Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Ausgezeichnet für Chancengleichheit

19.05.2009
Leibniz Universität Hannover erhält zum dritten Mal in Folge das Total E-Quality Prädikat zur Gleichstellung von Frauen und Männern in Hochschulen

Für ihre Projekte zur Gleichstellung von Frauen und Männern hat die Leibniz Universität Hannover erneut das Prädikat Total E-Quality verliehen bekommen.

Mit der Auszeichnung, die von den Bundesministerien für Bildung und Forschung sowie für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird, zeichnet der Verein Total E-Quality Deutschland e.V. Hochschulen aus, die sich besonders um die Durchsetzung von Chancengleichheit in ihren Einrichtungen bemühen. Die Leibniz Universität ist damit bereits zum dritten Mal in Folge unter den ausgezeichneten Hochschulen. Das Prädikat wird jeweils für drei Jahre vergeben.

Prof. Erich Barke, Präsident der Leibniz Universität, der die Auszeichnung am 22. Juni 2009 in München entgegennehmen wird, freut sich über den erneuten Erfolg: "Gleichstellung von Frauen und Männern ist für die Leibniz Universität ein Qualitätsmerkmal, wie unsere erfolgreichen Maßnahmen in der Nachwuchsförderung und der Familienpolitik zeigen. Ich freue mich sehr, dass unser Einsatz bereits zum dritten Mal mit dem Total E-Quality Prädikat gewürdigt wurde."

Überdurchschnittlich gut bewertet die Jury die Aktivitäten im Bereich Forschung, Lehre und Studium. "Im Bereich Karriere- und Personalentwicklung wurden erfolgreiche Projekte wie ,Mentoring für Frauen in Wissenschaft und Wirtschaft' weitergeführt und um neue Programme wie ,fiMINT - wissenschaftliche Karriere für Frauen in den MINT-Fächern' ergänzt. Die Einrichtung einer AG mit dem Ziel der Vertiefung der Genderforschung an der Fakultät für Maschinenbau passt sehr gut in das Konzept der Leibniz Universität Hannover, Frauen für Karrieren in den MINT-Fächern zu motivieren und zu unterstützen", heißt es in der Begründung der Jury. Zu den MINT-Fächern zählen die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Die Leibniz Universität Hannover unterstützt seit den achtziger Jahren den Prozess der Gleichstellung von Frauen in Forschung, Lehre und Verwaltung mit einer Vielzahl von Programm- und Projektförderungen. Sie reichen von Mentoringprogrammen über Kinderbetreuungsangebote oder die Herbstuniversität für Schülerinnen bis hin zu Promotionsförderung und dem seit 1997 bestehenden Frauenförderplan.

Hinweis an die Redaktion:
Für weitere Informationen steht Ihnen Dipl.-Sozialwiss. Helga Gotzmann vom Gleichstellungsbüro unter Telefon +49 511 762 4016 oder per E-Mail unter agata.nowak@gsb.uni-hannover.de gern zur Verfügung.

Dr. Stefanie Beier | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Mit Quantenmechanik zu neuen Solarzellen: Forschungspreis für Bayreuther Physikerin
12.12.2017 | Universität Bayreuth

nachricht Jenaer Wissenschaftler für Prostatakrebs-Forschung ausgezeichnet
11.12.2017 | Universitätsklinikum Jena

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Im Focus: Stabile Quantenbits

Physiker aus Konstanz, Princeton und Maryland schaffen ein stabiles Quantengatter als Grundelement für den Quantencomputer

Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer: Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Princeton University sowie der University of Maryland entwickeln ein...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

Der Roboter im Pflegeheim – bald Wirklichkeit?

05.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mit Quantenmechanik zu neuen Solarzellen: Forschungspreis für Bayreuther Physikerin

12.12.2017 | Förderungen Preise

Stottern: Stoppsignale im Gehirn verhindern flüssiges Sprechen

12.12.2017 | Biowissenschaften Chemie

E-Mobilität: Neues Hybridspeicherkonzept soll Reichweite und Leistung erhöhen

12.12.2017 | Energie und Elektrotechnik