Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ausschreibung "Deutscher Journalistenpreis Neurologie"

18.03.2009
Die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) schreibt im Jahr 2009 zum zweiten Mal den "Deutschen Journalistenpreis Neurologie" aus. Die DGN prämiert mit ihrem Preis einen journalistischen Beitrag über Erforschung, Vorbeugung oder Therapie neurologischer Erkrankungen sowie ihre gesellschaftliche Bedeutung.

Wissenschaft und Medizin lernen die Funktionsweise des Gehirns und seine Krankheiten durch intensive Forschung immer besser kennen. Dennoch dringen diese Erkenntnisse noch zu wenig in die Öffentlichkeit.

Weit verbreitete Erkrankungen wie Schlaganfall, Demenz oder Parkinson besitzen große gesellschaftliche Bedeutung, sowohl aus sozialer als auch aus volkswirtschaftlicher Sicht. Ausgezeichnet wird daher einmal jährlich eine herausragende Veröffentlichung, die sich allgemeinverständlich und fundiert mit einem Thema aus der Neurologie beschäftigt. Der Beitrag soll sorgfältig recherchiert und verständlich aufbereitet sein. Der Preis ist mit 2500 Euro dotiert.

Der "Deutsche Journalistenpreis Neurologie" wird von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN) gestiftet. Die DGN mit ihren 6000 Mitgliedern ist die größte europäische Neurologen-Vereinigung. Der Preis wird im Rahmen des 82. Jahreskongress der DGN vom 23. - 26.09.2009 (www.dgn2009.de) in Nürnberg ver-liehen. Die Entscheidung über den oder die Preisträger trifft eine unabhängige, ehrenamtliche Jury namhafter Vertreter der Medien und der Neurologie:

Dr. Brigitte Mohn, Vorstandsvorsitzende der "Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe"; Vera Cordes, Journalistin, seit 1998 Moderatorin des NDR-Gesundheitsmagazins "Visite"; Johann Grolle, Journalist, Der Spiegel, Ressortleiter Wissenschaft; Prof. Dr. Heinz Reichmann, Erster Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, Direktor der Neurologischen Klinik Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden; Prof. Dr. Hans-Christoph Diener, Vorsitzender der Kommission Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Gesellschaft für Neurologie, Direktor der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Essen;

Teilnahmevoraussetzungen
Die Beiträge müssen in einem deutschsprachigen Medium (Zeitung, Zeitschrift, Hör-funk, Fernsehen, Online) im Zeitraum vom 1. August 2008 bis 30. Juni 2009 erschienen sein. Sie dürfen bisher nicht prämiert worden sein. Die Beiträge sollen sich durch gründliche Recherche, redaktionelle Unabhängigkeit, spannende Aufarbeitung und sachliche Korrektheit auszeichnen.
Bewerbungsunterlagen
Für Printmedien ein pdf-Dokument des Textes plus eine Kopie des Originalbeitrags; für Rundfunkbeiträge eine DVD oder eine MP3-Datei plus Sendetermin; für Fernsehsendungen eine DVD plus Sendetermin; für Online-Beiträge ein Link oder ein pdf-Dokument plus Schaltzeiten. Pro Autor/Autorin kann nur ein Beitrag eingereicht werden. Auch Autorenteams können sich bewerben. Die Bewerbung muss enthalten: Name und Anschrift, Geburtsdatum, Ort, kurzer Lebenslauf, Titel und Datum der Veröffentlichung sowie Angaben über das Publikationsorgan.
Einsendeschluss
Die Bewerbungsunterlagen sind bis zum 1. Juli 2009 einzureichen bei: Pressestelle DGN, c/o Frank A. Miltner, albertZWEI media GmbH, Englmannstr. 2, 81673 München, E-Mail: presse@dgn.org
Geschäftsstelle der Deutschen Gesellschaft für Neurologie e.V.:
Prof. Dr. med. Otto Busse, Geschäftsführer, Reinhardtstr. 14, 10117 Berlin,
Tel: 030- 531437930, busse@dgn-berlin.org

Frank A. Miltner | idw
Weitere Informationen:
http://www.dgn.org/deutscher-journalistenpreis-neurologie.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Sechs innovative Projekte sind im Rennen um den begehrten European Health Award 2017
17.08.2017 | European Health Forum Gastein

nachricht ERC-Grants: Fünf neue Projekte an der LMU
11.08.2017 | Ludwig-Maximilians-Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie