Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ausschreibung Förderschwerpunkt 2009-III: Beschäftigungsfähigkeit von Bauarbeitern erhalten

21.09.2009
Im Rahmen des "Modellprogramms zur Bekämpfung arbeitsbedingter Erkrankungen" schreibt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) den Förderschwerpunkt 2009-III "Demografischer Wandel in der Bauwirtschaft - Konzepte und Modelle für den Erhalt und die Förderung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit" aus.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) begleitet das vom BMAS geförderte Modellprogramm fachlich.

Die Bauwirtschaft gehört zu den hoch belasteten Branchen. Zu nennen sind beispielsweise starker Termin- und Zeitdruck, hohe körperliche Anforderungen, Witterungseinflüsse und zahlreiche Schnittstellen innerhalb der Wertschöpfungskette Bau.

Die hohen Anteile von Fehlzeiten und Renten aufgrund verminderter Erwerbsfähigkeit sprechen für sich. Nicht umsonst weisen die Beschäftigten dieser Branche ein besonders niedriges Renteneintrittsalter auf.

Hinzu kommt die demografische Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt, die auch vor der Bauwirtschaft nicht Halt macht. Insgesamt wird die gesamte Branche mehr als bisher auf den Erhalt und die Förderung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit der aktuell mehr als 1,8 Millionen Beschäftigten angewiesen sein.

Für viele der Klein- und Kleinstbetriebe in der Bauwirtschaft stellt die gesundheitsgerechte und demografiesensible Arbeitsgestaltung eine Herausforderung dar. Die Unternehmer müssen fast täglich auf neue Herausforderungen reagieren, ohne gesetzliche Erfordernisse wie Arbeitszeit- und Arbeitsschutzgesetz "aus dem Auge zu verlieren".

Vor diesem Hintergrund wird im Rahmen des Förderschwerpunktes 2009-III die Entwicklung, Erprobung und nachhaltige Implementierung von Konzepten und Handlungshilfen zum Erhalt und zur Förderung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit in der Bauwirtschaft gefördert. Die Projekte sollen dabei einen ganzheitlichen Ansatz im Arbeits- und Gesundheitsschutz verfolgen und mehrere Handlungsfelder für die Bewältigung des demografischen Wandels aufgreifen. Die zu entwickelnden Maßnahmen und Instrumente (Handlungshilfen) sollen die spezifischen Belange der Bauwirtschaft berücksichtigen und einen nachhaltigen Einzug in die Baupraxis finden.

Ausgewählte Modellvorhaben erhalten eine Zuwendung von bis zu 70 Prozent der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben. Bewerbungen müssen bis zum 30. Oktober 2009 bei der BAuA eingehen. Die gesamte Ausschreibung befindet sich unter der Adresse http://www.baua.de/modellprogramm auf der Homepage der BAuA.

Weitere Informationen zum Modellprogramm und zur Ausschreibung bei Ulrike Rösler, Tel.: 030/515 48 4506, E-Mail: modellprogramm@baua.bund.de.

Weitere Informationen:
http://www.baua.de/de/Ueber-die-BAuA/Modellprogramm/Bau.html?__nnn=true Direkter Link zur Ausschreibung des Förderschwerpunkts 2009-III "Demografischer Wandel in der Bauwirtschaft - Konzepte und Modelle für den Erhalt und die Förderung der Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit"

Jörg Feldmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.baua.de
http://www.baua.de/modellprogramm

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Gitterdynamiken in ionischen Leitern
18.10.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

nachricht Gewebe mit Hilfe von Stammzellen regenerieren
16.10.2017 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Im Focus: Schnelle individualisierte Therapiewahl durch Sortierung von Biomolekülen und Zellen mit Licht

Im Blut zirkulierende Biomoleküle und Zellen sind Träger diagnostischer Information, deren Analyse hochwirksame, individuelle Therapien ermöglichen. Um diese Information zu erschließen, haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT ein Mikrochip-basiertes Diagnosegerät entwickelt: Der »AnaLighter« analysiert und sortiert klinisch relevante Biomoleküle und Zellen in einer Blutprobe mit Licht. Dadurch können Frühdiagnosen beispielsweise von Tumor- sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen gestellt und patientenindividuelle Therapien eingeleitet werden. Experten des Fraunhofer ILT stellen diese Technologie vom 13.–16. November auf der COMPAMED 2017 in Düsseldorf vor.

Der »AnaLighter« ist ein kompaktes Diagnosegerät zum Sortieren von Zellen und Biomolekülen. Sein technologischer Kern basiert auf einem optisch schaltbaren...

Im Focus: Neue Möglichkeiten für die Immuntherapie beim Lungenkrebs entdeckt

Eine gemeinsame Studie der Universität Bern und des Inselspitals Bern zeigt, dass spezielle Bindegewebszellen, die in normalen Blutgefässen die Wände abdichten, bei Lungenkrebs nicht mehr richtig funktionieren. Zusätzlich unterdrücken sie die immunologische Bekämpfung des Tumors. Die Resultate legen nahe, dass diese Zellen ein neues Ziel für die Immuntherapie gegen Lungenkarzinome sein könnten.

Lungenkarzinome sind die häufigste Krebsform weltweit. Jährlich werden 1.8 Millionen Neudiagnosen gestellt; und 2016 starben 1.6 Millionen Menschen an der...

Im Focus: Sicheres Bezahlen ohne Datenspur

Ob als Smartphone-App für die Fahrkarte im Nahverkehr, als Geldwertkarten für das Schwimmbad oder in Form einer Bonuskarte für den Supermarkt: Für viele gehören „elektronische Geldbörsen“ längst zum Alltag. Doch vielen Kunden ist nicht klar, dass sie mit der Nutzung dieser Angebote weitestgehend auf ihre Privatsphäre verzichten. Am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) entsteht ein sicheres und anonymes System, das gleichzeitig Alltagstauglichkeit verspricht. Es wird nun auf der Konferenz ACM CCS 2017 in den USA vorgestellt.

Es ist vor allem das fehlende Problembewusstsein, das den Informatiker Andy Rupp von der Arbeitsgruppe „Kryptographie und Sicherheit“ am KIT immer wieder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Das Immunsystem in Extremsituationen

19.10.2017 | Veranstaltungen

Die jungen forschungsstarken Unis Europas tagen in Ulm - YERUN Tagung in Ulm

19.10.2017 | Veranstaltungen

Bauphysiktagung der TU Kaiserslautern befasst sich mit energieeffizienten Gebäuden

19.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher untersuchen Pflanzenkohle als Basis für umweltfreundlichen Langzeitdünger

20.10.2017 | Ökologie Umwelt- Naturschutz

„Antilopen-Parfüm“ hält Fliegen von Kühen fern

20.10.2017 | Agrar- Forstwissenschaften

Aus der Moosfabrik

20.10.2017 | Biowissenschaften Chemie