masterstudiengang Molecular Cell Biology. Im Jahr 2006 wurde sie an der Medizinischen Fakultät Heidelberg promoviert. Dr. Opitz war zunächst als Assistenzärztin in der Neurologischen Klinik des Universitätsklinikums Tübingen tätig, ehe sie in gleicher Funktion in die Abteilung für Neuroonkologie des Universitätsklinikums Heidelberg wechselte. Als Postdoktorandin gehört sie der Helmholtz-Hochschul-Nachwuchsgruppe „Experimentelle Neuroimmunologie“ des DKFZ an.

In ihren Forschungsarbeiten befasst sich Dr. Opitz mit malignen Gliomen, die die häufigste Art hirneigener Tumore im Erwachsenenalter darstellen. Im Mittelpunkt steht dabei die zielgerichtete Hemmung von Signalwegen, die zum bösartigen Phänotyp der Gliome beitragen. Mit ihren Untersuchungen, die sowohl grundlagenwissenschaftliche als auch klinisch relevante Fragestellungen verfolgen, will die Wissenschaftlerin zur Entwicklung eines neuen Therapieansatzes beitragen.

Den Festakt zur Verleihung des Hella-Bühler-Preises eröffnet Prof. Dr. Karlheinz Sonntag, Prorektor der Universität Heidelberg. Nach einem Rückblick der Preisträger des Jahres 2011 wird Prof. Dr. Wolfgang Wick, Ärztlicher Direktor der Abteilung für Neuroonkologie, die Laudatio auf Dr. Opitz halten. Die Preisträgerin geht in ihrem Vortrag der Frage nach, über welche Signalwege die endogene Aktivierung des Dioxinrezeptors die bösartigen Eigenschaften von Hirntumoren fördert. Die Veranstaltung findet im Großen Hörsaal Zahnmedizin, Im Neuenheimer Feld 400, statt und beginnt um 17.30 Uhr.

Der von der Heidelberger Zahnärztin Dr. Hella Bühler (1910 bis 2002) gestiftete Forschungspreis soll junge Heidelberger Wissenschaftler unterstützen, ihre bereits herausragenden Arbeiten auf dem Gebiet der Krebsforschung fortzuführen und zu vertiefen.

Hinweis an die Redaktionen:
Ein digitales Portraitfoto der Preisträgerin kann in der Pressestelle abgerufen werden.

Kontakt:
Kommunikation und Marketing
Pressestelle, Telefon (06221) 54-2311
presse@rektorat.uni-heidelberg.de

Marietta Fuhrmann-Koch | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-heidelberg.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe
22.09.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Millionen für die Krebsforschung
20.09.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: LaserTAB: Effizientere und präzisere Kontakte dank Roboter-Kollaboration

Auf der diesjährigen productronica in München stellt das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT das Laser-Based Tape-Automated Bonding, kurz LaserTAB, vor: Die Aachener Experten zeigen, wie sich dank neuer Optik und Roboter-Unterstützung Batteriezellen und Leistungselektronik effizienter und präziser als bisher lasermikroschweißen lassen.

Auf eine geschickte Kombination von Roboter-Einsatz, Laserscanner mit selbstentwickelter neuer Optik und Prozessüberwachung setzt das Fraunhofer ILT aus Aachen.

Im Focus: LaserTAB: More efficient and precise contacts thanks to human-robot collaboration

At the productronica trade fair in Munich this November, the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT will be presenting Laser-Based Tape-Automated Bonding, LaserTAB for short. The experts from Aachen will be demonstrating how new battery cells and power electronics can be micro-welded more efficiently and precisely than ever before thanks to new optics and robot support.

Fraunhofer ILT from Aachen relies on a clever combination of robotics and a laser scanner with new optics as well as process monitoring, which it has developed...

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Legionellen? Nein danke!

25.09.2017 | Veranstaltungen

Posterblitz und neue Planeten

25.09.2017 | Veranstaltungen

Hochschule Karlsruhe richtet internationale Konferenz mit Schwerpunkt Informatik aus

25.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Legionellen? Nein danke!

25.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Hochvolt-Lösungen für die nächste Fahrzeuggeneration!

25.09.2017 | Seminare Workshops

Seminar zum 3D-Drucken am Direct Manufacturing Center am

25.09.2017 | Seminare Workshops