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Auszeichnung für Erfinder aus der Schweiz

02.02.2012
Siemens will Investitionen in F&E um 500 Millionen Euro steigern

Siemens hat im Geschäftsjahr 2011 die Anzahl seiner Erfindungen gegenüber dem Vorjahr um zehn Prozent gesteigert – auf rund 8600 Erfindungen, das sind fast 40 pro Arbeitstag. In Europa hat das Unternehmen erstmals den Spitzenplatz bei den Patentanmeldungen erreicht.

Entscheidend dazu beigetragen haben zwölf besonders erfolgreiche Forscher und Entwickler, die Siemens als „Erfinder des Jahres 2011“ ausgezeichnet hat. Einer der Preisträger ist der Schweizer Walter Vollenweider.

Walter Vollenweider hat sich der stetigen Optimierung von optischen Rauchmeldern verschrieben. Seine Erfindungen verringern die Zahl der Fehlalarme und ermöglichen durch neue Bauweisen unauffällige Designs sowie Kosteneinsparungen in der Produktion. Vollenweider arbeitet bei der Siemens-Division Building Technologies in Zug. Er hat Elektrotechnik an der ETH Zürich studiert und begann seine berufliche Laufbahn vor 35 Jahren in der Nachrichtentechnik. Seit er sich vor fünf Jahren den Rauchmeldern zugewandt hat, konnte er zusammen mit Kollegen bereits viele Patente anmelden.

Innerhalb des Entwicklungsteams gilt Vollenweider als Spezialist für ästhetisch ansprechende Lösungen. „Rauchmelder sollen das Gebäude schützen, aber nicht verschandeln. In Museen, repräsentativen Eingangshallen und historischen Gebäuden müssen sie deshalb möglichst unauffällig sein“, erklärt er.

Seine Erfinderbilanz, die sich auch auf die Nachrichtentechnik erstreckt, beläuft sich auf 23 Erfindungen, 80 erteilte Einzelpatente und 26 Schutzrechtsfamilien. Experimentieren ist nicht nur im Beruf eine grosse Leidenschaft Vollenweiders, verrät er: „Ich koche gerne, aber nie nach Rezept.“ Anders als bei den Rauchmeldern dokumentiert er am Herd seine Vorgehensweise nicht: „Wenn etwas besonders gut gelungen ist, kann ich es leider nie exakt wiederholen.“

F&E-Investitionen werden massiv ausgebaut

In der aktuellen Patentstatistik des Europäischen Patentamts (für das Jahr 2010) erreichte Siemens mit 2135 Anmeldungen erstmals in der Firmengeschichte den ersten Platz vor Philips, BASF und Samsung. Pro Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung (derzeit 27 800) hat sich damit in den vergangenen zehn Jahren die Zahl der Erfindungsmeldungen verdoppelt.

Siemens-Chef Peter Löscher kündigte an, im Geschäftsjahr 2012 die Investitionen in Forschung und Entwicklung von 3,9 Milliarden Euro im vergangenen Geschäftsjahr um weitere rund 500 Millionen Euro aufzustocken. „Mit jedem Geistesblitz, mit jeder Erfindung und jedem Patent legen unsere Forscher und Entwickler neue Grundsteine für das weitere Wachstum von Siemens“, sagte Löscher. „Pioniergeist ist unser Lebenselixier – wir brauchen solche Menschen, die etwas bewegen wollen, engagierte und kreative Mitarbeiter, die Neuland betreten und Antworten auf die grossen Fragen unserer Zeit suchen und finden.“

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