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audriga ermöglicht den Umzug von E-Mails zwischen Cloud-Anbietern: Auf der IFA ausgezeichnet

05.09.2011
audriga cloud information logistics, eine Ausgründung des KIT (Karlsruher Institut für Technologie) und des FZI Forschungszentrum Informatik gewinnt mit seinem Umzugsdienst für E-Mails und Dateien im Internet Preis beim "Gründerwettbewerb – IKT Innovativ" des BMWi und wird zusätzlich mit einem THESEUS-Sonderpreis "Internet der Dienste" von Attensity Europe, SAP und Siemens ausgezeichnet

Staatssekretär Stefan Kapferer, BMWi, hat die Preise am Freitag, 2.9.2011, auf der IFA in Berlin an die audriga-Mitgründer Dr. Thomas King und Hans-Jörg Happel überreicht / Beta-Testphase zur Erprobung des Selbstbedienungsdienstes durch Nutzer zur IFA gestartet

Ein E-Mail-Konto im Internet mit allen E-Mails, Bildern und Dateien von einem Anbieter zu einem anderen umzuziehen, war bisher sehr aufwändig. Mit einem Selbstbedienungsdienst, der diesen Umzug direkt auf der Datenautobahn im Internet ausführt, können Kontoinhaber ihre Daten in Zukunft einfach und sicher von einem Cloud-Anbieter zu einem anderen übertragen. Für diese Idee ist das Karlsruher Startup audriga cloud information logistics jetzt mit einem Preis des "Gründerwettbewerbs – IKT Innovativ" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie ausgezeichnet worden. Er wurde am Freitag, 2.9., auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin von Stefan Kapferer, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) an zwei der drei audriga-Gründer, Dr. Thomas King und Hans-Jörg Happel, übergeben. Zusätzlich zum BMWi-Preis hat das aus dem KIT (Karlsruher Institut für Technologie) und dem FZI Forschungszentrum Informatik ausgegründete Unternehmen mit seinem Konzept einen THESEUS-Sonderpreis "Internet der Dienste" von Attensity Europe, SAP und Siemens gewonnen.

CTO Dr. Thomas King beschreibt das Prinzip des neuen Angebotes wie folgt: “Bisherige Werkzeuge zum Umzug von E-Mails transportieren diese über den Computer des Nutzers. Typischerweise sind solche Computer aber nur über DSL angebunden. Der audriga-Umzugsdienst ist aber direkt an die Datenautobahnen des Internets angeschlossen, die meist mehr als das 1000-fache schneller als DSL sind. Somit ist es dem audriga-Umzugsdienst möglich, E-Mails mit maximaler Geschwindigkeit zwischen Cloud-Anbietern umzuziehen.”

Der neue Dienst bietet auch wichtige Informationen zur Planung von größeren Umzügen, wie sie häufig bei Unternehmen anzutreffen sind; beispielsweise eine konkrete Zeitabschätzung für die Dauer des Umzuges bei einer Vielzahl von E-Mail Konten. Durch den neuartigen flexibel skalierbaren Dienst ist es möglich, hunderte von E-Mail Konten innerhalb von Stunden umzuziehen. audriga legt dabei einen besonderen Fokus auf IT-Sicherheit, die durch die Einhaltung internationaler Sicherheitsnormen gewährleistet wird.

"Die Geschäftsidee von audriga ist deshalb so vielversprechend, weil sie die Flexibilität der Cloud direkt abbildet", betont Cloud-Computing-Experte Prof. Dr. Stefan Tai, Lehrstuhlinhaber am KIT und Direktor am FZI, der auch Mentor für das Start-Up der jungen Wissenschaftler ist. Frank Dengler, der dritte Gründer von audriga, und Hans-Jörg Happel bringen Know-How aus ihrer Tätigkeit als Forscher im Bereich Informations- und Wissensmanagement ein. Dr. Thomas King war zuvor als Produktmanager und Security Expert für die 1&1 Internet AG und die DE-CIX Management GmbH tätig.

Zur IFA startet audriga die geschlossene Beta-Phase zur Erprobung des E-Mail-Umzugsdienstes durch registrierte Erstnutzer. Die Testnutzung ist kostenlos, http://www.audriga.com/beta.html

Hintergrund:
Unternehmen und Endnutzer speichern Daten wie E-Mails, Dateien oder Bilder zunehmend bei Cloud-Anbietern anstatt auf ihrem lokalen Computer. Dies ermöglicht ihnen den Zugriff von verschiedenen Endgeräten (z. B. PC, Laptop oder Smartphone) sowie einen einfacheren Datenaustausch mit anderen Nutzern. Diese Vorteile erkaufen sich Unternehmen und Endnutzer jedoch durch eine starke Bindung an den jeweiligen Cloud-Anbieter – der Wechsel zu einem günstigeren oder besseren Cloud-Anbieter ist bislang meist technisch kompliziert, fehleranfällig und zeitraubend. An dieser Stelle hilft audriga Nutzern mit seinem sicheren, schnellen und einfach zu bedienenden Umzugsdienst. Dieser verbindet sich mit verschiedenen Cloud-Anbietern und zieht die Daten des Nutzers direkt um.
Weitere Informationen
FZI Forschungszentrum Informatik
Haid-und-Neu-Str. 10-14, 76131 Karlsruhe
Ansprechpartnerin: Johanna Barsch, FZI Corporate Communications and Media
Telefon: +49 721 9654-904
E-Mail: barsch@fzi.de
Internet: http://www.fzi.de
Vera Münch PR+TEXTE
Telefon: +49 5121 82613 mobil: +49 171 3825545
E-Mail: muench@fzi.de
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
Ansprechpartnerin: Margarete Lehné, Presse, Kommunikation und Marketing
Telefon: +49 721 608-48121
E-Mail: margarete.lehne@kit.edu
Internet: http://www.kit.edu
Über audriga
audriga hilft Nutzern beim Umzug ihrer Daten wie zum Beispiel E-Mails, Dateien oder Bildern zwischen Cloud-Anbietern. Dies geschieht mit Hilfe eines sicheren, schnellen und einfach zu bedienenden Umzugsdienstes, der sich mit verschiedenen Cloud-Anbietern verbindet und die Daten des Nutzers direkt umzieht. audriga verfügt über einen flexibel skalierbaren Umzugsdienst, der auch große Datenmengen effizient verarbeiten kann. Dabei legt audriga einen besonderen Fokus auf IT-Sicherheit, die durch die Einhaltung internationaler Sicherheitsnormen gewährleistet wird.

audriga ist ein Start-up des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und des FZI Forschungszentrum Informatik. Die Gründer sind Frank Dengler, Hans-Jörg Happel und Dr. Thomas King. Pünktlich zur IFA startet der audriga E-Mail Umzugsdienst unter www.audriga.com in die geschlossene Beta-Phase.

Ansprechpartner:
Dr. Thomas King, CTO und Gründer
audriga cloud information logistics
E-Mail: king@audriga.com
Über das FZI Forschungszentrum Informatik
Das FZI ist eine Einrichtung des Landes Baden-Württemberg und der ehemaligen Universität Karlsruhe (TH), jetzt Karlsruher Institut für Technologie (KIT), in der Rechtsform einer gemeinnützigen Stiftung bürgerlichen Rechts. Es hat die Aufgabe, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Informationstechnologie aus Informatik, Ingenieurwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen verfügbar zu machen. In Kooperationsprojekten und in Auftragsforschung entwickelt das FZI für seine Geschäftspartner Konzepte für betriebliche Organisationsaufgaben sowie Software- und Systemlösungen und setzt diese in innovative Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsprozesse um.
Über das KIT
Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts nach den Gesetzen des Landes Baden-Württemberg. Es nimmt sowohl die Mission einer Universität als auch die Mission eines nationalen Forschungszentrums in der Helmholtz-Gemeinschaft wahr. Das KIT verfolgt seine Aufgaben im Wissensdreieck Forschung – Lehre – Innovation.

Vera Münch | idw
Weitere Informationen:
http://www.audriga.com/beta.html
http://www.kit.edu

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