Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ausgezeichnete Gründungen

03.03.2010
Fünf Startups der Technischen Universität Berlin erfolgreich beim Wettbewerb "Mit Multimedia erfolgreich starten"/ Preisverleihung auf der CeBIT am 3. März 2010

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie zeichnete am heutigen 3. März 2010 fünf Gründungsteams der Technischen Universität Berlin im Rahmen des "Gründerwettbewerb Multimedia" für ihre innovativen Geschäftsideen auf der CeBIT in Hannover aus.

Aus 212 deutschlandweiten Bewerbungen in der zweiten Wettbewerbsrunde 2009 des Gründerwettbewerbs wurden insgesamt fünf Hauptpreisträger und 12 weitere Preisträger ausgewählt. Zusätzlich vergab die Kellendonk Elektronik GmbH einen Sonderpreis für die beste Ideenskizze zum Thema "Multimedia für intelligente Energieversorgung".

Zwei der Hauptpreise, die mit jeweils 25.000 Euro dotiert sind, erhielten die TU-Gründungsvorhaben "myBus" und "Pleyone".

Alle fünf geehrten Gründungsteams werden durch den TU-Gründungsservice umfangreich während des gesamten Gründungsprozesses beraten und betreut.

Hauptpreise im "Gründerwettbewerb Multimedia"
Das Unternehmensvorhaben myBus bietet umfangreiche Telematiklösungen für Verkehrsunternehmen jeder Art mit dem Schwerpunkt in den Bereichen Innovation, Kosteneffizienz und Nachhaltigkeit. Ziel ist es dabei nicht nur, ein Informationssystem der neuesten Generation anzubieten, der Fokus konzentriert sich auch auf die klimaneutrale Gestaltung des öffentlichen Personenverkehrs durch die Einführung des Klimazertifikatehandels in diesem Segment. Durch den Einsatz modularisierter Hard- und Software agiert myBus in einem sehr wettbewerbsfähigen Preissegment, das sicher stellen soll, dass auch mittlere und kleine Verkehrsbetriebe von den hochentwickelten Telematikanwendungen profitieren können. Alle Produkte von my-Bus werden zurzeit bei einem Pilotkunden, dem Öffentlichen Personen Nahverkehr (ÖPNV) in Vic (Spanien), getestet.

Das dreiköpfige Team von myBus wird derzeit über ein EXIST-Gründerstipendium gefördert und hat seinen Sitz in einer der TU-Gründungsinseln. Dabei handelt es sich um Räume in den Fakultäten der TU Berlin, in denen von der Universität geförderte und betreute Gründungsteams ihren Markteintritt vorbereiten können.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
Malte Metzing, E-Mail: malte.metzing@mybus.cat
Pleyone ist ein junges Startup, das eine neuartige "Social-Wiki-Community" für Computerspieler entwickelt. Durch innovative Suchmöglichkeiten und auf Spiele bezogene Features schafft Pleyone eine völlig neue Art des Communityaufbaus und der Interaktionen zwischen den Spielern.
Zum jungen Gründerteam gehören Duc Tung Vu, Do Minh Hung sowie Bui und Quang Duy Pham von der TU Berlin und Trong Duy Nguyen von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. Darüber hinaus steht Prof. Dr. Volker Markl, Leiter des Fachgebiets Datenbanksysteme und Informationsmanagement (DIMA) an der TU Berlin, dem Gründerteam als Mentor und Partner zur Seite.

Das mit dem EXIST-Gründerstipendium geförderte Team unterhält seit September 2009 ein Büro in der Gründungswerkstatt der TU Berlin, wo es professionelle Betreuung zu allen Fragen der Unternehmensgründung genießt und vom Erfahrungsaustausch zu anderen Startups profitiert.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Quang Duy Pham, Tel.: 030/314 787 18, info@pleyone.com, www.pleyone.com

Sonderpreis "Multimedia für intelligente Energieversorgung"
Für seine Geschäftsidee, Endverbrauchern eine individuelle und unabhängige Energiesystemberatung anzubieten, wurde das Startup energiepilot.de der TU Berlin mit dem Sonderpreis "Multimedia für intelligente Energieversorgung" auf der CeBIT ausgezeichnet. Vergeben wird der mit 5.000 Euro dotierte Preis durch die Kellendonk Elektronik GmbH. Die innovative Dienstleistung wird den Kunden über ein interaktives Web-Portal angeboten. Der Kern der Plattform ist ein neuartiger Algorithmus, der neben der Auswahl des am besten geeigneten Energiesystems auch die Förderprogramme sowie die operativen Kosten berücksichtigt. Mit diesem ganzheitlichen Ansatz werden ein erheblicher Kundennutzen sowie eine hohe Umweltfreundlichkeit ermöglicht.

Energiepilot.de ist ein junges Berliner Startup, dessen Gründerteam aus drei Personen, Boris Heinz und Sebastian Scheibe (beide TU Berlin) und Christoph Birkner (FU Berlin) besteht. Das Team hat seinen Sitz in der Gründungswerkstatt der Technischen Universität Berlin und wird durch ein EXIST-Gründerstipendium gefördert.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Christoph Birkner, E-Mail: christoph.birkner@energiepilot.de, www.energiepilot.de

Weitere Preise im "Gründerwettbewerb Multimedia"
Neben den Hauptpreisen wurden bundesweit noch 12 weitere Gründungs-teams ausgezeichnet, unter anderem die vom TU-Gründungsservice be-reuten Teams "ATK" und "Eisenberg Intelligent Audio Technology". Jedes Gründungsteam erhält ein Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro.
ATK arbeitet an der Umsetzung eines softwarebasierten Tools zur Optimierung der Raumakustik von Tonstudios, Heimkinos und weiteren Räumen, in denen ein bestmöglicher Klang erwünscht ist.
Eine optimierte Raumakustik bildet die Basis für die Klangqualität der Wiedergabe und Aufnahme und ist oft entscheidender als die Qualität des verwendeten technischen Equipments. Die Disziplin der Raumakustik ist für die meisten Menschen intuitiv nur schwer zu verstehen, sodass sich Ver-besserungen bisher nur mit großem Zeit- oder Geldaufwand erreichen lassen. Die derzeit auf dem Markt erhältlichen Lösungen setzen im Gegensatz zu ATK entweder ausgeprägtes Fachwissen voraus oder liefern unzureichende Ergebnisse.
Durch ein EXIST-Gründerstipendium erhalten die Gründer einen Arbeitsplatz im Fachgebiet Audiokommunikation im Institut für Sprache und Kommunikation der TU Berlin. Als Mentor steht ihnen der Fachgebietsleiter Prof. Dr. Stefan Weinzierl zur Seite. Im Rahmen des Programms "TU-Gründungsinsel" nutzten die Gründer Räumlichkeiten in der Fakultät I, Geisteswissenschaften.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Andreas Imhoff, Tel.: 030 / 4000 35 29

Das Unternehmensvorhaben Eisenberg Intelligent Audio Technology verknüpft Tonstudiotechnologie mit Verfahren der Künstlichen Intelligenz für die Entwicklung von Synthesizern und Audioeffektgeräten. Als Nutzer werden Musikproduzenten und Toningenieure sowie Musiker und DJs angesprochen, deren Arbeitsabläufe durch die neu entwickelte intelligente Audiotechnologie bedeutend vereinfacht und um kreative Möglichkeiten bereichert werden. Die geplanten Produkte erlauben eine einfache und intuitive Bedienung über musikalische Parameter. Letztendlich soll die neuartige Audiotechnologie so vor allem zu besseren musikalischen Ergebnissen führen, da kreative Ideen hiermit direkter umgesetzt werden können. Das Gründungsteam besteht aus Jenifer und Gunnar Eisenberg von der TU Berlin.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gerne: Gunnar Eisenberg, E-Mail: info@eisenberg-audio.de, Tel.: 030/314-78713

6.920 Zeichen

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern: Karin Kricheldorff und Diana Bauer, TU-Gründungsservice, Tel.: 030/314- 78580 /- 79641, E-Mail: karin.kricheldorff@tu-berlin.de, diana.bauer@tu-berlin.de

Dr. Kristina R. Zerges | idw
Weitere Informationen:
http://www.pleyone.com
http://www.energiepilot.de
http://www.pressestelle.tu-berlin.de/?id=4608

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Neues Helmholtz-Institut in Würzburg erforscht Infektionen auf genetischer Ebene
24.05.2017 | Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

nachricht CRTD erhält 1.56 Millionen Euro BMBF-Förderung für Forschung zu degenerativen Netzhauterkrankungen
24.05.2017 | DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien TU Dresden

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochspannung für den Teilchenbeschleuniger der Zukunft

24.05.2017 | Physik Astronomie

3D-Graphen: Experiment an BESSY II zeigt, dass optische Eigenschaften einstellbar sind

24.05.2017 | Physik Astronomie

Optisches Messverfahren für Zellanalysen in Echtzeit - Ulmer Physiker auf der Messe "Sensor+Test"

24.05.2017 | Messenachrichten